Dingolfing in alten Ansichten Band 1

Dingolfing in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Fritz Markmiller
Gemeente
:   Dingolfing
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3443-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dingolfing in alten Ansichten Band 1'

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Dingolfing

Bürgerspital

69. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts gegründet und als Heilig-Geist-Spital geführt wurde das heute so benannte 'Bürgerheim' . Es befindet sich im Osten hinter der Stadtpfarrkirche und empfing sein hier dargestelltes Aussehen beim ersten großen Erweiterungsbau im Jahr 1911. Die Aufriahme wurde 1916 gemacht, als auch hier verwundete Soldaten des Ersten Weltkrieges zur Pflege und Erholung eingewiesen waren.

70. Auf dem Höhcnrückcn über dem 'Bürgerheim" findet sich ein gastliches Lokal zu gernütlicher Einkehr: das 'Larnpl-Wirtshaus' mit seinern von Bäumen bestandenen Biergarten. Gegenüber dieser Ansicht von etwa 1910 zeigt es sich heute in modernerem Gewand. Wo jetzt die Umgehungsstraße vom Schulviertel her den Berg hinauf läuft, lag früher die 'Schießstatt' der Dingolfinger Schützengesellschaft.

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71. Vorn Gasthaus in Richtung Nordosten erstreckt sich der bewaldete rechte Rand des Isartals. Unterhalb der Stadt hat man dort während der achtziger Jahre des vorigen J ahrhunderts die sogenannte 'Alm' angelegt. Ein eigens gegründeter Verein übernahm die laufende Pflege der Grotten, Brunnen, Wege und Bepflanzungen. Während man früher dort viele 'Almfeste' feiern konnte, ist die Anlage seit längerern stark verfallen.

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72. Vom 'Larnplwirt' aus bietet sich dem Besucher ein weiter Bliek ins Isartal. Um das Jahr 1910 gab es anstelle der heutigen Wohnsiedlungen links und rechts der Isar nur Wiesen- und Auerigelände. Erst weiter jenseits des Flusses war das Schwaigdorf Höll mit der alten Antonius-Kirche zu sehen. Um sie herum gruppierten sich die bäuerlichen Anwesen und boten so ein Bild echt ländlicher Siedlungsformen.

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73. Die Kirche St. Anton in Dingolfing-Höll wird 1432 erstmals genannt. Aus dieser Zeit hat sich noch der Ostchor erhalten, während Langhaus und Turm im Jahr 1895 neu gebaut wurden. Rechts davon hat die Aufnahme um 1910 noch das ehemalige Siechenoder Leprosenhaus festgehalten, das damals eine Gastwirtschaft war und in den fünfziger Jahren zugunsten eines Neubaues der örtlichen Industrie entfernt werden mußte.

qruss aus Sossau.

74. Die vier alten Dingolfinger Schwaigdörfer heißen von Westen nach Osten: Goben, Höll, Geratsberg und Sossau. Besonders in letzterer Ortschaft sind nach dem Zweiten Weltkrieg viele Wohnungsneubauten entstanden und haben die frühere rein landwirtschaftliche Struktur vollkommen überlagert. Diese rund siebzig Jahre alte Postkarte vermag aber noch den heutigen Bewohnern das frühere Aussehen ins Bewußtsein zu rufen.

75. Vom Arbeitsleben der bäuerlichen Mitbürger in den Schwaigdörfern um die Jahrhundertwende ist nur mehr diese Fotografie auf uns gekommen. Hier war die Dampfdreschmaschine in einen Hof gefahren und die Anwesensbesitzer ließen sich vor ihr zusammen mit Kindern, Dienstboten und weiteren Helfern zur Erinnerung abbilden, Wir haben damit ein sonst auf keine Weise mehr faßbares Zeitdokument erhalten.

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76. Zum Abschluß unseres Rundgangs durch die Stadt Dingolfing anhand von alten Ansichten sei noch dieses Bild gebracht. Am Rand eines Getreidefelds zeigt es zwei Frauen in Trachten unserer Heimat aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Drei-Helme-Wappen gehört zwar zu Landshut, doch erscheinen im Hintergrund die Häuser und die Stadtpfarrkirche St. Johannes von Dingolfing,

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