Dingolfing in alten Ansichten Band 1

Dingolfing in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fritz Markmiller
Gemeente
:   Dingolfing
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3443-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dingolfing in alten Ansichten Band 1'

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9. Wandern wir nun am 'Buchberg' eine kleine Strecke nach Nordosten, so liegen vor uns die Ausläufer der 'Oberen Stadt' und die Baulichkeiten im Bereich der Stadtpfarrkirche St. Johannes. Nicht viel anders als heute sah es hier nach diesem Bild von etwa 1925 aus. Allerdings ist jetzt der Abhang des 'Buchbergs' mit Wohnbauten besetzt, während er damals nur Wiesen und Ackerland getragen hat.

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Xaver Haberzagt, DiJ golfing.

10. Denselben Charakter zeigt die umgebende Landschaft auch auf dieser Ansicht von 1908. Vom Hintergrund aus grüßt die Stadtpfarrkirche. Im Mittelteil scheinen die Gebäude der 'Oberen Stadt' und der Vorstadt 'Geißlung' auf. Links oben erhebt sich die Franziskanerkirche mit dem früheren Kloster. Neben der Kirche bezogen im Vorjahr die von Regensburg nach Dingolfing übergesiedelten Klarissen einen geräumigen Neubau.

11. Auf dieser 1916 herausgebrachten Postkarte sind außer einer Stadtansicht von der Isar aus noch weitere Abbildungen von Gebäuden und Straßenensembles vertreten: die 'Obere Stadt' mit Bliek auf 'Herzogsburg' und 'Oberstädter Tor' sowie auf das Kriegerdenkmal, dann Krankenhaus, 'Hochbrücke', 'Bruckstraße' und 'Marienp1atz'. Sie werden nun Ziele unseres Stadtrundgangs durch Dingolfing sein.

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'lJingolfing

12. Kehren wir wieder zum Ausgangspunkt an der Isarbrücke zurück, so gelangen wir beim Betreten der Altstadt vorerst in die bereits erwähnte 'Fischerei'. Ihr Name erinnert an das Handwerk der Fischer, die jahrhundertelang hier gewohnt und ihren Lebensunterhalt gewonnen haben. Kurz vor 1905, aus welcher Zeit diese Postkarte stammt, war die Siedlung im Baulichen jedoch schon dem übrigen Stadtbereich angeglichen.

Xaver Haberragl, l>mgol:'og

13. Fast aus dem selben Bliekwinkel sind diese beiden Ansichten der 'Fischerei' um 1920 aufgenommen. Die Unterschiede fallen kaum ins Gewicht. Bemerkenswert bleibt jedoch, daß auf dem vorigen Bild einer der damals errichteten eisernen Lichtmasten der elektrischen Straßenbeleuchtung zu sehen ist. Der rechts irn Hintergrund gerade noch erkennbare 'Storchenturm' trägt noch keinen zeltdachförmigen Helm wie auf nebenstehendem Foto; er hatte ihn 1905 erhalten.

Dl GOLFl G - Fischerei

Dingolfing

14. Die vorliegende Karte von etwa 1910 führt uns näher an die Altstadt heran. An den Häusern der 'Fischerei' fallen die damalige Fassadengliederung und Bemalung auf, die heute leider verschiedenen Schaufenstereinbauten und starken Vereinfachungen gewichen sind. Erst in jüngster Zeit bemühen sich ihre Besitzer wieder mit Erfolg, die individuelle Ausprägung der Häuser durch geeignete Maßnahmen hervorzuheben.

~I GOLF! 'G, Blick zum Amtsgencht,

15. Aus der gleichen Zeit hat sich diese Aufnahme der 'Fischerei' erhalten. Rechts im Vordergrund befindet sich der Lagerplatz des Flußbauamtes. An der Ecke der 'Oberen Stadt' steht der 'Storchenturm' und dahinter das Arntsgerichtsgebäude. Auf der Straße ziehen zwei Paar Ochsen ihre Wagen: ein Bild, wie es längst der Vergangenheit angehört, aber für die Geschichte der Stadt auch seinen dokumentarischen Wert besitzt.

Dingolfing Bruckstra6e

16. Der Besucher kommt nun über einen engen Straßenteil, über dem sich bis 1870 das 'Isartor' erhob, in die platzartig breite 'Bruckstraße'. Sie war und ist die Hauptgeschäftsstraße der Stadt. An ihr stehen auch noch heute kunst- und baugeschichtlich interessante Gebäude. Um 1910 fand der stadtauswärts gerichtete Bliek in der 'Bruckstraße' obiges Bild vor. Moderne Umbauten haben es inzwischen leicht verändert.

17. Im Vergleich mit dieser Fotografie aus den Jahren um 1930 beschäftigt den Betrachter nicht so sehr ein übrigens kaum feststellbarer Wechsel in der baulichen Anlage. Von Interesse ist vielmehr die mit beiden Aufnahmen bezeugte Ablösung der hölzernen Wagen durch die Automobile. Gegenüber heutigen Straßenszenen während der Geschäftsund Stoßzeiten bot sich damals noch ein wahrhaft friedliches Bild.

Bruckstraße .?

18. Die 'Bruckstraße' erreicht für den Beschauer ihren besten Eindruck in Richtung nach Osten. Auf diesem Bild von etwa 1910 sehen wir links im Vordergrund ein während der Renaissance errichtetes Bürgerhaus, dessen achteckiger Turm mit Kuppelhaube an der Einmündung zur 'Lederergasse' steht. Gegenüber liegt eine sehr alte Gastwirtschaft, deren Erkerausbau und türmchenbesetzter Steilgiebel der späten Gotik angehört.

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