Die Lübecker Bucht in alten Ansichten

Die Lübecker Bucht in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Lübecker Bucht, Die
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4927-3
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Lübecker Bucht in alten Ansichten'

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39. Die Strandpromenade des Ostseebades Travemünde verläuft von der Travemole zirka 500 m nach Norden. Sie ist breit angelegt und kann abends beleuchtet werden. Wer sich nicht in den Strandkörben sonnt bzw. in der auf Stelzen stehenden Seebadeanstalt nicht ins Wasser steigt oder nicht rechts in den Restaurationen und Cafégarten des Casinos aufhält, promeniert und sieht bzw. wird gesehen. Man achte auf die Mode! Eine zweite Promenade verläuft unterhalb der ersten parallel zum Strand. Hinten erkennt man den mecklenburgischen Teil der Lübecker Bucht.

40. Die Seebadeanstalt von Travemünde befand sich etwas nördlich der Travemole unterhalb des heutigen Maritimkomplexes. Da der Strand in diesem Bereich um die Jahrhundertwende viel schmaler war, stand die Seebadeanstalt etwa da, wo man sich heute in den Strandkörben sonnen kann. Der Niveauunterschied zwischen dem niedriger liegenden Strand und der erhöht liegenden Promenade wurde durch ein Brücke überwunden, die in die Umkleideräumlichkeiten - für Männer und Frauen getrennt - führte. Eine Treppe erlaubte den Badenden den Weg in das Seewasser. Um die Jahrhundertwende hatte die Seebadeanstalt mit Dr. Paepter und Dr. Zippel zwei Badeärzte.

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Traoemûnde.

41. Nach dem Abbruch der Seebadeanstalt von Travemünde, die etwa in der Bildmitte gestanden hat, vollzieht sich das Badeleben vor der Blieken der Öffentlichkeit. Die alte Ansicht zeigt den Strand nördlich der Travemole. An der Uferzone hat sich Seegras abgelagert. Strandburgen, bunte Fähnchen und die 'Badebekleidung' geben die Stimmung der damaligen Zeit während des Strandurlaubs wieder. Heute zeigen sich die Strandbesucher viel freizügiger. Links im Hintergrund erkennt man die auch heute noch stehenden Pensionen nördlich des Hotels Maritim.

42. Zu einem richtigen Seebad gehört auch ein Strandpavillon, wie ihn auch Travemünde hatte. Dieser war ein beliebtes Ausflugsziel zum Kaffeetrinken. Während der warmen Jahreszeit genoß man die schöne Aussicht über die Lübecker Bucht von der Außenterrasse; wurde es kühler, konnte man - geschützt hinter Glas - den bezaubernden Bliek im Pavillon genießen und nach Hause schreiben: 'Wir genießen Travemünde sehr und senden herzliche Grüße!'

43. Zwischen dem Ostseebad Travemünde und dem nach Norden benachbarten Fischereihafen und Seebad Niendorf liegt das Brodtener Ufer. Dieses Steilufer ragt an seinen höchsten Stellen ca. 20 m empor. Jedes Jahr wird das Brodtener Ufer durch die inneren und äußeren Kräfte des Küstenzerfalls abgebrochen und zirka 80 cm zurückverlegt. Dabei werden auch die großen Findlinge vom Wasser freigespült. Vom Wanderweg an der Oberkante hat man eine besonders weite Sicht über die Lübecker Bucht.

44. Der KartengruB aus dem Dorf Ratekau, das etwas abseits des Strandes liegt, trägt den Poststempel vom 8. August 1910. In der Mitte oben erkennt man die alte Feldsteinkirche von 1156 aus der Zeit der Christianisierung. Das Material für die Kirche fand man auf den Feldern. Mit Segeberger Gips wurden die Steine vermauert. Die kleinen den Kirchhof umgebenden Linden überragen heute die alte Kirche. Sowohl das Gebäude links als auch der Feuerlöschturm rechts sind lange verschwunden. Im alten Pastorat unterzeichnete General Fürst Blücher am 6. November 1806 nach seiner Flucht durch Deutschland die Kapitulationsurkunde .

45. Das Schrägluftbild zeigt das Ostseebad Niendorf. Im Hintergrund ist die Knicklandschaft des ostholsteinischen Hügellandes zu sehen. Nach rechts fällt das Land zur Aalbeck-Niederung, die heute Naturschutzgebiet ist, Richtung Hemmelsdorfer See ab. Im Strandbereich erkennt man viele Lahnungen zum Küstenschutz und kleine Brücken. Letztere sind alle verschwunden. Dafür gibt es in Niendorf heute eine große Seebrücke. Der alte Ortskern von Niendorf befindet sich in der Mitte hinten. Links davon steht das heutige katholische Kindererholungsheim St. Johann. Zwischen dem Strand und der Häuserreihe verläuft die Uferpromenade.

Ostseebad Niendorf.

46. Die alte Ansicht zeigt das Ostseebad Niendorf in den ersten Jahren nach der Jahrhundertwende. Es ist ein Pfingstgruß des Jahres 1907. Zwischen der Lübecker Bucht im Hintergrund und den durch Knicks abgetrennten Koppeln liegt das damals landwirtschaftlich geprägte Niendorf. Der Bauernhof befindet sich noch im Dorf. Im Küstenbereich zeigen die Fahnen die Logierhäuser an, die sich zum Teil schon wegen ihrer Größe über das bäuerliche Niendorf erheben.

Ostseebad Niendort

Stra~Jleben

47. Das Strandleben im Ostseebad Niendorf zeigt diese Abbildung mit dem Poststempel vom 22. August 1924. Neben den großen Kurpensionen an der Promenade fallen auch die vielen Strandkörbe auf. Der Pavillon ist der Vorläufer des 'Haus des Kurgastes', der im Jahre 1912 als kleiner Musiktempel errichtet wurde. Während unter der auf Säulen ruhenden Kuppel eine Musikkapelle sitzen konnte, um für die Kurgäste unterhaltsame Musik ertönen zu lassen, konnte man im unteren abgeschlossenen Teil vom Wind geschützt lesen bzw. auf die See schauen und dem Treiben am Strande zusehen.

Ostseebad Niendorf.

48. Um die Jahrhundertwende war das Ostseebad Niendorf noch ein kleines Fischerdorf. Obwohl der Fremdenverkehr an der Ostsee eine neue Erwebsquelle war, verdienten sich viele Niendorfer mit Fischerei oder mit der Landwirtschaft ihren Unterhalt. Fischerboote am Strand, Vorrichtungen zum Trocknen von Netzen und die kleinen Bootsstege weisen auf den Fischfang der Niendorfer als Erwerbsquelle hin. In der 1907 datierten Aufnahme wird gerade ein Fischerboot von einigen Männern zu Wasser gelassen. Für die Aufnahme des Fotografen stellen sich mehr Personen an das Boot, als für das Flottmachen des Bootes notwendig sind.

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