Dingolfing in alten Ansichten Band 1

Dingolfing in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fritz Markmiller
Gemeente
:   Dingolfing
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3443-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dingolfing in alten Ansichten Band 1'

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19. Etwas mehr stadteinwärts gerückt haben wir hier den gleichen Bliekwinkel um 1925 vor uns. Auch da sind wieder die Fassadengliederungen und die damals wesentlich bescheideneren Schaufensteröffnungen zu erkennen, die noch den Proportionen der Bauwerke angemessen waren. Es ist Aufgabe unserer Zeit, das Verständnis für Maß und Form wieder zu gewinnen, damit unsere alten Städte ihr lebensvolles Gesicht auch den Nachkommen bewahren.

Bruckstraße

20. Eine Luftaufnahme von etwa 1920 zeigt die Anlage der 'Bruckstraße' innerhalb des Altstadtkerns. Das Gebäude rechts im Vordergrund leitet bereits in den anschließenden 'Marienplatz' über. Im Hintergrund wird die Isar von der noch hölzernen Brücke überquert. Am Horizont liegen die Schwaigdörfer und - am Schornstein erkenntlich die Fabrikanlagen der Industrie, die damals ihren ersten größeren Aufschwung nahm.

21. Den Bliek aus der Vogelperspektive bietet auch dieses Foto von 1930 auf 'Bruckstraße' und 'Marieriplatz'. Außer dem bereits vorhin beschriebenen Gelände im Hintergrund fallen hier die seit 1920 entstandenen Wohnungsbauten um 'Jahn-' und 'Weberstraße' im Osten auf, die von Gärten umgeben sich dort an den Altstadtbereich schließen und eine neue Siedlung villenartigen Charakters gebildet haben.

22. Der 'Marienplatz' erhielt seinen Namen von dem hier 1867 errichteten Marienbrunnen. Seine alte Bezeichnung war 'Wollerzeileri' , weil links und rechts eines in Platzrnitte verlaufenden Wassergrabens vorzugsweise die Tuchmacher oder Woller ihre Häuser hatten. Die Postkarte zeigt den 'Marienplatz in Richtung Nordosten um 1920. An seinern Ende steht das ebenfalls nach den Tuchmachern genannte 'Wollertor'.

Dingolfing ~&rieDplatz

23. Nach Südwesten hin wird am 'Marienp1atz' die Sicht zum Aufgang in die 'Obere Stadt' und links zum Weg in die 'Griesgasse' frei. Dazwischen befindet sich der sogenannte 'Loichingerstock'. Im Vordergrund sehen wir den namengebenden Marienbrunnen, der vor einiger Zeit entfernt, aber in moderner Form wieder aufgestellt wurde. Die Postkarte mit dieser alten Ansicht ist auf das Jahr 1908 datiert.

Dingolfing

. 'Marienplatz

24, Etwa gleichzeitig wird diese Aufnahme entstanden sein. Sie bringt den nördlichen Teil des 'Marienplatzes' ins Bild, der damals von mehreren Laubbäumen bestanden war. Wie bei der vorigen Fotografie überragt auch hier der Turm der Stadtpfarrkirche St. Johannes die ein- bis zweigeschossigen Häuserreihen und beweist damit erneut seine dominierende Stellung innerhalb des Altstadtbereichs,

Dingolfing

Marl.nplatz.

25. Eine besondere Erinnerung an den rund hundert Jahre auf seinem Platz stehenden Marienbrunnen aus Gußeisen mit seinen neugotischen Schmuckelementen bietet diese Karte. Sie ist um 1920 anzusetzen und zeigt auch das Gebäude-Ensemble links und rechts der Stadtapotheke. Im Hintergrund sehen wir wieder das 'Wollertor'. Es beherbergte damals noch eine Wohnung, früher war einer der städtischen Nachtwächter darin untergebracht.

26. Der 'Marienplatz' wurde bis 1964 stets auch als Marktplatz benutzt. Hier fanden durch die Jahrhunderte hin Waren-, Viktualien-, Vieh- und Getreidemärkte statt. Aus dem Jahr 1908 haben sich diese und die folgende Aufnahme erhalten: sie verdeutlichen den regen Betrieb an einem der großen Marktrage. 1906 etwa wurden hier an mehreren Terminen 5 422 Stück Hornvieh aufgetrieben; daneben gab es noch eigene Pferdemärkte.

27. Nach dem Ersten Weltkrieg gelang die Belebung der seit 1917 eingestellten Großviehmärkte nicht mehr. Offiziell wurden sie aber erst 1956 durch Stadtratsbeschluß aufgehoben. Seit 1964 mußte auch der wöchentliche Viktualienmarkt vom 'Marienplatz' weichen und auf eine neue Fläche an der 'Stadionstraße' umziehen. Das alte Lichtbild überliefert wenigstens noch einen Eindruck vom ehemaligen Marktleben in Dingolfing.

Dlngolfing

IIltes Tor om Morienplotz.

28. Am Ausgang des 'Marienplatzes' erhebt sich aber wie eh und je das wohl gegen Ende des 15. Jahrhunderts erbaute 'Wollertor' . Zu seinen beiden Seiten verlief einst die Stadtmauer. Als sie ihren eigentlichen Zweck verloren hatte, wurde sie im 19. Jahrhundert teilweise abgebrochen. Wie auf dieser Fotografie aus den Jahren um 1910 ersichtlich, hat man ihr Material aber auch durch Einbeziehen in bauliche Anlagen genutzt.

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