Dingolfing in alten Ansichten Band 1

Dingolfing in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fritz Markmiller
Gemeente
:   Dingolfing
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3443-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dingolfing in alten Ansichten Band 1'

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Dingolfing

29. Nicht weit vom 'Wollertor' entfernt befinden sich heute die Büro- und Wirtschaftsgebäude der Stadtwerke Dingolfing. In sie eingegliedert ist auch das hier abgebildete Haus des alten Elektrizitätswerks. Es wurde im Jahr 1905 als private Aktiengesellschaft gegründet und 1922 in städtischen Besitz übergeführt. Den modernen Erfordernissen entsprechend konnte der Ausbau der Energieversorgung seither bedeutend gesteigert werden.

Neues Postamt

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Lederergasse

30. In Dingolfing wurde erstmals im Jahr 1823 eine staatliche Postexpedition eröffnet, nachdem bisher private Unternehmer deren Aufgaben so weit als möglich besorgt hatten. Die ersten hundert Jahre mußten die Dingolfinger Postbeamten in beengten Räumlichkeiten ihren Dienst tun. 1925 hat man dann das obige Postgebäude errichtet. Die untere Ansicht der Karte lenkt den Bliek in die 'Lederergasse ', an deren Ausgang dieses Postamt liegt.

0ingolfing

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31. Die 'Lederergasse' - hier vom Postamt aus gesehen - bildet ein weiteres Beispiel für die im Mittelalter übliche Benennung von Straßen und Plätzen nach den an ihnen ansässigen Handwerkern. Hier waren es einst die Schuster, Lederer und Gerber, die besonders in der nördlichen Häuserzeile ihre Wohn- und Arbeitsstätten besaßen. Die kleinteilige Abfolge dieser Gebäude hat diese Karte von etwa 1920 getreu überliefert.

32. Von der 'Bruckstraße' aus, die wir nun von der 'Lederergasse' her wieder betreten haben, wenden wir uns an ihrem oberen Ende nach rechts und gelangen so auf den 'Speisemarkt' . Ihm hat der früher hier abgehaltene Markt mit Kräutlwerk und anderen Lebensmitteln seinen Namen gegeben. Im Hintergrund der alten Fotografie von 1880 führt die Straße durch den 'Zanklbogen' in die 'Obere Stadt' hinauf.

33. Sie trägt ab den Häusern vor ihm die Bezeichnung 'Steinweg' und erinnert damit an den ersten Abschnitt der seit Mitte des 16. Jahrhunderts in Dingolfing durchgeführten Straßenpflasterung. Die Abbildung aus dem Jahr 1908 zeigt einige Bürgerhäuser mit ihrer damaligen Fassadengestaltung, unter ihnen das am herabhangenden Schlüssel kenntliche, aus der Spätgotik stammende und jetzt wieder im historischen Bestand restaurierte Schlosserhaus.

34. An dieses Gebäude angefügt, überspannte der 'Zanklbogen' den 'Steinweg'. Schon oft sollte er seit Mitte des 19. Jahrhunderts als Verkehrshindernis beseitigt werden, doch verfiel er erst 1894 dem Abbruch. Um die Passage an dieser Stelle zusätzlich zu verbreitern, wurde auch die Vorderfront des rechts im Bild befindlichen Zanklhauses in die Baulinie der Nachbargebäude zurückversetzt. Links beginnt der Fußweg in die 'Obere Stadt'.

35. Aus der Höhe nahmen sich 'Speisemarkt' und 'Steinweg' mit ihren Häusern um 1910 so aus, wie es diese Aufnahme darstellt. Das Bild wurde vom Turm der Stadtpfarrkirche herab gefertigt, dessen Spitze noch ihren Schatten auf die umgebenden Gebäude wirft. Links oben erkennt man den 'Reiserbogen'. Rechts von ihm erstreckt sich die nördliche Hälfte der 'Oberen Stadt' bis hin zum 'Storchenturm' am Bergabhang.

36. Der 'Reiserbogeri' tritt hier näher ins Bild. Früher nannte man ihn 'Reiches Schultor' , weil darüber die nur bei Zahlung von bestimmten Gebühren zugängliche Bürgerschule untergebracht war. Von 1791 bis 1814 beherbergte das Gebäude die Ratsdienerwohnung und ging dann in Privatbesitz über. In der Nachfolge des ehemaligen Buchbinders Reiser enthält es jetzt Wohn- und Geschäftsräume der Tageszeitung 'Dingolfinger Anzeiger'.

37. Verläßt man den Fußweg nach dem 'Reiserbogen' und geht auf der Fahrstraße weiter, so stößt man vor dem Eintritt in die 'Obere Stadt' auf d ieses alte Bürgerhaus. Nach Ausweis seiner Giebelgestaltung ist es während der Renaissancezeit erbaut worden. Die rückwärtigen Anlagen, nun zum Großteil beseitigt, dienten ab 1838 als Gefängniszellen des Amtsgerichts Dingolfing. Das Gebäude befindet sich seit 1972 wieder in privater Hand.

D.ingolfing - obere êtadt

38. Die 'Obere Stadt' in Dingolfing trug als Ansatzpunkt der wittelsbachischen Gründung von 1251 von Anfang an die staatlichen und städtischen Verwaltungsgebäude. Der übrige zur Verfügung stehende Raum wurde in regelmäßige Parzellen geschieden und den Bürgern zum Bau ihrer Häuser übergeben. Unsere Postkarte von 1908 zeigt rechts die Einmündung des 'Steinwegs' und die nördliche Hälfte der 'Oberen Stadt'.

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