Dingelstädt an der Unstrut in alten Ansichten

Dingelstädt an der Unstrut in alten Ansichten

Auteur
:   Norbert Günther
Gemeente
:   Dingelstädt an der Unstrut
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5786-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dingelstädt an der Unstrut in alten Ansichten'

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19. Die Zielrichtung hat zahlreichen Ausfahrtstraßen ihren Namen gegeben. So auch die Heiligenstädter Straße. Rechts ist deutlich das große Fachwerkhaus der Schlosserei Hartmann zu erkennen. Ihm schließt sich das Haus des Tischlermeisters Backhaus an. An der linken Bildseite erkennt man die Häuser der Messerschmiede Schäfer, der Geschäfte Knieb, Schörner und der Drogerie Hütcher.

Dingelstädt

HeiligenstAdter Strasse,

20. Anfang der Heiligenstädter Straße stand zwischen dem Spritzenhaus (heute Fernsehschäfer) und Königs Haus, das Heiligenstädter Tor. Dieses hatte eine massive Tordurchfahrt. Darüber wohnte der Kuhhirt, der gleichzeitig Torschließer war. Die freie Wohnung war 1754 mit zwei Talern bewertet worden. 1832 wurde das Tor abgebrochen. Neben dem Heiligenstädter Tor gab es bis Anfang des vorigen Jahrhunderts noch das Kerftor und das Mühlhäuser Tor.

21. Das älteste und interessanteste Gebäude, die 'Große Mühle' , steht in der Mühlhauser Straße. Eine besondere Zierde an diesem Gebäudekomplex ist das säulengeschmückte Steinportal. Im Rundbogenstil gehalten wird es von zwei Säulen, auf denen ein Architrav ruht, umrahmt. Der Balken trägt die J ahreszahl1591 und ist mit Löwenköpfen, Engelsköpfen und einem Familienwappen geschmückt. Links im Hintergrund ist eine Teil des Geburtshauses von Bischof Dr. Aloys Schäfer zu erkennen.

Diogelstädt WilhelmstraBe.

22. Die Hauptstraße Dingelstädts, im Zentrum der Stadt liegend, hieß im Mittelalter 'Lange Gasse', später 'Lange Straße'. Danach wechselte der Name mehrere Male bis sie 'Wilhelmstraße' und heute 'Geschwister-Scholl-Straße' genannt wurde. Wegen des hohen Durchgangsverkehrs befanden sich ehemals in dieser Straße nicht weniger als neun Gasthöfe, vor denen oft ganze Reihen von Fuhrwerken hielten. Gerade Anfang des 20. Jahrhunderts war fast jedes Gebäude ein Geschäftshaus.

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Anger

23. Mitten auf dem Anger wurde am 30. August 1896 das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der beiden Kriege 1866 und 1870/71 enthüllt. Das Denkmal war aus Oberkirchner Sandstein gebaut. An der Ost- und Westseite befanden sich zwei Gedenktafeln aus Granitplatten mit vergoldeten Inschriften. 1914 sind vier Lindenbäume angepflanzt worden. Ende der fünfziger Jahre wurde das Kriegerdenkmal schrittweise entfernt. Heute sind nur noch die vier Linden auf dem Platz zu sehen.

24. Gern tummelten sich die Kinder in der Nähe des Wehres. Das angestaute Flußwasser war nicht allzu tief und verloekte zum Spielen. Manches Kind rutschte auf dem schlammigen Untergrund aus und mußte tropfnaß den Heimweg antreten. Unterhalb des Wehres ist noch die alte 'Mosterei' zu erkennen.

25. Das Stadtbild Dingelstädts wird auch vom gotischen Turm der Marienkirche bestimmt. Sie ist eine jahrhundertalte Wallfahrtskirche und wird im Volksmund auch 'Kleine Kirche' genannt. Alljährlich pilgern viele Wallfahrer aus nah und fern am Samstag und Sonntag nach dem Fest Mariä Geburt zu dieser Gnadenstätte. Die älteste Erwähnung der Wallfahrtskirche findet man in einer Urkunde vom 14. Mai 1424.

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26. Im Jahre 1920 wurde die Kriegergedächtniskapelle zum Gedenken der Gefallenen des Ersten Weltkrieges an die Marienkirche angebaut. Ursprünglich besaß sie einen schönen neobarocken Altar und die Decke war mit schönen Ornamenten ausgemalt. In der Bildmitte ist die Pieta, ein über sechshundert Jahre altes Gnadenbild zu erkennen. Die Darstellung zeigt die Gottesmutter mit ihrem toten Sohn auf dem Schoß. Die Pieta überstand wie durch ein Wunder beide Großbrände der Marienkirche unbeschadet.

27. Diese schöne Ansicht zeigt die ursprüngliche Innenausstattung der Marienkirche. Links ist der Marienaltar und rechts der Annenaltar zu sehen. Der Hochaltar im Chorraum war in seiner Ausführung wesentlich kleiner. Er wurde von seinem schönen Tabernakel und den Säulen rechts und links bestimmt. Durch ein 'Gottesauge' breitete sich das Tageslicht im Chorraum aus. Das Deckengemälde zeigt die Himmelfahrt Mariens und oben auf der Chorzwischendecke die Krönung Mariens.

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J866

fIndenken an das 50jährige Bestehen der franziskanerniederlassung auf dem

: .. :.. .?. Kerbschenberge bei Dingelstädt. 13. Juni 1916. :.: .-: :.: :.

28. Im Jahre 1866 kehrten die Franziskaner nach zweihundert Jahren wieder nach Dingelstädt zurück. Sie ließen sich auf dem Kerbschen Berg nieder und bauten dort ihr Kloster. Auf dem Berg gab es bereits vor Jahrhunderten eine Kirche. Sie war dem heiligen Martin geweiht und war zugleich auch Pfarrkirche für die umliegenden Gemeinden. 1889 wurde die alte Kapelle abgerissen und die heutige neoromanische Klosterkirche erbaut.

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