Dingolfing in alten Ansichten Band 1

Dingolfing in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fritz Markmiller
Gemeente
:   Dingolfing
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3443-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dingolfing in alten Ansichten Band 1'

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Dingolfing

Partie am HerrnlNelher.

59. Der 'Herrenweiher' diente nach seiner Planierung dem darübcr gelegenen Schulhaus als Turngarten, jetzt auch als öffentliche Grünfläche, Diese Postkarte von etwa 1920 zeigt den heute nicht mehr so dichten Baumbewuchs entlang des Oberstadt-Berges, den darüber hinaus bliekenden 'Stinkerturrn' und ein Anfang des 19. Jahrhunderts errichtetes Wohnhaus mit Mansarddach, das inzwischen bauliche Änderungen erfahren hat.

Dingolfing a. dlsar.

60. Etwa von der gleichen Stelle am 'Herrenweiher' aus, jedoch in Richtung Norden auf den Stadtkern zu, hatte man damals diesen Bliek. Die umliegenden Häuser sind noch in ihrer ursprünglichen baulichen Form gegeben. Dagegen mußten die zu Ende des 19. Jahrhunderts hier gepflanzten und das Raumbild in günstiger Weise prägenden Alleebäume der Anlage eines in unserer Zeit benötigten Parkplatzes weichen.

Gruss aus 7J.ingoljing.

Çri~$ga$se.

61. Den Eintritt in die Altstadt von Dingolf'ing vom 'Herrenweiher' und vom 'Gries' aus vermittelt die nach letzterem genannte 'Griesgasse" . Am Ende des hier abgebildeten Hauses stand einst ein mächtiges Stadttor mit spätgotischen Schwalbenschwanzzinnen, das im Jahr 1902 zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse dem Abbruch verfiel. Auch das Straßenbild ist heute durch verschiedene Um- und Neubauten verändert.

62. Von der 'Griesgasse' aus, die wir nun nach Norden hin verfolgen, öffnet sich unmittelbar vor der Stadtpfarrkirche St. Johannes der 'Pfarrplatz'. Die beiden an seiner Südseite befindlichen Häuser dieser alten Fotografie stehen zwar noch, haben aber die hier in allen Einzelheiten erkermbaren gliedernden Fassadenelemente zum größten Teil eingebüßt, Wieder einmal erweist sich damit der dokumentarische Wert unserer Bildquellen.

63. Die katholische Stadtpfarrkirche St. Johannes in Dingolfing kann auf eine reiche Geschichte zurückblicken. Der jetzige Bau wurde laut erhaltener Inschrifttafel im Jahr 1467 begonnen; seine spätgotischen Netzgewölbe waren 1502 vollendet. Die dreischiffige Hallenkirche mit Chorumgang zählt zu den besten Leistungen niederbayerischer Backsreingotik. Eigens erwähnt sei der prachtvolle Kruzifixus von 1522 vor der Mittelsäule.

64. Die Ausgestaltung der Stadtpfarrkirche wechselte je nach Stil und Geschmack der Zeit. In den Jahren von 1880 bis 1884 unterzog man das Innere einer völligen Rest aurierung im Sinn der Neugotik und entfernte fast alle älteren Ausstattungsgegenstände. Aus diesern Zeitabschnitt stammen auch die hier erkennbaren, inzwischen aber wieder beseitigten Dekorationsmalereien an Säulen und Wänden, wie auch Gestühl, Kanzel und Altäre.

65. Hauptstück der neugotischen Ausstattung war der vor der Mittelsäule errichtete Hochaltar. Das Bild zeigt ihn in seiner ursprünglichen Gestalt samt den anschließenden Chorschranken und der Vorhangdraperie. Seit rund fünfunddreißig Jahren ist er in der Weise verändert, daß die vier Bronzereliefs herausgenommen und an ihren Platz die beiden spätgotischen Holzplastiken der Kirchenpatrone St. Johannes Baptist und Evangelist aufgestellt sind.

Dingo fing PfarrkÎrcne und ,,,!dchenschul .

66. Diese Postkarte von 1910 gibt die Ansicht der Stadtpfarrkirche mit ihrern steil aufragenden Turm von Südosten her wieder. Links davon am Bildrand befindet sich die kleine Dreifaltigkeits- oder Schusterkirche, gleichfalls ein sakrales Bauwerk der späten Gotik. Vor ihr ist das in seinem ersten Bauabschnitt im Jahr 1853 errichtete Mädchenschulhaus rnit den stufengie beligen Dachaufsätzen zu sehen.

67. In der Dreifaltigkeitskirche steht als beachtenswertes Kunstwerk dieser Altar. Die Figurengruppe stellt die Anbetung der Heiligen Drei Könige dar und entstammt der spätgotischen Stilepoche. Allerdings hat sie gegen Ende des vorigen Jahrhunderts beim Einbau in den neugotischen Altar eine Umarbeitung und Neufassung erfahren. Die Kirche gehörte in früheren Jahrhunderten dem Handwerk der Lederer und Schuster.

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)lädchenschuJhaus.

Dingolfing

68. Jetzt dient die Schusterkirche den Armen Schulschwestern als Andachtsstätte. Ihr zur Zeit seiner Errichtung höchst fortschrittliches Institut, die Mädchenschule , zeigt diese Karte. Links im Hintergrund steht das als 'Kinderbewahranstalt' erbaute Haus des St. Johannis-Vereins. Die kleine Aufnahme vermittelt einen Bliek vom 'Speisernarkt' auf den 'Pfarrplatz' und den Treppenaufgang zur Stadtpfarrkirche.

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