Donauwörth in alten Ansichten Band 1

Donauwörth in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Günther Liepert
Gemeente
:   Donauwörth
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5328-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Donauwörth in alten Ansichten Band 1'

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Lieber Leser,

so wie der Briefträger auf dem Titelbild '1000 Grüße aus Donauwörth' bringt, so möchte auch ich viele Grüße mit alten Ansichten aus unserem lieben Donauwörth übermitteln. Der vorliegende Band soll einen Streifzug durch das alte Donauwörth sein, wie es unsere Eltern oder Großeltern erlebt haben dürften.

Ich hoffe, daß es mir gelungen ist, die interessantesten Partien und Ansichten zusammenzustellen. Als gebürtiger Donauwörther habe ich die ersten 25 Jahre in meiner Heimatstadt verbracht und danach etwa die gleiche Zeit als Besucher die Straßen, Wege und Gebäude mit den Augen eines Vorbeigehenden gesehen.

Auf einer alten Ansichtskarte zu Beginn des Jahrhunderts habe ich folgendes Gedicht gefunden:

Wo das schöne Flüßchen W örnitz sich zum Donaustrom gesellt, liegt die Stadt seit alten Zeiten,

die dem Wanderer sehr gefällt.

Feste Tore, lausch 'ge Gassen edle Bauten, unversehrt,

sind die Zeugen für das Schaffen und den Fleiß von Donauworth,

Leider stimmt die Zeile 'edle Bauten, unversehrt' nicht mehr, denn im letzten Weltkrieg hat Donauwörth viel verloren: Bis zu 75% der Gebäude waren zerstört - nach Würzburg die meist zerstörte Stadt Bayerns. Dank der unermüdlichen Aufbauarbeit der Stadt unter Andreas Mayr und vor allem durch den jetzigen Bürgermeister, DL Alfred Böswald, wurden die großen Lücken, die Bomben und Brand geschlagen harten, wieder gefüllt. Zwischenzeitlich sind auch die letzten Schäden beseitigt und 'Nordschwabens freundliche Mitte' erstrahlt heller in seinem Glanz als je zuvor.

Wenn wir jetzt unseren Streifzug durch das alte Donauwörth beginnen, so kann man sagen, daß sich - Gott sei Dank - in den wesentlichen Teilen kaum Veränderungen ergaben. Da es sich um alte Ansichten handelt (Karten von 1895-1945), muß ein großer Teil des heutigen Donauwörths ausgespart bleiben. Doch um so interessanter sind die Vergleiche , die sich von damals zu heute bieten. Inspiriert wurde ich zur Herausgabe dieses Bildbandes durch meine Ansichtskartensammlung. Rund 350 Karten - alte und neue - erinnern mich in meiner neuen mainfränkischen Heimat an die reizende Stadt an Donau und Wörnitz. Und dafür ist das Buch auch gedacht - für ein paar nostalgi-

sche Gedanken an die Heimat. Dazu mag manchem noch das von unserem Ehrenbürger Benno Benedieter gedichtete und vertonte Heimatlied im Ohr klingen:

Wo des Juras grüne Wälder schauen in das weite Land,

wo durch goldne Ährenfelder rauscht der Donau Silberband; wo im stillen W örnitzbettchen durch das Schil] der Fischer fährt, liegt mein altes schönes Städtchen liegt mein liebes Donauwörth.

Wo var alten Häuserreihen ehrfurchtsvoll das Haupt sich neigt und der Mond mit leisen Schritten über Giebeldächer steigt;

wo in Winkeln und in Gäßchen heimlich sich die Liebe schwört, liegt mein altes schones Städtchen, liegt mein liebes Donauworth,

Kinderzeit und Jugenddriingen, Trauter Heimat Melodei'n

Stûrmen mir mit lauten Klängen in das volle Herz hinein,

das wie einst in Kindheits Tagen Dir allein, allein gehort,

Dir mein liebes schones Städtchen, Dir mein liebes Donauworth.

Draußen in der fremden Ferne find ich nimmermehr mein Glück, oh wie sehn ich mich so gerne

nur zu Dir, zu Dir, zurück.

Laßt mich in der Heimaterde einmal ruhen ungestört,

oh Du altes schönes Städtchen, Du mein liebes Donauworth,

Lassen Sie sich ein wenig Zeit und genießen Sie 'Donauwörth in alten Ansichten'.

Arnstein, imJanuar1992

Günther Liepert

Donauwöith und Umgebun~

1. Ehe wir unseren Spaziergang beginnen, schauen wir uns Donauwörth von oben an , wie es der Zeichner zu Beginn unseres Jahrhunderts gesehen hat.

Da _ Ö~TH,

2. Einen Bliek vom Turm der Heilig-Kreuz-Kirche vermittelt uns diese fein colorierte Ansichtskarte.

3. Eine Luftaufnahme aus den dreißiger Jahren zeigt uns vor allem den Komplex von Heilig-Kreuz mit Cassianeum, die Stadtpfarrkirche, das Fuggerhaus und im Hintergrund vor allem die Wörnitzebene.

4. Beginnen wir mir unserem Spaziergang am Mittelpunkt der Stadt, dem Rathaus, so wie es zu Beginn unseres Jahrhunderts aussah. Von diesem Gebäude aus, das um 1850 im neugotischen Stil restauriert wurde, werden heute knapp 18 000 Bürger 'regiert'.

5. Gegenüber dem vorhergehenden Bild wurde im Rathaus zwischenzeitlich ein Durchgang geschaffen und außerdem das Gebäude 'begrünt'. Auch heute noch bieter der Marienbrunnen einen reizenden Blickfang.

6. Einen bezaubernden Ausblick auf 'eine der schönsten süddeutschen Straßenzüge' bietet dieser Bliek durch die Rathaustüre. Eine gleiche Ansichtskarte gibt es rund fünfzig Jahre später und man ist äußerst angenehm überrascht zu sehen, wie wenig sich in diesem halben Jahrhundert verändert hat.

7. Diesmal vom Rathausdurchgang einen Bliek auf die untere Reichsstraße. Damals wie heute reiht sich Geschäft an Geschäft und lädt den interessierten Besucher zum Schauen und Kaufen ein.

Donauwörth, Die Reichulra8e

am Viehmarkt-Dienstag

8. Diese ganze besondere Ansichtskarte zeigt uns die Reichsstraße an einem Viehrnarktdienstag. Wie nachzulesen ist, war hier um die lahrhundertwende einer der größten Viehmärkte in Bayern.

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