Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten

Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten

Auteur
:   Martin Korsch
Gemeente
:   Münchens, Die Trambahnen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1886-6
Pagina's
:   152
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten'

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19. Vom Marienplatz aus geht hier der Bliek in die Kaufinger Straße in Richtung Stachus. In der Mitte der dreißiger Jahre wiekelt sich ein bereits beachtlicher Individualverkehr ab, in dem die Linie 1 (Tw E) nach Berg am Laim und ein weiterer Trambahnzug regelrecht eingekeilt sind. Angesichts der teilweise gewaltigen Lastwagen unserer Zeit ist es schwer vorstellbar, daß der innerstädtische Gütertransport mit solchen 'Schnauferln' wie dem Lastwagen vorne in der Mitte ohne weiteres abgewickelt werden konnte.

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20. Der Triebwagen in Bildmitte (Typ A 1.1) ist auf Ausstellungslinie 15 eingesetzt, die vom 16. Mai bis 18. Oktober 1908 zwischen der Rangierweiche vor dem Rathaus (links) und der eigens neuerbauten Kehrschleife auf der Theresienwiese vor der Bavaria verkehrte. Anlaß war die Ausstellung 'München 1908'. Rechts ein Zug zum Stachus (Tw Typ A, Bw Typ a) und die Linie 1 zum Ostbahnhof (rechtes Gleis, Tw Typ A, Bw Typ 0). Hinten in der Mitte das Alte Rathaus mit seinem Turm und rechts daneben der Turm der Heiliggeistkirche.

21. Ein Bliek in die entgegengesetzte Richtung zeigt die westliche Häuserfront des Marienplatzes. darüber die Türme der Frauenkîrche. Rechts ein Teil des Neuen Rathauses, der Trakt links neben dem Turmfundament und der Turm gehören zum dritten und letzten Bauteil (1899-1908). Vorne ein Zug der Linie 19 zum Westend (Schleife Ridlerstraße/Gollierstraße; Tw Typ A, Bw Typ c). Vor dem Rathaus ein nach Schwabing fahrender Zug derselben Typkombination,

22. Ebenfalls während des 15. Deutschen Bundesschießens entstand im Juli 1906 diese Aufnahme. Links fährt Triebwagen 189 (Typ A 2.2, a 1955) auf Linie 9 nach Bogenhausen, In Bildmitte die Mariensäule. Einige wohl unabsichtlich ins Bild geratene Passanten führen anschaulich die damals aktuelle Moderichtung vor.

23. Die Mariensäule wurde zur Erinnerung an den Sieg von Tilly und der Katholischen Liga gegen die Protestantische Union, 'Schlacht am Weißen Berg bei Prag', durch eine Verfügung von Maximilian 1. vom 14. September 1635 errichtet. Links ist Triebwagen 120 (Typ A 1.1, a 1931) auf der Gelben Linie (IX) zur Landsberger Straße im Münchner Westen zu sehen,

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24. Ein Zug der Linie 10 Feilitzschplatz-Isartalbahnhof fährt hier soeben in den Rindermarkt ein, die Verbindungsstraße zwischen Marienplatz und Sendlinger Straße (Tw Typ C, Bw Typ c). Auch heute noch wird diese enge Gasse im Linienbetrieb von der Omnibuslinie 52 befahren.

25. Einen Bliek vorn Marienplatz in den Rindermarkt erlaubt uns diese Werbekarte, gedruckt aus Anlaß der Fertigstellung des Neubaus an der Ecke Marienplatz/Rindermarkt. Allerdings wurde eine gehörige Portion künstlerischer Freiheit in Anspruch genommen, was bedeutet, daß höchstens die Peterskirche und der Neubau einigermaßen realistisch dargestellt sind - was man von den Trambahnen nicht behaupten kann.

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München

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26. Erst 1907 ließen die Hof-, Staats- und Polizeibehörden ihre Einwände gegen die Verlängerung der Strecke vom Sendlinger Tor zum Rindermarkt über die Rangierweiche hinaus zum Marienplatz und durch die Wein- und Theatinerstraße zum Odeonsplatz fallen. Am 27. November 1907 wurde der durchgehende Betrieb aufgenommen. Ein A-Triebwagen auf Linie 10 zum Feilitzschplatz fährt Richtung Marienplatz. Vorne sieht man noch deutlich den Gleiswechsel, die Rangierweiche, die von 1905 bis 1907 Endstation der Trambahnen war.

27. Der Betrieb auf der Altstadt-Nord-Süd-Verbindung wurde bis in die letzten Jahre des Zweiten Weltkriegs aufrechterhalten, am 5. November 1944 fiel der Streckenabschnitt Odeonsplatz-Marienplatz-Sendlinger Tor in Schutt und Asche und wurde nicht mehr in Betrieb genommen. Vor dem Geschäftshaus Bach (heute Bekleidungshaus Konen) sieht man hier einen Dreiwagenzug nach Schwabing, Aufnahmedatum etwa 1930/1932.

28. Fast ein wenig südländisch mutet diese Aufnahme der Sendlinger Straße in Richtung Sendlinger Tor an, dessen mittleren Bogen man gerade noch zwischen den Häusern erkennen kann. Sie entstand um die Jahrhundertwende. Rechts, hinter dem Haus mit den Markisen an den Fenstern, ragt ein Teil der Fassade der Johann-Nepornuk-Kirche hervor, die nach ihren Erbauern auch Asamkirche genannt wird. Ein Wagen der ersten elektrifizierten Trambahnlinie Münchens, der Grünen Linie (XI) (Färbergraben-Isartalbahnhof), fährt Richtung Sendlinger Tor.

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