Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten

Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten

Auteur
:   Martin Korsch
Gemeente
:   Münchens, Die Trambahnen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1886-6
Pagina's
:   152
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten'

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29. Irgendein Barbar hat von dieser Ansichtskarte das untere Drittel abgeschnitten - immerhin ließ er den interessantesten Ausschnitt übrig. Triebwagen 287 (Typ A 2.2, 1927/1930 Umbau zu Typ A 4.2, a 1958) durchquert soeben das Sendlinger Tor in Richtung Färbergraben auf einer kurzen eingleisigen Strecke durch den engen mittleren Bogen. Dieses Provisorium wurde später beseitigt, indem man 1906 einen großen Bogen mit der Breite der drei kleinen aus dem Tor herausbrach und eine zweigleisige Strecke verlegte.

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30. Hier sieht man nun das Sendlinger Tor, so wie es sich uns auch heute noch präsentiert. Der Bliek geht in die Sendlinger Straße in Richtung Marienplatz. Triebwagen 234 (Typ A 2.2, ab 1954 Werkstattwagen 71, Typ W 10.2, ausgemustert 1957) auf Linie 10 kommt vom Isartalbahnhof und fährt über Marienplatz und durch die Ludwigstraße zum 'Großen Wirt' am Feilitzschplatz, heute Münchener Freiheit genannt.

31. Der Sendlinger-Tor-Platz von der Lindwurmstraße aus gesehen im Jahre 1906. In diesem Jahr wurde die Linie 11 vom Rindermarkt zum Isartalbahnhof eingestellt und durch die Linien 10 und 20 ersetzt. Triebwagen 300 (Typ A 2.2, a 1960) wartet an der Haltestelle auf dem Platz. Ganz links der Turm der Kreuzkirche, erbaut 1480 von Jörg Ganghofer, weiter rechts die Türme der Frauenkirche, darunter das SendJinger Tor.

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32. Ein Triebwagen aus der ersten Beschaffungsserie überquert den Sendlinger-Tor-Platz auf der Grünen Linie (XI), mit deren Elektrifizierung sich München ab 23. Juni 1895 als 22. Deutsche Stadt in die Reihe der deutschen Städte mit elektrischer Straßenbahn einreihte. Triebwagen 12, Typ Z 1.22, ab 1908 Tw 362, ab 1921 Bw 362, Typ z 1.22, ab 1928/29 Werkstattwagen 58, Typ W 4.28, Kriegsverlust 1943. Am rechten Bildrand die Sonnenstraße, links die Nußbaumstraße.

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33. Im Jahre 1906 sind hier folgende Fahrzeuge auf dem Sendlinger-Tor-Platz zu sehen (von links):

Linie 6 nach Schwabing, Tw Typ A, Bw 275, Typ 03.41, ab 1910 Bw 973, ab 1926 Bw 1973, a 1927; in der Mitte die Ringlinie 2, Tw 231, Typ A 2.2, bis 1921 Umbau zu A 4.2, a 1928; rechts noch die Linie 11 zum Rindermarkt, Tw Typ A, Bw 160, Typ b 2.44, ex Dampfstraßenbahn, ab 1910 Bw 750, a 1932.

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34. Äußerst mitteilsam war der Schreiber dieser Ansichtskarte im Jahre 1909 - nachdem die Rückseite nicht groß genug gewesen war, zweckentfremdete er kurzerhand die Vorderseite; ob um Porto zu sparen oder um in jedem Fall eine Ansicht vom Goetheplatz verschicken zu können sei dahingestellt. Zwei Wagen der Blauen Linie (VI) sind in der Lindwurmstraße zu sehen: Links Tw 269, Typ A 2.2, a 1928, nach Schwabing und rechts Tw 202, Typ A 2.2, a 1931, nach Neuhofen. Zwischen Lindwurmund Mozartstraße noch ein A-Triebwagen auf der Weißen Linie (XII) nach Giesing. Seit November 1975 ist der Straßenbahnbetrieb in der Lindwurmstraße eingestellt, die U-Bahn übernahm hier die Aufgabe der Trambahn.

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Bavaria mit Ruhmeshalle

35. Diese Ansichtskarte ist wohl die einzige Aufnahme der Ruhmeshal1e und der Bavaria zusammen mit einem Wagen der Münchner Trambahn. Im Jahre 1908 verkehrte die Sonderlinie 15 ab Marienp1atz über Send1inger Tor und Goetheplatz durch die Kobellstraße, über den heutigen Esperantoplatz und über die Matthias-Pschorr-Straße zur neuerbauten Kehrschleife zu Füßen der Bavaria. Bereits 1924 wurde das Teilstück zwischen Esperantoplatz und Bavaria wieder aufgebaut.

36. Ab 19. Februar 1897 wurde in der Goethestraße probeweise ein Streckenteilstück mit Strornzuführung vom Straßenplanum aus betrieben. Dazu wurden in das Straßenpflaster in Abständen von ungefähr vier Metern Kontaktklötze eingelassen, von denen der Triebwagen mit unter dem Wagen angebrachtem Stromabnehmer den Fahrstrom erhielt. Schaltungen sorgten dafür, daß immer nur die Klötze im Bereich des sie befahrenden Triebwagens unter Spannung standen. Auf dem Foto Triebwagen 14, Typ Z -.31, ab 1905 Typ Z -.22, Umbau 1905' zum Posttriebwagen, a 1931, mit abgesenktern Stromabnehmer in der Goethestraße an der Einmündung der Lessingstraße. (Foto: Siemens-Museum, München.)

37. Nochmals eine Aufnahme vom Probebetrieb mit Kontaktklötzen in der Goethestraße an der Kreuzung mit der Landwehrstraße, der Bliek geht in Richtung Hauptbahnhof. Die Versuche riefen offenbar eine Menge Schaulustige auf den Plan, die hier den Straßenrand säumen. Triebwagen 18, Typ Z 1.22, ab 1905 Typ Z 1.23, ab 1908 Tw 366, Typ Z 1.23, ab 1921 Bw 366, Typ z 1.23, ab 1928 Arbeitsbeiwagen 896, Typ t 2.23 (Turmwagen), ab 1954 ABw 2896, a 1967(!), ist auf der Weißen Linie (XII) nach Giesing unterwegs. (Foto: Siemens-Museum, München.)

38. Auf einer Schiebebühne im Betriebshof Schäftlarnstraße wurde Triebwagen 13 fotografiert, um deutlich die Lage der Stromabnehmer zwischen den Rädern zu zeigen, über den der Wagen von den Kontaktklötzen den Fahrstrom bezog (Pfeil). Der Triebwagen führte die Typenbezeichnung Z -.31, ab 1905 Typ Z -.22, Umbau zum Posttriebwagen irn Jahre 1905, a 1931. Durch einen Unfall, bei dem ein Pferd eines Kohlefuhrwerks getötet wurde, entstand Mißtrauen gegenüber diesem neuen System. Trotz einiger Verbesserungen in den felgenden Jahren wurde es letztendlich abgelehnt und 1902 wieder ausgebaut. (Foto: Siemens-Museum, München.)

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