Dirmstein in alten Ansichten

Dirmstein in alten Ansichten

Auteur
:   Friedrich Raudasch
Gemeente
:   Dirmstein
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2726-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dirmstein in alten Ansichten'

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25. Die alte Apotheke.

Hier in diesem Bild sehen wir die alte Apotheke wie sie im Volksmund heißt. Einst war sie Sommersitz der Gräfin von Brühl. Diese Spitzwegidylle zog auch den bekannten Pfälzer Künstler Walter Perron in seinen Bann. Der angelegte Landschaftspark mit schönen Bäumen bepflanzt, umzäunt von duftendem Buschwerk, inspirierte den Künstler für seine Arbeiten. Die Farbstimmungen seiner Bilder in dieser Schaffensperiode geben Auskunft darüber. Diese Idylle war nur bis 1928 so erhalten.

26. Die Burg.

Im nordwestlichen Teil des Parks, von Bäumen eingeschlossen, an der Straße, steht das Gartenhaus, die sogenannte Burg, im neugotischen Stil um 1840-1850 gebaut. Dieses Bild wurde 1926 aufgenommen. Beim Anblick dieser Aufnahme wird einem die verwilderte Burg von Dornröschen vergegenwertigt. An der Straßenseite der nördlich davon angebauten Terrasse, ist der Sturz eines Renaissanceportals eingemauert, mit der Inschrift: 'Caspar Lerch der III und Dorothea zu Eltz Eheleute Caspar Lerch der IV und Martha Brendelin Eheleute.' Zu beiden Seiten die Ehewappen Lerch-Eltz und Lerch-Brendelin um 1600. Lange Jahre wurde der Raum der Burg von den Turnern benutzt, um ihre Übungsstunden im Winter abzuhalten. Heute wird dieser Raum als Sitzungszimmer und zu Repräsentationszwecken vom Landesfechtverband Pfalz genutzt.

27. Pferdekarren.

Betrachten wir dieses Bild, so sehen wir in den Hof der Familie Philipp Buscher im Jahr 1932. Mit diesem zweirädrigem Karren wurde der Mist auf die Felder gefahren. Diese originelle Aufnahme wurde von Johannes Stadtfeld gemacht.

28. Magdalenenkapelle.

Dieses Bild entstand im Jahr 1925. Im Vordergrund sehen wir den großen Torbogen, den Eingang zum Spitalhof, zu dem mehrere Gebäude und die Kapelle gehören. Im Volksmund sagt man, daß aus Buße für eine grauenvolle Tat, ein Ableger der Familie von Lerch die Stiftung ins Leben rief. Stiftungsunterlagen oder eine Chronik gibt es nicht. Arme, bedürftige, ältere alleinstehende Leute und verkrachte Existenzen wohnten hier bis 1935 und erhielten ihren Unterhalt in Naturalien. In den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war der katholischer Geistliche Eschenfelder hier, der selbst sehr arm war und sehr viel für die Armen übrig hatte. Er besuchte oft die Schnapslumpen besonders wenn sie krank waren. Als Trost brachte er ihnen unter seiner Soutane ein Fläschchen Schnaps mit. Darüber zur Rede gestellt, sagte er: 'Das versteht ihr nicht, es ist doch ihr einziger Trost.' Als er von Dirmstein versetzt wurde, mußte er seine Winterkohlen verkaufen, weil er sonst hätte den Umzug nicht bezahlen können. Soviel hatte er für seine Mitbürger übrig.

29. Köth-Wanscheidsches Schloß.

Betrachten wir das 1921 aufgenommene Bild, so sehen wir das Herrenhaus des Schlosses von Baron Daniel Köth Wanscheidt. Bekannt in weiten Kreisen war namentlich der Vater des letzten Besitzers, der im öffentlichen Leben sehr viel hervorgetreten ist und im Genossenschaftswesen seiner Zeit großes Ansehen hatte.

Das größte Fest, daß in Dirmstein abgehalten wurde, war die Doppelhochzeit im Jahre 1904. Sogar die Presse, das 'Berliner Wochenblatt', hatte von einem außergewöhnlichen Ereignis berichtet.

Es haben Maria von Köth-Wanscheid und Balthasar von Horntal sowie Josepha von KöthWanscheid und Rudolfvon Bodmann geheiratet (Bild unten).

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