Dirmstein in alten Ansichten

Dirmstein in alten Ansichten

Auteur
:   Friedrich Raudasch
Gemeente
:   Dirmstein
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2726-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dirmstein in alten Ansichten'

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5. Sturmfedersches Schloß.

In diesern Bild sehen Sie das Sturmfedersche Schloß, von der Rückseite 1930 aufgenommen.

Nach Jahren der völligen Zerstörung Dirmsteins, baute 1738 Freiherr Franz Georg Michael von Sturmfeder an der Markstraße, das sogenannte Sturmfedersche Schloß. Freiherr Kar! Theodor von Sturmfeder, geboren 1748, war der letzte der Linie, der in Dirmstein wohnte. Durch die Besetzung der französischen Revolutionstruppen 1799 war der verunsicherte Adel über den Rhein gezogen. So wurde der Besitz an Frau Agnes Würtzl, Witwe von Christian Mollinger aus Monsheim, veräußert. Sie gab es ihrer Tochter Katharina als Mitgift in die Ehe mit Johannes Janson.

Heute gehört das Anwesen der politischen Gemeinde Dirmsteins. Zu Beginn der Verwaltungsreform sollte die Verbandsgemeinde in diesem Gebäude untergebracht werden.

6. Schloß Lichti.

Dieses Foto entstand um 1900 und zeigt den südöstlichen Eekturm der ehemaligen Wasserburg der Sommerresidenz der Bischöfe von Worms.

Als nach 1550 an der Stelle des niedergebrannten Burghauses von Affenstein der Bischof von Worms seine Residenz erbauen ließ, kamen von nun an bis 1800 hohe Kirchenfürstennach Dirmstein und hielten Hof. Nun war Dirmstein Sommerresidenz der Bischöfe zu Worms und blieb es bis 1803 das l500jährige Bistum aufgelöst wurde.

Seit 1886 ist es in Besitz der Familie Lichti, die den Eekturm durch die tatkräftige Initiative von Oberamtmann Bempointner aus Frankenthal, wieder renovieren ließ.

7. Bischöfliche, wormsische Fayensenfabrik.

Dieses Bild aus dem Jahr 1935 zeigt die ehemalige bischöfliche, wormsische Fayensenfabriek, was vielen nicht bekannt sein dürfte. In der Amtskellerei Dirmstein, des Hochstifts zu Worms, wurde 1778 die Manufaktur gegründet. Ein geübter Höchster Bossierer namens Vogelmann baute die Fabrikation auf. Durch böswillige Verleumdungen des Oberschultheiß Gräf wurde Vogelmann über die Grenze abgeschoben und er selbst eingesetzt. Durch den technisch unbegabten Leiter Johann Gräf konnte die Manufaktur ihren Betrieb nur bis 1788 aufrecht erhalten.

Nach der Auflösung ging der Besitz in den von Freiherr von Sturmfeder über. Am 3. April 1809 wurde das Anwesen von Familie Mollinger als Mitgift für ihre Tochter Katharina, später verheiratete Janson, gekauft. Anfang der siebziger Jahre hat es die politische Gemeinde erworben und für eine sehr fragwürdigen Ortskernsanierung abgerissen.

Heute ist hier ein Parkplatz provisorisch angelegt.

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8. Links: Eingang St-Laurentius-Kirche.

Betrachten wir das Bild aus dem Jahr 1910, so sehen wir den Eingang der katholischen Kirchengemeinde der St.-Laurentius-Kirche. Im Vordergrund steht ein Andachtskreuz aus dem 18. Jahrhundert, das heute durch eine Nachbildung ersetzt wurde. Das Original befindet sich im Privatbesitz. Über dem Portal steht der heilige Cyriakus.

Rechts: St.-Laurentius-Kirche.

Dieses Bild zeigt die Sankt-Laurentius-Kirche (Simultankirche), fotografiert 1929.

An dieser Stelle stand 1142 eine Basilika. Durch die unruhigen Zeiten des Mittelalters und bis 1669 wurden verschiedene Verwüstungen hingenommen und Aufbauarbeiten geleistet. Die Kirche in ihrem heutigen Aussehen datiert von 1742 bis 1745. Bis auf den Dachstuhl des Turmes ähnelt die Kirche nicht den Entwürfen des berühmten Balthasar Neumann. Der barocke Meister hatte einen zu aufwendigen Entwurf gemacht. Im Innern sind typische Merkmale zu finden, die man im Frankenland, dem Wirkungsbereich des Baumeisters, bestätigt findet. Eine Besonderheit ist es doch, eine Kirche für zwei Konfessionen. Verteilt wurde der Platzbedarf nach dem Bevölkerungsanteil der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde 1/3 - 2/3, zur Zeit der Planung.

9. Katholische Musikkapelle.

Im Frühjahr 1931, in einer so unruhigen Zeit, in der die meisten Männer keine Arbeit fanden, gründete der damalige Ortspfarrer Josph Klehr die katholische Musikkapelle. Die Mittel waren so dünn gesät, daß für die ersten Musikinstrumente die Kirchenverwaltung das Geld geliehen hat. Das war kein rosiges Beginnen, aber dennoch für Dirmstein ein kultureller Aufschwung, der sich bis in die heutige Zeit gehalten hat.

Das erste Foto nach der Gründung 1913. Obere Reihe: Breivogel Karl, Henn Josph, Schroth Franz und Frühauf Richard.

Mittlere Reihe: Schroth Ferdinand, Bauer Pau1, Nuhfer Fritz, Kober Heirich, Schwaab August und Gründer Pfarr J osph Klehr.

Untere Reihe: Kober Anton, Bauer Philipp, Dirigent Maurer Johannes, Niet Anton und Sigl Albert.

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