Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten

Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten

Auteur
:   Martin Korsch
Gemeente
:   Münchens, Die Trambahnen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1886-6
Pagina's
:   152
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten'

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)yrünchen. Salvatorkeller,

49. Die Linie 7 fährt vom St.-Martins-Platz kommend den Nockherberg in die Au hinab zum Mariahilfplatz (Tw Typ A, Bw Typ c). Erst Ende 1980 wurde die Linie 7 für immer eingestellt. Im Salvatorkeller, rechts oben, wird alljährlich im März der Salvator, ein Starkbier, ausgeschenkt, welches erstmals von den Paulanermönchen gebraut und als 'Versüßung' der Fastenzeit genutzt wurde.

50. Nach dem Mechaniker und Optiker Georg Reichenbach (1771-1826) wurde diese Isarbrücke benannt, die die Fraunhoferstraße und die Ohlmül1erstraße in der Au miteinander verbindet. Sie überspannt in einem Bogen die Isar und in drei weiteren Bögen das Hochwasserbett, das trotz Flußregulierungen auch heute noch des öfteren total überflutet wird. Ein A-Triebwagen auf Linie 5 oder 15 überquert die Brücke in Richtung Mariahilfplatz.

51. Nochmals die Reichenbachbrücke auf einer Luftaufnahme in Richtung Südwesten. Im Hintergrund sieht man noch die Wittelsbacher Brücke. Rechts die von 1895 bis 1901 von Heinrich von Schmidt erbaute Maximilianskirche, die sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ohne ihre spitzen Turmdächer präsentiert. Um 1925 fährt ein A-Triebwagen mit einem e-Beiwagen und einem c-Beiwagen in die Fraunhoferstraße ein.

t1Ü/yCHEIY - Sendlingertorplatz

52. Eine nicht alltägliche Ansicht des Sendlinger-Tor-Platzes in Richtung Südosten zur Müllerstraße hin, die neben dem Gebäude am rechten Bildrand in den Platz mündet. In diesem Haus starb Alois Senefelder, der Erfinder der Lithographie. Erst vor wenigen Jahren wurde das völlig verkommene Haus, seit langer Zeit leerstehend und absichtlich dem Verfall preisgegeben, abgerissen und durch ein nichtssagendes Bürohaus ersetzt. Vorne rechts ein über Hauptbahnhof fahrender Zug der Linie 7, weiter hinten ein in die MüJJerstraße einfahrender Zug.

München.

Seridllngerfborplatz mit protest.

53. Genau in die entgegengesetzte Richtung zur Sonnenstraße und zur Matthäuskirche blickt man hier auf dieser Ansicht von einem Fenster des Senefelderhauses aus. Regelrecht ausgestorben wirkt der Sendlinger-Tor-Platz, abgesehen von einigen Fußgängern. Ein solches Bild wäre heute wohl undenkbar. Die Liniennummern der zwei A-Triebwagen sind nicht zu erkennen, die Ansicht entstand vor 1906, als bekanntlich noch Farbmarkierungen statt Liniennummern verwendet wurden.

54. Ein Wagen der Blauen Linie (VI) biegt, vorn Goetheplatz kommend, aus der Lindwurmstraße am Sendlinger-Tor-Platz in Richtung Stachus ab (Tw 79, Typ A 1.1, ab 1908 Tw 329, Kriegsverlust 1945). Interessant sind die auf ihre Trambahn wartenden Fahrgäste im Vordergrund: Die Frau ganz links ist die Ruhe selbst und offenbar ganz in Gedanken versunken, der Mann in der Mitte schon etwas unruhiger, wie man an den Unschärfen der Fotografie erkennt; vor lauter Hektik nur mehr ein verwischter Schatten dagegen ist der Mann ganz rechts! Bemerkenswert sind die zwischen den Gleisen stehenden Masten im Jugendstil mit Auslegern für die Fahrdrähte und oben angebrachten Bogenlampen. Die 1898 errichteten Masten wurden in den zwanziger Jahren entfernt, der große Gleisabstand wurde teilweise noch bis 1949 beibehalten.

Illündten,

Sendlïngertorplatz.

I"

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55. Triebwagen 222 (Typ A 2.2, ab 1927-1930 Typ A 4.2, kv 1942) mit einem Beiwagen Typ 0 fährt an der Haltestelle Sendlinger Tor auf der Roten Ringlinie (11) ab. Der KUIS der Linie führte von hier an durch die Müller-, Rumford- und Fabrikstraße (heute Thierschstraße) zum Maxmonument und weiter durch die Trift-, Wagrnüller- und Galeriestraße zur Ludwigstraße und weiter durch die Theresienstraße, Augustenstraße und Dachauer Straße zum Hauptbahnhof und über den Stachus wieder zum Sendlinger Tor. 53 Jahre lang wurde diese Linie ohne wesentliche Änderungen befahren. Die Ansicht entstand vor der Jahrhundertwende, die Elektrifizierung der Ringlinie war bereits am 17. August 1899 abgeschlossen.

jvÜNCHEN Sonnensuasse m t Protestantlscher

56. Die 1833 fertiggestellte erste protestantische Kirche Münchens in der Sonnenstraße zwischen Stachus und Sendlinger-Tor-Platz wurde 1938 auf Befehl von Gauleiter Wagner abgebrochen; sie wich nach 105 Jahren dem Verkehrsausbau der 'Hauptstadt der Bewegung' durch die braunen Machthaber dieser Zeit. Zumindest auf dieser um 1905 entstandenen Ansicht kann man sie noch sehen. Links fährt Triebwagen 281 (Typ A 2.2, kv 1945) in Richtung Sendlinger Tor.

MÜNCHEN

Karlsplatz gegen Bahnhof

57. Nur relativ selten sieht man Posttriebwagen auf alten Münchner Ansichtskarten - hier begegnen sich gleich zwei der insgesamt drei 1905 aus zweiachsigen Schuckertwagen vom Typ Z -.31 umgebauten Fahrzeuge der Post auf dem Stachus. An der dunkleren Färbung (die Posttriebwagen waren in einem kräftigen dunkelgelb lackiert) kann man sie gut erkennen: der rechte der beiden Wagen vor dem Kiosk und der zweite aus der Bayerstraße kommende Wagen (neue Typenbezeichnung P 1.22). Rechts der Justizpalast, in der Mitte das 'Grandhotel Bellevue'.

MÜNCHE.N Das Rondell

58. Vor dem Kiosk am Stachus begegnen sich zwei Züge der Linie 6 (beide Tw Typ A, beide Bw Typ 0), von der Hohenzoliernstraße/Leopoldstraße in Schwabing kommend (links) und von der Boschetsneder Straße/Wolfratshauser Straße oberhalb Thalkirchens (rechts). Vorne rechts die Linie 12, ab 11. November 1906 die 'Südringlinie"; dahinter noch Linie 19 zum Max-Weber-Platz in Haidhausen (beide Tw Typ A, Bw Typ 0).

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