Die Straßenbahnen Bayerns in alten Ansichten

Die Straßenbahnen Bayerns in alten Ansichten

Auteur
:   G. Klebes
Gemeente
:   Straßenbahnen Bayerns, Die
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1197-3
Pagina's
:   168
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Straßenbahnen Bayerns in alten Ansichten'

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REGE, S5URG

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135. Diese Aufnahme vom 6. August 1904 zeigt die damalige Endhaltestelle der roten Linie Hauptbahnhof-Dom-Stadtamhof, mit Anschluß an die ebenfalls meterspurige, mit Dampf betriebene Walhallabahn der Loca1bahn-A.G. in München nach Wörth an der Donau. Der Triebwagen entstammt der ersten Serie, die 1903 erbaut wurde.

136. Zwar gab es in Regensburg keine Dampftrambahn wie in Altötting, Augsburg oder München. Jedoch fuhr die meterspurige Walhallabahn bis zum 27. Mai 1933 bis Stadtamhof direkt vor die Steinerne Brücke. Dort bestand die Möglichkeit, auf die elektrische Straßenbahn umzusteigen. Ab 1. Oktober 1933 fuhrt dann die 'Elektrische' bis nach Regensburg-Reinhausen und verdrängte die Walhallabahn um etwa 1,5 Kilometer weiter ostwärts. Unser Bild zeigt den letzten Zug am 27. Mai 1 933 in Stadtamhof. Leider wurde dieses Ereignis, wie zu jener Zeit üblich, propagandistisch ausgenützt.

137. Diese seltene Aufnahme mit gleich zwei Straßenbahnwagen der Linie 2 auf der Steinernen Brücke wurde um 1930 gemacht. Diese Brücke zählt übrigens zur einem der größten Bauwunder des Mittelalters. Sie wurde 1146 vollendet. Auf fünfzehn Bögen, von denen der engste 10,3 Meter, der weiteste 16,6 Meter breit ist, spannt sich die Brücke 336 Meter lang über die Donau. Wir blieken in Richtung Stadtamhof, ungefähr in Bildmitte erkennt man die Dreifaltigkeitskirche.

138. Zwar wurde diese Aufnahme bereits 1914 aufgenommen, jedoch herrschte dort schon damals reger Verkehr. Sogar ein Verkehrsschutzmann mußte aufgeboten werden, um diesen zu regeln. Von den ehemals drei Türmen, die zur Steinernen Brücke gehörten, ist nur noch dieser übrig geblieben. Auch dieser stand seinerzeit den Anforderungen des modernen Verkehrs hindernd im Wege; doch hat man ihn beim Bau der Straßenbahn Gott sei dank geschont und dafür lieber ein Stück des anstoßenden städtischen Gebäudes abgebrochen, letzteres umgebaut, durch einen Bogen geschickt mit dem Turm verbunden und der Bahn durch Verbreiterung der Straße über dem ersten Brückenjoch Platz geschaffen.

SCHWEINFURT

139. Trotz intensivster Suche ist es dem Autoren nicht gelungen, von der Schweinfurter Pferdebahn, die von 1895 bis 1921 fuhr, eine alte Ansicht zu erhalten. Wohl war diese 2,2 Kilometer lange Pferdebahnlinie zu bedeutungslos, als daß sie jemand im Bild festgehalten hätte. Nicht mal die Verkehrsbetriebe und das Stadtarchiv Schweinfurt konnten sich an Fotos erinnern. Deshalb muß den Betrachter obige Zeichnung zufriedenstelIen, die Fräulein Monika Gebhardt gezeichnet hat.

WÜRZBURG

140. Die Würzburger Pferdebahn wurde im Jahre 1892 eröffnet. Hier sehen wir einen der sechs Sommerwagen, die die Bahn besaß. Laut Statistik hatten die Sommerwagen allerdings die Nummern 2 bis 6. Der hier abgebildete Wagen Nummer 13 müßte danach ein geschlossener Wagen sein, der wiederum 1974 als Sommerwagen rekonstruiert wurde und heute noch vorhanden ist,

141. Im Jahr der Betriebseröffnung 1892 wurde diese Aufnahme von der Domstraße gemacht. Aus Richtung Dom kommen zwei Pf'erdebahnwagen. Links im Bild erkennt man das Rathaus mit dem Rathausturm. (Was machen wohl die beiden Männer auf der Spitze?) Zur rechten Hand ist der Vierröhrenbrunnen.

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I 1',

Lètatèr prel'deb~vagen.

Erster eleetriseber wegen.

142. Der letzte Pferdebahnwagen fuhr am 4. Oktober 1900 von der Sanderau zum Bahnhof. Bereits am nächsten Tag konnte man an derselben Stelle, hier am Café Wittelsbach in der Theaterstraße, den ersten elektrischen Triebwagen, von Herbrand erbaut, bewundern.

Würzburg. Rlie~ Gymnasium

143. Auf dem Platz des Alten Gymnasiums, das wir auf dieser Ansicht von 1910 sehen, steht heute das Polizeipräsidium. Im Vordergrund ist ein Triebwagen der ersten Garnitur, erbaut um 1900 von Herbrand, zu erkennen.

144. Ebenfalls ein Wagen der ersten Garnitur fährt hier durch die Augustinerstraße und zwar etwa im Jahr 1905.

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