Die Lübecker Bucht in alten Ansichten

Die Lübecker Bucht in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Lübecker Bucht, Die
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4927-3
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Lübecker Bucht in alten Ansichten'

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59. Von der 'Kammer', dem südlich von Scharbeutz liegenden Buchenwald, hat man eine großartige Aussicht auf die Lübecker Bucht. Das war auch schon früher so. Segelboote, Fischkutter und Fahrgastschiffe geben Abwechslung und beleben die Szenerie der Lübecker Bucht. Heute sind es vor allem Surfer und Segler, die diese Szene beherrschen. Im Buchenwald hat man besonders in der heißen Jahreszeit einen angenehmen Aufenthalt, weil die Sonnenstrahlen durch das schirmende Laubdach nicht hindurchkommen.

60. Erholung am Strand war auch 'in Großmutters Zeit' eine unterhaltsame Angelegenheit. Man lag in seiner Strandburg, die das Sonnenrevier umgrenzte und von ihren Bewohnern täglich ausgebessert wurde, meist angezogen und nicht so spärlich bekleidet wie heute. Der Aufenthalt in der Sommerfrische am Strand war eine lustige Angelegenheit, wie die Strandburgbewohner aus Groß Timmendorf und Bad Schwartau zeigen. Der Mann mit dem Schifferklavier untermalte mit seiner Musik die fröhliche Grundstimmung; aber einen Lambada spielte er damals noch nicht.

61. Der Wanderweg durch die 'Kammer' oder durch das 'Kammerholz', wie das Wäldchen nördlich von Timmendorfer Strand heißt, führt auch durch die buchenreiche Wolfsschlucht. Diese konnte man nur über eine kleine Holzbrücke überqueren. Im Hintergrund erkennt man die Strandallee und dahinter wiederum die Lübecker Bucht.

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62. Die alte Ansicht mit dem Poststempel vom 14. August 1924 zeigt die Strandallee zwischen Scharbeutz und Timmendorfer Strand mit der Blickrichtung zum zuletzt genarmten Badeort. Der Weg rechts führt in die 'Kammer' in Richtung Süden. Die alte Strandstraße ist noch unbefestigt; und nur ein flacher Strandwall schützt die Straße vor dem gelegentlichen Ostseehochwasser.

63. Das Schrägluftbild zeigt das Ostseebad Scharbeutz mit der Blickrichtung nach Norden. Rechts erkennt man die innere Lübecker Bucht, den unbewachsenen Strand und die bewachsenen Strandwälle. Neben der langen Seebrücke gibt es noch drei kleinere Bootsstege, die häufig auch zum Wäschewaschen dienten. Fast diagonal durch das Bild verläuft die Strandallee, an der auch die ersten Gebäude stehen. Der alte Ortskern befindet sich im Bild hinten links.

64. Die Aufnahme bildet den Strand und die Seebrücke des Ostseebades Scharbeutz ab. Die Seebrücke ist auch heute noch das Prunkstück der Seebäder, das galt und gilt auch für Scharbeutz. Sowohl an der Seebrücke als auch am kleinen Bootssteg hat ein Fischkutter angelegt. Ganz rechts erkennt man ein Kriegsschiff des Marinehafens in Neustadt. Die gute Sicht erlaubt eine Aussicht zum Nordufer der Lübecker Bucht. Daß man in Scharbeutz erholsam Urlaub machen kann, beschreibt ein Kurgast so: 'Es ist sehr fidel hier; man wird ganz faul, schwimmt nur oder liegt in der Burg.'

fugustusbad Scharbeutz a. d. Ostsee, ~

G r Logirhaus

65. Der Poststempel vom 2. Juli 1911 datiert diese alte Ansicht in das Kaiserreich. Sie bildet das Große Logierhaus, das 'Logirhaus' geschrieben wird. Es gehört zum Augustusbad Scharbeutz, über das Meyers Reisebuchausgabe von 1899 auf Seite 212 schreibt. Auf einer Anhöhe, nicht ganz unmittelbar an der See, liegt das Badeetablissement Augustusbad mit einigen Villen und Logierhäusern (ûber 100 Zimmer), in schönem Parke (Kurgarten). Die Umgebung ist schon, bedingt durch die 114 Std. entîernten Buchenwaldungen, das Kammerholz und das Wohldgehege, die bis an den Strand reichen. Mittelpunkt des geselligen, doch nicht geräuschvollen Lebens bildet das Kurhaus Augustusbad.

Ostseebad 'f]aff~rug.

Strandpartie.

66. In der Bäderkette der inneren Lübecker Bucht folgt nach Norden das Ostseebad Haffkrug. Das Seebad wurde schon im Jahr 1812 gegründet und offiziell anerkannt. Die Seebadeanstalt wurde im Jahre 1895 neu und komfortabel erbaut. Seit dem Besuch der Großherzogin von Oldenburg trug das Haffkruger Bad den Namen 'Elisabethbad'. Neben der Brücke mit den Einrichtungen zum Trocknen der Fischernetze stehen am Ufer Badekarren und Strandkörbe. Das erste Gebäude für den Service des Ostseebades deutet ein Holzgebäude rechts im Bild an.

67. Die Landungsbrücke im Ostseebad Haffkrug ist das Herzstück dieses kleinen Fischerortes. Hier geht man nicht nur promenieren und auf die See schauen. Die Fischer be- und entladen ihre Fischerkähne; und über dem Gelände hängen die Netze zum Trocknen. An dieser Brücke legten auch Ausflugsdampfer an. Sogar am Abend konnte man hier promenieren, da die Brücke schon in den dreißiger Jahren eine elektrische Beleuchtung hatte.

Ostseebad HAFFKRUG

68. Der Name Haffkrug bedeutet 'Krug am Haff'. Hinter dem Strand mit seinen niedrigen Strandwällen gab es einen großen Strandsee, das Haff, das heute längst trockengelegt und verschwunden ist. Vor den abgebildeten Häusern verläuft die Strandstraße, die nur einseitig bebaut ist und nur zur Landseite Häuser für die Bewohner des Ortes hat. 'Der Badestrand ist gut, der Badegrund feinsandig und sanft abfallend, der Wellenschlag mäßig,' faßt Meyers Reiseführer auf S. 213 zusammen.

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