Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten

Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten

Auteur
:   Martin Korsch
Gemeente
:   Münchens, Die Trambahnen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1886-6
Pagina's
:   152
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten'

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59. Ein interessantes Foto, gestoehen scharf und mit vielen Details: Rechts die Linie 24 zum Leonrodplatz, zusammengestellt aus Triebwagen 328, Typ A 3.1, a 1956 und dem ehemaligen Pferdebahnwagen 697, Typ a 1.41, ab Januar 1924 Bw 672 und a 1931. Vorne in der Mitte Linie 11 zum Ostbahnhof', Tw Typ D. Links zwei Züge der Linie 19, gebildet aus jeweils einem A-Triebwagen, einem c-Beiwagen und einem a-Beiwagen (ex Pferdebahn).

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Der Nornenbrunnen

60. Der im Jahre 1907 von Hubert Netzer aufgestellte Nornenbrunnen steht derzeit etwas im Abseits in der Nähe des ehemaligen Hotels 'Regina' am Maxirniliansplatz; im Gegensatz zu der Zeit der Aufnahme, als er einen gelungenen Abschluß des Stachus nach Norden bildete, wirkt er an seinem jetzigen Standort ein wenig deplaziert. Links Triebwagen 217 (Typ A 2.2, ab 1927·1930 Typ A 4.2, Kriegsverlust 1945) auf Linie 3 nach Schwabing zur Münchner Freiheit,

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61. Neben dem Abschluß des nördlichen Flügels des Stachusrondells sieht man hier das zwischen 1893 und 1900 von Gabriel von Seidl erbaute und von Lenbach ausgestattete Künstlerhaus am Maximiliarisplatz. Direkt links daneben die Synagoge, die zusammen mit der Matthäuskirche 1938 abgebrochen wurde. Im Anschluß daran sieht man die Türme der Frauenkirche. Der A-Triebwagen fährt auf Linie 3 über Odeonsplatz und durch die Ludwig- und Leopoldstraße nach Schwabing.

MÜNCHEN

Lenbach Platz.

62. Um etwa 1910 entstand diese Ansicht des Lenbachplatzes. Links das Gebäude, in dem heute die Bayrische Börse untergebracht ist, am Ende des Platzes der Wittelsbacher Brunnen. Vorne Triebwagen 184 (Typ A 2.2, bis 1921 Umbau zu Typ A 4.2, a 1954) mit einem Beiwagen Typ 0 auf Linie 3 zum Hauptbahnhof, mit Endstation in der Arnu1fstraße. Weiter hinten biegt ein A-Triebwagen auf Linie 4 zum Grünwaldpark in Neuhausen in die Bernheimer Klamm ein.

63. Lebhafter Fußgängerverkehr herrscht hier auf dem Lenbachplatz vor dem Gebäude, das den Abschluß der Bebauung zwischen Ottostraße (links) und Lenbachplatz (rechts) zum Stachus hin bildet. Es ist heute noch unversehrt erhalten. Der Pferdebahnwagen auf Linie (I) oder (111) ist recht gut besetzt, was angesichts der damaligen preiswerteren Tarife nicht verwundert. Andererseits aber mußte man sich wohl eine gehörige Portion Zeit nehmen, wenn man sein Ziel mit der Pferdetram erreichen wollte. Heutzutage zahlt man zwar mehr Geld pro Fahrt, man wird aber doch wohl erheblich schneller ans Ziel gebracht. (Foto: Siemens-Museum, München.)

München.

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64. Wir haben uns nun dem Wittelsbacher Brunnen ein Stück genähert. Obwohl die Ansicht, vom Künstlerhaus aus aufgenommen, noch den Lenbachplatz zeigt, ist sie mit 'München Maxirniliansp1atz' bezeichnet. Dieser Platz hat aber erst hinter dem Wittelsbacher Brunnen seinen Anfang. Rechts ein Posttriebwagen Typ P 1.22 zum Hauptpostamt neben dem Hoftheater und links daneben ein südwärts fahrender A-Triebwagen.

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65. Der Wittelsbacher Brunnen wurde von Adolfvon Hildebrand 1895 erschaffen. Die Plastiken zeigen die wohltätige und die zerstörende Kraft des Wassers; 600 Liter Wasser werden stündlich durch das Sprudelwerk gepumpt. Ein Pferdebahnwagen auf der Gelben Linie (VII) umrundet den Brunnen auf der Fahrt vom Promenadeplatz durch die Karlstraße und Barer Straße zur Schellingstraße. Am 12. Juli 1900 wurde diese Strecke in die 'Bernheimer Klamm' verlegt, dem Verbindungsgäßchen zwischen Lenbachplatz und Ottostraße. Die endgültige Stillegung der Strecke, die hier von der Gelben Linie benutzt wird, erfolgte am 12. Juli 1906, die Gleise in der Bernheimer Klamm waren ab 8. Februar 1982 wegen teilweisen Abbaus der Fahrleitung nicht mehr benutzbar.

66. Nochmals der Wittelsbacher Brunnen, von der Nordseite des Maximiliansplatzes aus gesehen. Vor der alten Maxburg, erbaut 1590-1596, ein A-Triebwagen auf der Grünen Linie (IlI), die zwischen Feilitzschplatz in Schwabing und der Barthstraße nahe Laim verkehrte. Nur der Turm der Maxburg in der Bildmitte überstand den Zweiten Weltkrieg, die übrigen Gebäude wurden in wenig ähnlichem Stil wiederaufgebaut.

67. Mehr in Richtung Lenbachplatz und Stachus sieht man auf dieser Ansicht, die um die Jahrhundertwende entstand. Ganz rechts das Künstlerhaus, links davon die Maxburg - mit Hinweis, welches Fenster zum 'Bureau' des Schreibers dieser Karte gehörte. Im Vordergrund die Gleise in der Karlstraße, die von der Gelben Linie (VII) vom Promenadeplatz zur Schellingstraße benutzt wurden. In Bildmitte ein nordwärts fahrender Trambahnzug (Tw Typ A, Bw Typ 0).

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68. Nur auf einem kleinen Ausschnitt dieser Ansichtskarte sieht man die Dachauer Straße um 1905. Der Rest der Fläche ist dem Kitsch gewidmet. Zu dieser Zeit wurde die Dachauer

_ ,,1 Straße von den Trambahnlinien I, 11, IV und XII befahren.

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