Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten

Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten

Auteur
:   Martin Korsch
Gemeente
:   Münchens, Die Trambahnen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1886-6
Pagina's
:   152
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten'

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119. Ein Bliek in die Weinstraße nach Norden, rechts ein Teil des neuen Rathauses; ein A-Triebwagen auf Linie 10 oder 20 kommt vom Odeonsplatz. Im Hintergrund sind die Türme und die Kuppel der Theatinerkirche zu sehen.

" 11,-

120. Durch die enge Weinstraße zwischen Marienplatz und Weinstraße 'zwängt' sich hier die Linie 26 (Tw Typ C, Bw Typ c); sie kommt vom Kölner Platz in Schwabing über Feilitzschplatz, Odeonsplatz und hat Thalkirchen als Ziel. Bei der Lokalisierung des Aufnahmeortes gab es erhebliche Schwierigkeiten, da in der Weinstraße nur noch wenige Bauten den Zweiten Weltkrieg überstanden, Zudem handelt es sich nicht um eine Ansichtskarte mit Angaben auf der Rückseite. Nur anhand des Eckgebäudes Theatinerstraße/ Maffeistraße, hinter dem Häuserblock links gelegen, war es möglich, 'vor Ort' mit der Ansichtskarte in der Hand zu ermitteln, wo die Aufnahme gemacht worden war.

M" NeHEN ThealinerstraBe

121. Um etwa 1910/11, das Aufnahmedatum dieser Ansichtskarte, war die Altstadt-Nord-Süd-Verbindung bereits in Betrieb. Befahren wurde sie, wie das Haltestellenschild vor der Markise links zeigt, von den Linien 10 und 20. Beide kamen vom Isartalbahnhof über Sendlinger Tor/Marienplatz und fuhren durch die Ludwigstraße zum Feilitzschplatz in Schwabing, wo die Linie 10 ab 16. April 1910 endete. Die Linie 20 dagegen fuhr noch weiter bis zum Nordfriedhof. Bereits 1912 wurde sie wieder eingestellt. Auf der auch heute noch in Betrieb stehenden Strecke Perusastraße/Theatinerstraße/Maffeistraße ein A-Triebwagen auf Linie 4 zum Ostbahnhof.

Feldherrenhalie.

MÜNCHEN.

122. Ein B-Triebwagen zum Isartalbahnhof auf Linie 10 fährt vom Odeonsplatz kommend in die Theatinerstraße ein. Beherrscht wird diese Ansichtskarte von der Feldherrnhalle, die 1840 bis 1844 nach dem Vorbild der Loggia dei Lanzi in Florenz erbaut wurde. Benannt ist sie nach den Standbildern der bayerischen Feldherren Tilly und Wrede.

MÜNCHEN.

Odeonsplatz mil Ludwigslrasse.

123. Der Odeonsplatz ist nach dem 1826-1828 von Klenze erbauten Konzerthaus namens 'Odeon' benannt. Im 19. Jahrhundert war es auch Veranstaltungsstätte für Künstlerbälle. Vorne die Linie 20 zum Nordfriedhof, dahinter die Linie 10 zum Isartalbahnhof. Vor der Feldherrnhalle füttern Passanten Tauben, damals wohl noch nicht so derart verwünschte Vögel wie heute.

124. In voller Größe bewundern kann man auf dieser Ansichtskarte die Theatinerkirche, wie die volkstümliche Bezeichnung für die Stiftskirche St. Cajetan lautet, erbaut 1663-1669 von Agostino Barelli nach einem Vorbild in Rom. Ebenfalls in voller Größe Triebwagen 461, Typ C 1.6, Baujahr 1911 von Rathgeber (Aufbau) und MAN (Fahrgestell); 1928 wurde er umgebaut und die Typenbezeichnung wurde auf D 2.6 geändert, 1944 wurde er im Krieg zerstört. Eingesetzt ist er hier auf Linie 3 vom Hauptbahnhof zum Feilitzschplatz.

125. Auf diesem Foto sehen wir Triebwagen 443 vorn Typ C 4.5, gebaut von MAN in zehn Exemplaren im Jahre 1910. Ausgestattet war er mit zwei Motoren vonje 45 PS und hatte ursprünglich 24 Sitzund 25 Stehplätze. 1955 wurde der Wagen umgebaut und erhielt die neue Typenbezeichnung D 6.5; bis 1966 stand er noch im Linienbetrieb. Kurios ist hier die Linienbeschilderung: die seitlich aufgesteckte Liniennummer 1 paßt mit der Streckenkurzbeschreibung darunter nicht zusammen, auf diesem Rundkurs verkehrte die Südringlinie 12. Die Linienzielschilder vorn und hinten über den Plattformen gehören zur Linie 6 oder 16. Zwar sieht man nur Bruchstücke der Zielangaben, aber mit Sicherheit war der Wagen zuletzt zwischen 'Sen(dling)', rechts, und '(Schwa)bing',

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