Die Mühlen der 'Mühlenregion Nordsachsen' in alten Ansichten Band 1

Die Mühlen der 'Mühlenregion Nordsachsen' in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Manfred Wilde und Hans-Joachim Böttcher
Gemeente
:   Mühlen der 'Mühlenregion Nordsachsen', Die
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6341-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Mühlen der 'Mühlenregion Nordsachsen' in alten Ansichten Band 1'

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69 Werbelin. Bockwindmühle. Am Wege von diesem alten Rundlingsdorf nach Süden wurde im [ahre 1844 vom Müller Christian Oehme auf einer von ihm für 325 Taler angekauften Ackerfläcke eine Bockwindmühle und das dazugehörige Gehöft erbaut. Letzter hier bis 1950 gewerblich arbeitender Mühlenbesitzer wurde irn Iahre 1907 Oswald Rost, später wurde bis 1960 nur noch geschrotet. Die gesamte Dorfanlage von Werbelin fiel noch 1990 dem Braunkohlentagebau Delitzsch Süd-West zum Opfer und wurde abgebrochen. Die Bockwindmühle wurde von einem Mühlenbaubetreib fachgemäß demontiert und schließlich 1994/95 auf dem Gelände des Schullandheimes Rei-

bitz aufgebaut und dient nunmehr zu Bildungszwekken und als touristische Attraktion. Als letzte Arbeiten wurden 1995 das Dach, Sterz und Flügelkreuz erneuert.

70 Wildenhain, Hauptstraße 29. Bockwindmühle. Schon auf der Karte das 'Churfûrstl. Sächs. Stadt u. AmbtTorgaw .. .', wohl aus dem [ahr 1 740 stammend, ist nördlich von Wildenhain eine Windmühle eingezeichnet. Es wird angenommen, daß die ehemals auf dem Mühlhügel südlich vom Sägewerk stehende Bockwindmühle diese alte Mühle war. Im 20. [ahrhundert im Besitz von Julius Knöfel, ging die Mühle sodann auf dessen Sohn Ernst Knöfel über und von jenem auf den Sohn Müllermeister Ernst Müller. Nach Beendigung der Lehre 1942 war er der letzte, der mit seinem Vater noch in der Mühle bis 1947 gemahlen und bis

1949 geschrotet hat. Ein heftiger Sturm riß 1986 die alte und schon bedenklich schräg stehende Bockwindmühle um; ihr Holz zerschnitt man und verfeuerte es daraufhin.

71 Klein W ölkau b. Eilenburg. Wassermühle. Diese Mühle, bisher verpachtet, wurde vom hiesigen Rittergut im [ahre 1741 als Erbzins stelle erblich verkauft. Das um 1 940 ersetzte Wasserrad kam gebraucht aus der Wassermühle in Frohburg. Sie war mit Wasserradantrieb noch bis 1 971 in Betrieb, dann wurde ihr aber das Wasserrecht entzogen. Umgestellt aufElektroantrieb wurde bis 1986 Mehl gemahlen und sogar noch bis 1992 geschrotet. Letzter Müller und Besitzer ist der Bäckermeister Kurt Benndorf.

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1741 - 1941

72 W öllmen, DorfstraBe 1. Bockwindmühle. Im [ahr 1900 erwarb der aus GroBrössen stammende Müller Hermann Gebhardt vom Bauer Otto das Mühlgrundstück. Nachdem er 45 [ahre die Mühle betrieben hatte, trat irn Iahr 1945 Gebhardts Sohn Franz das Erbe an. Als erstes lieB er auf eigene Rechnung zum Grundstück eine Stromleitung legen und elektrifizierte sein Haus sowie die Mühle. 1948 und in den Folgejahren lieB er eine Mühlenmodernisierung, inklusive der Flügelerneuerung, ausführen. Alle Arbeiten wurden von dem damals in der Region tätigen Zscheppliner MühlenbauerWilli Noack mit seinem Sohn Wolfgang erledigt. Die LPG-Gründung brachte die Einstellung des Mahlbetrieb

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