Dingelstädt an der Unstrut in alten Ansichten

Dingelstädt an der Unstrut in alten Ansichten

Auteur
:   Norbert Günther
Gemeente
:   Dingelstädt an der Unstrut
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5786-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dingelstädt an der Unstrut in alten Ansichten'

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39. Die Ufersche Feilenfabrik zog 1900 in die neu gebauten Fabrikgebäude an der Heiligenstädter Straße ein. In dem Dampfbetrieb wurden alle Sorten Feilen hergestellt. 1910 arbeiteten dreihundert Männer und Frauen in dem Betrieb. 1914 übernahm die Firma Wegerich das Fabrikgelände. Die Feilenhauerei gründete 1920 bei 'Drei Linden' einen neue Feilenfabrik. In den fünfziger Jahren übernahm die Dingelstädter Maschinenfabrik (DIMA) die Produktionsstätte.

40. Die Gasanstalt in der Silberhäuser Straße wurde 1905 gebaut. 20 000 Kubikmeter Gas konnten jährlich hergestellt werden. Als die ersten Gaslaternen in der Stadt aufleuchteten strömte abends die ganze Bevölkerung auf die Straßen. Die letzte Gaslaterne brannte bis Mitte der sechziger Jahre im Beuerschen Weg an der Trafostation.

41. Nach dem Bau des Hauses 1742 wohnte der kurmainzische Amtsvogt von Gleichenstein in diesem Gebäude. Die Gerichtskanzleien waren ebenfalls darin untergebracht. Nach der Heirat des damaligen Apothekers und späteren Bürgermeisters Eduard Schweikert richtete dieser 1846 darin eine Apotheke ein. 1902 kaufte die Familie Schunck das schöne Fachwerkgebäude.

42. Im Jahre 1882 erwarb Karl Kämper von Christian Witzel die Spinnerei. Diese wurde danach mit einern modernen Dampfbetrieb ausgestattet. Große Spinnmaschinen mit etwa vierhundert Spindeln wurden aufgestellt. 1924 wurde statt der Dampfkessel ein großer Dieselmotor betrieben. Es war der erste diese1betriebene Antrieb in Dingelstädt.

43. Als erstes Unternehmen eröffnete der Kaufmann Robert Nelz eine Zigarrenfabrik. Anfänglich waren zwanzig Arbeiter und 1915 bereits zweihundert Arbeiter beschäftigt. Filialen wurden in Hüpstedt, Haynrode und Kreuzebra eröffnet. Das dreistöckige Fabrikgebäude in der 'Wilhelmstraße' entstand Anfang des 20. Jahrhunderts.

44. Vom Sportplatz aus ist das St.-Josephs-Institut, aber auch die Rochus-Kapelle der Franziskanerinnen deutlich zu erkennen. Das im Barockstil erbaute Gebäude des Institutes ist der größte Gebäudekomplex in der Stadt. Im Jahre 1920 kauften die Thuiner Franziskanerinnen das gesamte Grundstück.

45. Die Haushaltsschule und das Lyzeum wurden durch die Thuiner Franziskanerinnen 1920 im St.-Josephs-Institut, dem ein Internat angeschlossen war, eingerichtet. Die jungen Mädchen kamen nicht nur aus dem Eichsfeld, sondern auch von weit her. Dieses Bild vermittelt einen Einblick in den ehemaligen Speisesaal. Besonders schön sind die Stuckarbeiten über den Türen und an der Decke.

46. Die Gründerin des St.-Josephs-Instituts war Fräulein Dorothea Fromm. 1865, am Fest Mariä Himmelfahrt, wurde das Institut eingeweiht. Im Lehrerinnenseminar wurden junge Mädchen ausgebildet. Durch den großen Andrang zum Lehrerinnenberuf und die Einrichtung einer Übungsschule erwiesen sich die Einrichtungen als zu klein und so erfolgte Anfang des 20. Jahrhunderts der Neubau des links zu sehenden Gebäudes.

47. Die ehemalige Hauskapelle des St.-Josephs-Instituts befand sich im hinteren Seitenflügeloberhalb des Speisesaals. Die barocke Stuckdecke verleiht diesem Raum ein besonderes Gepräge. Anfang der fünfziger Jahre wurde die Kapelle entfernt. Noch heute wird dieser Festsaal gern zu Konzerten und Theateraufführungen genutzt.

48. Feueralarm ertönte am 6. September 1904 durch die Straßen der Stadt. Durch die Auspuffgase eines Motors der Weberei Engelhardt in der Wilhelmstraße kam es zu einer Explosion und in wenigen Minuten standen die ersten Häuser in Flammen. Fünfzig Gebäude wurden vom Feuer vernichtet. Der Sachschaden betrug mehrere Millionen Reichsmark. Tapfer kämpften freiwillige Helfer um ein Überschlagen des Feuers auf die Pfarrkirche zu verhindern. Im Vordergrund ist ein Pumpwagen der Feuerwehr zu erkennen.

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