Dingolfing in alten Ansichten Band 1

Dingolfing in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fritz Markmiller
Gemeente
:   Dingolfing
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3443-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dingolfing in alten Ansichten Band 1'

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49. Einen gewissen Eindruck von Anlage und Aussehen der früher die gesamte 'Obere Stadt' umschließenden Ringmauer vermitteln noch jetzt die im Westen erhaltenen Abschnitte. Sie war aus Ziegelsteinen erbaut worden und ursprünglich mehrere Meter hoch. Im Lauf der letzten hundertfünfzig Jahre haben jedoch die Anlieger verschiedentlich ihre Wohn- und Nebengebäude in den Mauerzug eingebaut, wodurch Wehrgang und Abdeckung verschwunden sind.

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50. Der vom 'Asenbach' gebildete Taleinschnitt südlich der 'Oberen Stadt' wurde nachweislich schriftlicher Zeugnisse im Mittelalter durch ein hölzernes Brückenbauwerk überwunden. Im Jahr 1612 errichtete aber die Stadt Dingolfing mit finanzieller Unterstützung des bayerischen Herzogs die bis heute ihren Dienst versehende steinerne 'Hochbrücke' . Das Foto zeigt sie um 1920 mit dem Nepornuk-Bildstock und dem 'äußeren Hochbrückenbogen' .

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51. Geht man die Straße über die 'Hochbrückc' weiter, so gelangt man außerhalb der vorhin ebenfalls noch sichtbaren Klosterkirche an das moderne Gebäude des Kreiskrankenhauses. Diese Postkarte vom Jahr 1916 hat dagegen das Aussehen seines ältesten, 1859/60 erbauten Teils im Bild überliefert. Mitdargestellt sind einige Soldaten, die damals hier im Lazarett lagen. Darüber findet sich wieder eine Dingolfinger Stadtansicht.

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52. Wir kehren jetzt noch einmal zur 'Hochbrücke' zurück. Der Besucher von 1908 hatte damals den 'äußeren Hochbrückenbogen' so wie auf dieser Karte im Blickfeld. Dahinter öffnet sich nach der Brücke der Eingang zur 'Oberen Stadt'. Von unten herauf wird der hohe Turm der Stadtpfarrkirche St. Johannes sichtbar, der auch unserem Rundgang immer wieder die Orientierung zum Altstadtkem hin errnöglicht.

53. Wir steigen jetzt die Stufenanlage hinab ins Tal des 'Asenbachs'. Von hier aus bietet sich die 'Hochbrücke' rnit ihren fünf Rundbögen besonders eindrucksvoll dar. Der früher nicht verrohrte Bach gab die meiste Zeit im Jahr eine schmale Fahrstraße unter der Brücke hindurch frei. Führte er jedoch Hochwasser, so kam es häufig zu schweren Schäden an den Ufern und an den benachbarten Häusern.

Dingolfing

Hochbrücl<e

54. Der Ende des vorigen Jahrhunderts die Stadt Dingolfing besuchende Gast kam wie der heutige Fußgänger über den Steg unter den niedrigen Schwibbögen der 'Hochbrücke ' auf die gegenüberliegende Seite. Die sich ihm nun darbietende Aussicht hat seitdem keine einschneidende Änderung erfahren. Nur der Rundturm des Kolpinghauses war damals noch nicht ausgebaut, sondern bloß mit einer hölzernen Abdeckung versehen.

55. Um 1930 stellten sich 'Hochbrücke' und umgebendes Gelände mitsamt seiner Bebauung wie hier dar. Der Betrachter befindet sich auf dem Abhang des 'Buchbergs' und hat einige landwirtschaftliche Anwesen vor sich. Auch sie sind inzwischcn weitgehend von neuen Wohnhäusern abgelöst worden. Der Gesamteindruck des Panoramas läßt dies jedoch als unwesentlich erscheinen, der städtebauliche Rahmen wurde davon kaum berührt.

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Blick nach der GriehtrassG

56. Vom Fuß der 'Hochbrücke' aus nach Norden erstreckt sich der 'Herrenweiher', der allerdings schon 1876 trockengelegt und aufgefüllt worden war. Er bildet heute nur mehr eine Straßenbezeichnung. Das Gelände wird nach seiner früheren Beschaffenheit auch 'Gries' genannt. Einen Überblick über die Besiedlungsverhä1tnisse um 1930 vermittelt diese Postkarte, die auch Teile der 'Oberen Stadt' enthält.

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57. Das in Bildmitte erscheinende, lang hingedehnte Gebäude stellt den ehemals herzoglichen 'Getreidekasten' dar. Er liegt irn Rücken der 'Herzogsburg' und wurde in den Jahren 1477/78 erbaut. Seit 1892 dient er als Schulhaus, zu welcher Zeit man auch die Treppenanlage vom 'Herrenweiher' herauf angelegt hat. Links an der alten Stadtmauer steht als Teil der früheren Befestigung der 'Stinkerturm' .

58. Dieser neben dem 'Storchenturm' einzig noch erhaltene historische Turm der Dingolfinger Stadtmauer erhielt seinen eigenartigen Namen deshalb, weil er zumindest im 18. Jahrhundert als städtisches Gefängnis benutzt wurde und die dortigen sanitären Mißstände eine solche Bezeichnung herausforderten. Der 'Stinkerturm' trägt noch jetzt sein altes Hohlziegeldach; die Einbindung in die Mauer ist leider beseitigt worden.

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