Dingelstädt an der Unstrut in alten Ansichten

Dingelstädt an der Unstrut in alten Ansichten

Auteur
:   Norbert Günther
Gemeente
:   Dingelstädt an der Unstrut
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5786-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dingelstädt an der Unstrut in alten Ansichten'

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69. Das Zentrum der Zigarrenfabrik des Eichsfeldes liegt in Dingelstädt. Neben der Nelzsehen Zigarrenfabrik war es vor allem die Firma Neumann, die in den umliegenden Gemeinden zahlreiche Filialen eröffnete. 1922 zog die Firma Neumann in das Gebäude in der Birkunger Straße ein. Neben der Zigarrenproduktion werden heute auch Zigaretten hergestellt.

70. Dieses Bild zeigt einen Gebäudeteil der Bäckerei Otto Heddergott. Auf der rechten Bildseite ist das schöne Fachwerkhaus der Familie Strecker zu sehen. Daneben befand sich die Streckersche Heizmangel. Bis in die siebziger Jahre brachten die Frauen ihre Wäsche zum Mangeln. Feuchtwarme Luft empfing den Kunden, wenn er den kleinen Mangelraum betrat. Die Kinder hatten immer besonderen Respekt vor der großen zischenden und dampfenden Maschine.

71. Selten ist wohl ein Ort so oft und so schwer von Bränden heimgesucht worden wie Dingelstädt. Neben den großen Bränden 1688, 1838 und 1904 gab es noch zahlreiche mittlere Brände. Unser Foto zeigt die zerstörten Gebäude von Bäckermeister Heddergott, Sattlermeister Iffland, Günther, Gregor Schäfer und Schmiedemeister Henkel und das Grundstück vom Landwirt Montag. Dieser Brand ereignete sich am 1. September 1923.

72. Die Postkarte entstand Ende des 19. Jahrhunderts und zeigt in ihren Bildern einige der wichtigsten Gebäude der Stadt. Auf ihnen sind alle vier Kirchen, die Franziskanerkirche auf dem Kerbschen Berg, die Pfarrkirche St. Gertrudis, die Marienkirche und die evangelische St.-Apostel-Johannes-Kirche, zu erkennen. Die Post hatte damals einen anderen Eingang als heute.

73. Die Mühlenbauanstalt und Maschinenfabrik Georg Ad. Meister und Co wurde 1884 gegründet. Sie begann mit dem Bau von Wasserrädern und Mühleneinrichtungen. 1892 installierte der Betrieb die erste Drehbank in Dingelstädt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann man mit dem Bau der damals noch vollständigen unbekannten Schrotmühlen. Um 1930 wurden auch Einhanddreschmaschinen in allen Größen hergestellt.

74. Bereits wenige hundert Meter von der Quelle entfernt trieb das Wasser der Unstrut Mühlräder an. Die erste Mühle in der Gemarkung Dingelstädts war die Elisenmühle, danach folgten die Kerbsche Mühle, die Riethrnühle, Orgelmühle, Große Mühle und die Blochmühle. Eine Ausnahme bildete die auf dem Bild zu sehende Walkmühle im Rieth. Sie wurde von dem Wasser der Riethquellen angetrieben.

75. Einmalig dürfte es sein, daß eine Stadtstraße gleichzeitig als Vorfluter genutzt wird. In der Grabenstraße wurden aus diesem Grund die Bürgersteige entlang den Häusern wesentlich höher angelegt. Bei starken Regenfällen gleicht die Straße einem reißenden Fluß. Das Wasser wird von dort direkt in die Unstrut eingeleitet.

76. Eine der beliebtesten Musikkapellen in den zwanziger und dreißiger Jahren war ohne Zweifel die Goldmann- Kapelle. Sie setzte sich aus Berufsmusikern und Amateuren zusammen, gab Konzerte und spielte viel bei Kirmes- und Tanzveranstaltungen. Sie hat viele N achwuchsmusiker ausgebildet.

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