Diepholz in alten Ansichten Band 3

Diepholz in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Wilfried Gerke
Gemeente
:   Diepholz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6737-6
Pagina's
:   84
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Diepholz in alten Ansichten Band 3'

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20. Musik verbindet. Am Bremer Eck marschierten 18 Iahre nach dem Krieg zu friedlichem Wettstreit die Spielmannszüge, hier einer aus den Niederlanden. Dafür wurden drei Bundesstraßen gesperrt (B 51, 69 und 214), von denen die 51 und die 214 durch die ganze Stadt führten und besonders die Lange Straße belasteten. Damals standen noch die Fachwerkhäuser und die zweistöckige Villa Schwarze, und am rechten Bildrand ist das Schild des Hotels Stadt Bremen erkennbar.

21. Oben: Nach Westen (links) war das Bremer Eek noch lange durch die Bebauung abgeschlossen. Die jungen Damen begannen hier, vom Marktplatz kommend, auf zwei Bundesstraßen gleichzeitig (BS 1 und 214) in die Innenstadt zu paradieren. Der schmale Kohlhöfen (hinten links) bildete hier den südlichenAnfang der B69 nach Oldenburg. Unten: Das Bremer Eck in Richtung Osten. Hinter dem Spielmannszug säumen das Hotel Stadt Bremen und das Fahrradgeschäft von Heinrich Ianshen den Nordrand der westlichen Hindenburgstraße. Das einstöckige Wohnhaus weiter rechts behauptete seinen Platz noch Jahrzehnte lang und verengte den Bürgersteig an einer verkehrsreichen Stelle. Von der Langen Straße gelangte man zwar schon auf einem Zebrastreifen zur Ecke Hindenburgstraßel Auf dem Esch, aber ohne Ampel und ohne 'Querungshilfe'.

22. 'Fünfte Iahreszeit' in Diepholz: der traditionelle Großmarkt im September als Vieh-, Gewerbe-, Kram- und Vergnügungsmarkt. Dazu gehörten das Riesenrad von van der Ville, der Verkehrsgarten mit Autofahren für die Kleinen und die fliegende Untertasse mit Münchhausen aus Lemgo. Die Landwirte aus der Nachbarschaft holten den guten Anzug aus dem Schrank oder kleideten sich in Loden, stützten sich auf ihre Handstöcke und prüften das angebotene Vieh. Bis 1958 wurde im Oktober noch ein 'Kohlmarkt' als Viehmarkt abgehalten.

23. Das Gaswerk von 1903 produzierte Kohlegas. Am 1. April 1962 wurden die letzten Gaslaternen auf Strom umgestellt, und am 2.April1962 hielt das Erdölgas seinen Einzug. das zunächst aus dem FeldWelpe beiVechta und seit 27. Juli aus dem Feld Diepholz geliefert wurde. Ein Iahr später wurde die Ofenanlage abgebrochen. die Gaswerksanlage Anfang 1964 restlos abgerissen. Die Aufnahme stammt aus dem Frühjahr 1957. als die Rohre für die Kanalisation der Langen Straße noch auf dem Werksgelände lagerten.

24. Im Jahre 1966 wurde die Flöthe - die Fortsetzung von Vorder- und Hinterlohne - in der Nähe der früheren Molkerei teilweise ûberbaut, Im Hintergrund waren die [ahnschule und ihr Sportplatz seit 1964 fertig. Das Betonbett der Flöthe war zwar unnatürlich, wurde aber für die Anlage von Verkehrswegen als unerlässlich erachter.

25. Die Berufsbildenden Schulen des Landkreises Diepholz wurden baulich besonders gefördert. 1954-1956 wurde das Gebäude an der Römlingstraße (heute Teil der Kreisverwaltung) gebaut, 1976-1978 als Ersatz das große Zentrurn an der Schlesierstraße, das 1985-1986 erweitert wurde. Nach der Jahrtausendwende karnen private Fachhochschule Diepholz- Vechta und Fachgyrnnasiurn hinzu. Das Schulwesen war offenbar ein besonderes Anliegen der Politik und unterlag gerade in der Berichtszeit vielfàltigen Veränderungen, die sich sowohl aus den Anforderungen des dernokratischen Urnbaus als auch aus den sich wandelnden Bedingungen der Wirtschaft ergaben.

26. So sah der Scheurenkamp aus, als die Bauarbeiten im Norden des Schulzentrums begonnen hatten. Der Blick schweifte vom Betonwerk Niemeyer links bis zu den Häusern im Bereich Schlesierstraße / Ostpreußenstraße mit dem hellen Wohn- und Geschäftshaus Kohlhaus. Standort des Fotografen war der Bürgersteig vor der [ahnschule. Noch wusste man nichts davon, dass sich hier einmal auch der Bau der Realschule erheben wûrde.

27. Der stillgelegte Schornstein auf dem Kohlhöfen 34 lenkte [ahrzehnte lang die sehnsüchtigen Blicke auf sich: Kommt der Storch in diesem Frühjahr wieder? Bringt er eine Störchin mit? Und bald darauf voller Freude: Der Storch ist wieder da! Der Kamin ist ein Relikt aus der Zeit, als hier die Familie Schöttler eine Wollspinnerei unterhielt, deren Fundament Hans Schöttler 1 775 gelegt hatte und die von Ferdinand Schöttler bis ins 20. Iahrhunden fortgeführt wurde. Für die Sicherung des Schornsteins mit Hilfe von Spenden setzte sich erfolgreich Helge Bredemeyer ein.

28. Der Abiturient Hermann Paetzmann (1950) schenkte dieses Foto (evt!. von 1932) der Graf-Friedrich-Schule. Beherrschend ist das Gebäude der Aufbauschule (GFS) mit der Turnhalle und dem kleinen Schulhof an der Hindenburgstraße. Links steht das Direktor-Wohnhaus. Dort und rechts bei Schöttler trocknet die Wäsche im Garten. Umgeben von frisch gekalkten Obstbäumen zeigt sich der Ernst-Mewes-Sportplatz, auf dem sich heute die Grundschule, die neue Sporthalle und der Schulhof befinden. Im Vordergrund die Häuser Nr. 65, 64, 63 und 62 ( damals Forstamt) .

29. In den Iahren 1956/57 wurde die Graf-Friedrich-Schule durch einen Neubau (rechts) erweitert, der durch einen Flachdachbau mitToiletten und Nebeneingang verbunden war. Oberstudiendirektor Milller-Hartmut verwirklichte ein Ehrenmal für die gefallenen Schiller, einen gefallenen Lehrer und seinen im März 1945 in Breslau gefallenen Sohn. Der Schulhof wurde erheblich um die Fläche im Vordergrund und an der Seite vergrößert. Auch eine Sprunganlage wurde hergestellt.

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