Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten

Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten

Auteur
:   Martin Korsch
Gemeente
:   Münchens, Die Trambahnen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1886-6
Pagina's
:   152
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Trambahnen Münchens in alten Ansichten'

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69. Diese Ansicht wird beherrscht vom Turm des 1883 von Albert Schmidt erbauten Löwenbräukellers, der den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstand. Zunächst führten Strafsenbahnstrecken nur aus der Dachauer Straße über den Stiglmaierplatz in die Nymphenburgerstraße nach Neuhausen, später bildete der Platz vor dem berühmten Bierkeller einen bedeutenden Linienknotenpunkt und wird auch heute noch in der Hauptverkehrszeit von fünf Linien befahren. 1983 wird auch hier die U-Bahn den Löwenanteil des Öffentlichen Nahverkehrs für sich in Anspruch nehmen. Auf der Ansicht sieht man einen A-Triebwagen mit einem Beiwagen vom Typ 0 auf der Fahrt nach Neuhausen.

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70. Eine sehr seltene Ansicht aus Neuhausen: Der Rotkreuzplatz in Richtung Nerdwesten gesenen. Hier biegt die zuvor gerade nach Westen verlaufende Strecke durch die Nymphenburgerstraße ab nach Nerdwesten. Vorne die Weiße Linie (I), ein A-Triebwagen, weiter hinten noch ein nordwärts fahrender Zug kurz vor der Kehrschleife Grünwaldpark. Links erhebt sich heute das Rotkreuzkrankenhaus,

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Stiglmayerplatz mit Löwenbräukel er

71. Triebwagen 268 (Typ A 2.2, a 1958) kommt von Neuhausen und hat als Ziel den Ostbahnhof in Haidhausen. Noch bis Oktober 1980 wurde ein großer Teil dieser Strecke von der Linie 4 befahren, sie wurde dann zum Maximiliansplatz zurückgenommen. Die Reststrecke wird heute von der Linie 14 bedient. Auch die Gleise zum Leonrodplatz sind auf dieser Ansicht zu sehen.

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72. Vor dem Löwenbräukeller treffen sich die Linie 24 (rechts, Triebwagen 380, erster ausgelieferter Wagen vom Typ B 2.3, Baujahr 1908 von Rathgeber und Böker, Remscheid; mit Tw 391 zusammen 1948 umgebaut zum Zwillingstriebwagen 380/391, a 1956) vom Leonrodplatz zum Stachus und Linie 11 (Tw Typ A, Bw 1093, Typ c 3.27, Kriegsverlust 1943) vom Ostbahnhof zur neuen Kehrschleife auf dem Rotkreuzplatz.

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73. Der Promenadeplatz zählt mit zu den ältesten Plätzen der Stadt und war auch Ausgangspunkt der ersten Pferdebahnlinie 1876 zum Burgfrieden bei Neuhausen. Die Ansicht entstand zwischen 1897 und 1900, die Strecke vom Promenadeplatz aus ist bereits durch das Fingergaßl verlängert bis zur Maximiliansstraße. Ob der Kutscher des Wagens hier in den engen Radius der ersten, 1884 erbauten Kehrschleife einbiegen will oder geradeaus weiterfährt in Richtung Maxmonument ist nicht zu erkennen.

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München - Promenadeplatz

74. Um etwa 1910 sieht man nur noch elektrische Triebwagen auf dem Promenadeplatz. Links Triebwagen 266 (Typ A 2.2, a 1959) auf Südringlinie 12 fährt am östlichen Rand des Platzes in das Fingergaßl (heutige Maffeistraße) ein zum Maxmonument, rechts ein in entgegengesetzter Richtung fahrender Triebwagen. Das Gebäude auf dieser Seite ist das auch heute noch wohlbekannte Hotel 'Bayerischer Hof'.

75. Der Karolinenplatz, die Kreuzung von Barer Straße und Brienner Straße, wurde nach der zweiten Gemahlin des Königs Maximilian I. Joseph von Bayern benannt. Der Obelisk in der Mitte des Platzes wurde nach einem Entwurf von Leo von Klenze im Jahre 1833 errichtet, gegossen aus erbeuteten Kanonen. Vorne ein Triebwagen Typ A 3.1 oder A 4.2 mit Beiwagen Typ c vom Kurfürstenplatz kommend, hinten ein Triebwagen Typ A mit zwei c-Beiwagen, unterwegs von Sendling nach Schwabing. Beide Züge gehören zur Linie 6 oder 16, die Ansicht entstand nach 1906, erst in diesem Jahr wurde die Mitführung eines zweiten Beiwagens genehmigt, zunächst nur an Sonntagen. Bis zum Einbau der durchgehenden Druckluftbremsen mußte im zweiten Beiwagen ein Bremser mitfahren.

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76. Ein Zug der Linie 6 oder 16 fährt, von Schwabing kommend, zwischen Theresienstraße und Gabelsbergerstraße in der Barer Straße in Richtung Süden über den Stachus nach Sendling. Beherrscht wird die Ansicht von der alten Pinakothek, die, im Auftrag von Leo von Klenze erbaut, im Jahre 1836 eröffnet wurde. Sie beherbergt die größte Konzentration von Dürer- und Rubensgemäldcn der Welt.

77. Als ab 27. Juli 1897 durch das Fingergaßl, die heutige Maffeistraße, Gleise verlegt wurden, konnte die Trambahn nun endlich vom Promenadeplatz zur Maximilianstraße durchfahren. Deutlich sieht man den doppelten Gleiswechsel in der Theatinerstraße. Triebwagen 65 (Typ A 1.1, ab 1908 Tw 315, a 1946) kommt von Neuhausen und fährt zum Ostbahnhof (Linie 4).

München. Iheatlnerstrasse.

München.

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78. In den Jahren 1811 bis 1818 erbaute Karl von Fischer das Königliche Hoftheater für Opern, Schauund Lustspiele. Die acht Säulen mit dem Dreiecksgiebel bilden eine klassische Tempelfront. Nach dem Brand von 1823 und auch nach der Zerstörung am 3. Oktober 1944 wurde es wieder aufgebaut. Rechts an der Einmündung des Hofgrabens ein in Richtung Maxmonument fahrender A-Triebwagen.

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