Dingolfing in alten Ansichten Band 1

Dingolfing in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fritz Markmiller
Gemeente
:   Dingolfing
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3443-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dingolfing in alten Ansichten Band 1'

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Dingolfing.

Kg!. AmtsgeriChr.

39. An ihrem Nordende wurde in den Jahren 1904/05 anstelle einer alten Gastwirtschaft das neue Gebäude des Amtsgerichts Dingo1fing errichtet. Seine Anlage bediente sich der damaligen Bau- und Schmuckformen des Jugendstils. Links im Hintergrund blickt der 'Storchenturm' hervor, außerdem werden die dort noch erhaltenen Reste der Stadtmauer mit einem Teil des alten Wehrgangs, die es auch heute noch gibt, sichtbar.

40. Schon beim Eintritt in die Stadt hat uns der 'Storchenturrn' als markantes Zeichen der ehemaligen Befestigung begrüßt. Er wurde wohl im 15. Jahrhundert aufgeführt und trug seinen Namen von einem großen Storchennest, das auf ihm befestigt war. Sein jetziges Zeltdach erhielt er 1905. Das Gebäude vor ihm diente von 1862 bis zu letzterem Jahr als Amtsgericht und gehört auch heute noch dem Freistaat Bayern.

Dingolfing Ocere tadt >

41. Diese Aufnahme von 1908 bringt die Häuserreihe an der Ostseite der 'Oberen Stadt' ins Bild: vom darnaligen Bezirksarnts-Gebäude, dem heutigen Landratsamt, bis hin zur 'Herzogsburg'. In der Mitte des weiträumigen Platzes erhebt sich, von Bäumen und niederer Bepflanzung eingerahmt, das an die Opfer des Feldzuges von 1870/71 erinnernde Kriegerdenkmal. Die Stadt läßt dieser Stelle stets würdige Pflege angedeihen.

Dlngolfing a. d. Isar

Obere ,stadt.

42. Die Fortsetzung des vorigen Bildes findet sich auf dieser Ansicht. Nach der im linken Vordergrund kenntlichen Einmündung des 'Steinwegs' in die 'Obere Stadt' steht hier die 'Herzogsburg' , damals als Sommerkeller der Bierbrauerei Huber genutzt. Die übrigen Bürgerhäuser haben ihr Gesicht bis heute nur wenig verändert. Die größeren von ihnen stammen zurneist noch aus dem späten Mittelalter.

43. Die 'Herzogsburg' stellt das bau- und kunstgeschichtlich wertvollste Profangebäude in Dingolfing dar. Es wurde vor 1420 als sogenannter Kastenhof errichtet und erfüllte drei Funktionen: Dienstwohnung des herzoglichen Kastners oder Finanzbeamten, Absteigequartier der Herzöge bei ihren Jagdausflügen in die Umgebung, herzogliches Gästehaus für hochgestellte Personen. Seit 1603 in Privatbesitz, erwarb die Stadt 1956 das Haus und gestaltete es als Museum.

Gruss aus Dingo fing

Wasserburgerbräukeller mit Fernsicht in das !sartal

Nachdruck verboten

44. Bei Besichtigung der Stadt und ihrer Baudenkmäler ist auch ein Besucher der Zeit um 1910 schon gern in einern der schattigen Biergärten eingekehrt, wie hier in den 'Wasserburger-Keiler'. Außer einer kräftigen Brotzeit genoß er - wie auch noch heute möglich die Fernsicht über die Stadt hinaus ins Isartal. Auch wurden manch fröhliche Feste und Zusammenkünfte unter den Kastanien des Kellergartens gefeiert.

VI asserburgerbräukeller

45. Dazu verfügte der 'Wasserburger-Keller' über eine beliebte Kegelbahn und das sogenannte Salettl, die beide auf dieser Postkarte abgebildet sind. Erstere wurde inzwischen modernisiert. Die gastliche Stätte lädt wie immer zum Besuch und gernütlichen Aufenthalt ein. Die Bevölkerung macht in letzter Zeit wieder mehr Gebrauch davon, die Ältern denken noch gern an frühere Kellerabende zurück.

Nachdruck verboten

46. Entlang der Wand in der alten Kegelbahn des 'Wasserburger-Kellers' war die in unserer Gegend bekannte Geschichte von 'Schwammerl und Herz' in Wort und Bild auf originelle Weise dargestellt. Es handelte sich dabei um ein Mitte des 19. Jahrhunderts entstandenes Lied, das man auf Dingolfing bezog. Vier Strophen daraus sind mit den entsprechenden Abbildungen auf dieser Karte zusarnmengefaßt, dazu ist eine Stadtansicht gegeben.

47. Die zweite größere Gaststätte auf der 'Oberen Stadt' enthält das Kolpinghaus. Es liegt an ihrem südlichen Ausgang, Darin befindet sich ein Saal, der sich hier in der Ausstattung von etwa 1920 präsentiert. Ferner haben wir eine Ansicht der Stadt vom 'Buchberg' aus vor uns, einen Bliek auf das Gebäude selbst und auf die anschließende 'Hochbrücke' wie auch auf die Süd- und Westfassade des Hauses.

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48. Das 'Katholische Gesellenhaus', wie sein früherer Name lautete, stellt zum Teil den Rest der hier am Talübergang einst sehr starken Stadtbefestigung dar. Hinter dem deutlich erkennbaren Rundbau eines Turmuntergeschosses erhob sich bis 1901 das 'ûberstädter Tor'. Davor stand bis zu seinem Abbruch um 1850 das 'Hochbrückentor'. Der Rundling des ehemaligen Brückenkopfes birgt heute eine gemütliche Gaststube.

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