Die Lübecker Bucht in alten Ansichten

Die Lübecker Bucht in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Lübecker Bucht, Die
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4927-3
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Lübecker Bucht in alten Ansichten'

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69. 'Die schönsten Grüße aus dem Ostseebad Haffkrug' tragen den Poststempel vom 4. August 1927. Außerdem trägt der Stempel den Namen 'Scharbeutz-Lübecker Bucht'. Die Ansicht zeigt - den Bliek nach Norden gerichtet - Haffkrug in Richtung Sierksdorf. Die Strandallee ist noch ein Sandweg und hat zur Küste noch keine Uferbefestigung. Die Strandzone ist hier sehr schmal. Eine Strandbude und ein Badekarren weisen auf das Badeleben hin.

70. In Richtung Neustadt befindet sich etwas landeinwärts der Gömnitzer Berg (94 m). Diese Moräne ist neben dem Bungsberg (168 m) der höchste Berg Schleswig-Holsteins und die höchste Moräne am Rande der Lübecker Bucht. Auf dem Gömnitzer Berg steht der 12 m hohe Rundturm, der diesen zum zweithöchsten Punkt in Norddeutschland macht. Der Turm ist ein altes Seezeichen und über festgelegte Markierungen als Peilpunkte regelte er die Fischereirechte in der Lübecker Bucht.

71. Die alte Abbildung mit dem Poststempel vom 3. September 1917 zeigt die holsteinische Landschaft. Kleine Hügel, Moränen genannt, wechseln sich mit kleinen Tälern ab. Diese Landschaft wurde von der letzten Eiszeit, der Weichseleiszeit, gebildet. So zeigt sich auch der die Lübecker Bucht umgebende Naturraum. Bevor das Ostseewasser vor zirka 6 000 Jahren in die Lübecker Bucht vordrang und diese erst bildete, zeigte sich auch die Landschaft der vom Wasser bedeekten Bucht als flachwelliges Hügelland. Mit der Besiedlung durch den Menschen gestaltete der Mensch diese Landschaft. Gräben, Kühe und Knicks zeigen Einflüsse des Menschen an, der diese Landschaft wirtschaftlich nutzt.

72. Wenn man sich vom Gömnitzer Berg noch weiter landeinwärts begiebt, gelangt man zur Kleinstadt Eutin in der Holsteinischen Schweiz. Der Bliek von der Lensahner Chaussee über den Großen Eutiner See zeigt das 'Weimar des Nordens' mit der Michaeliskirche links und dem Wasserturm rechts.

73. Eutin war eine kleine Residenz der Großherzöge von Oldenburg. Aus einem kleinen Bischofssitz als Nebenresidenz des 14. Jahrhunderts entwickelte sich das Fürstbistum Lübeck mit dem Sitz in Eutin. Ende des 18. Jahrhunderts entstand der 'Musenhof des Nordens' in Eutin. Das Schloß war die Residenz der Fürstbischöfe und der Großherzöge. Die Abbildung zeigt die stadtseitige Westseite mit dem turmbekrönten Torhaus. Im Schloß, das heute von Mai bis Oktober besichtigt werden kann, ist ein Museum eingerichtet mit dem Fundus der Großherzoglich-Oldenburgischen Kunstsammlung.

Eutlr Voß-Haus

74. Wenn man den Eutiner Marktplatz in Richtung Norden nach Malente verläßt, gelangt man zur Gaststätte 'Voß-Haus'. Johann Heinrich Voß, nach dem dieses Gebäude benannt worden ist, war Rektor in Eutin und der Übersetzer des griechischen Dichters Homer. Er gehörte zum 'Musenhof des Nordens' am Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts. Noch heute erinnert das 'Voß-Haus' und seine Einrichtung an diese große Zeit Eutins und an die Persönlichkeit dieses genialen Übersetzers, der in diesem Haus auch gewohnt hat.

Am Uglm-See Die Angelbrücke.

75. Der Uglei-See oder Uklei-See ist ein kleinervon Hügeln und Wald umgebener See. Von der Angelbrücke hat man auf den kleinen See eine reizvolle Aussicht. Hagen schreibt in seinem Gedicht 'Der Uglei-See' über dieses geheimnisvolle und von Sagen umhüllte Gewässer:

Erscheint das Leben, Freund, Dir ernst und trübe, Zieht Leid und Schmerz durch Deine wunde Brust, Dann fliehe aus dem wilden Weltgetriebe

Zum Uglei hin, er spendet Freud' und Lust.

Und schenkt Dir das Leben gold'ne Tage, Streut Rosen es auf Deinen Pilgerpfad. Dann komm zum stillen Uglei her und sage, Ihm, was zum Leben Schönes, Heit'res hat.

Ja, er versteht des Herzens tiefe Klagen, Und ebenso des Herzens Freud' und Glück. D'rum kehre gern in gut' und bösen Tagen zu ihm, dem stil/en Uglei Du zurück,

76. Das Schrägluftbild von Neustadt zeigt die Hafenstadt am Nordufer der Lübecker Bucht, die man am oberen Bildrand erkennt. Vorne rechts sieht man das Neustädter Binnenwasser; und die Verbindung beider - der Hafen - wird markiert durch die in die Lübecker Bucht abfließende Kremper Au. Neustadt ist eine geplante Stadt durch Graf Adolf IV. von Schauenburg. Die Stadt hat bereits im Jahre 1244 das Stadtrecht erhalten. Besonders auffällig ist der große rechteckige Marktplatz mit der Kirche. Die kreisförmige Linienführung der Straßen, Baumreihen und Gebäude läßt die geschlossene Altstadt von Neustadt erkennen. Im Hintergrund gibt der Bliek die ostholsteinische Knicklandschaft frei.

77. Mit Neustadt in Holstein beginnt der nördliche Abschnitt der Lübecker Bucht. Die Abbildung trägt den Poststempel vom 27. Juli 1938. Die Aufnahme erfolgt von Westen über das große Neustädter Binnenwasser, durch das die Kremper Au vor den rechts stehenden Häusern durch den Hafen in die Lübecker Bucht entwässert. Am Wasser über der hellen Steinmauer erkennt man links den Hoffschen Pagodenspeicher. In der Stadtmitte am Markt steht die frühgotische Stadtkirche, zu der man über die Brücke in der rechten Bildmitte gelangt.

78. Die alte Ansicht mit dem Poststempel vom 9. Juli 1925 zeigt den Hafen von Neustadt in Holstein. Ein Fischkutter verläßt gerade den Hafen in Richtung Lübecker Bucht. Hinter dem Großsegel erkennt man die Brücke, über die man von links nach rechts in das Stadtzentrum gelangen kann. Hinter der Brücke befindet sich das Neustädter Binnenwasser , dessen nördliche und westliche Teile heute als Naturschutzgebiete ausgewiesen sind. Hinter der Brücke rechts steht auch der Hoffsche Pagodenspeicher. Vor den Häusern rechts führt die Straße zum Fischereihafen, in dem einige Fischerboote an den Stegen befestigt liegen.

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