Donauwörth in alten Ansichten Band 2

Donauwörth in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Günther Liepert
Gemeente
:   Donauwörth
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6631-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Donauwörth in alten Ansichten Band 2'

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19 Am oberen Ende der Reichsstraße steht das Fuggerhaus, ein wuchtiges Gebäude mit einem schönen Renaissance-Giebel, das diesen imposanten Straßenzug hervorragend abschließt. Es wurde vom Reichspfleger Anton Fugger 1539 erbaut. Rechts ist das Bekleidungshaus Nassl zu sehen, in dem ich als junger Mann einen Teil meiner Bekleidung erwarb.

20 Bevor wir die Reichsstraße verlassen, werfen wir noch einen kurzen Blick in die Heilig-Kreuzstraße, dem Weg, der von der Stadtmitte zur Heilig Kreuz Kirche führt. Im Haus ganz links findet sich das Gasthaus Feuerle, einem netten Stammlokal mit fünfzig Plätzen für diejenigen, die sich nach Feierabend gerne ein kleines Bier genehmigen wollten. Was sicherlich nur wenige Donauwörther wussten: Es bot auch Übernachtungen an und zwar 1974 elf Betten zu je elf Mark.

21 Diese Karte von 1940 zeigt die Invaliden-Kaserne an der Pflegstraße. Sie wurde 1715/1716 für durchziehende Soldaten errichtet und bot vierhundert Männern Platz. Ab 1803 diente das Gebäude als Lazarett. Für die heutigen Bewohner ist dies ein reizvoller Fleck, in dem sich ruhig und stadtnah wohnen lässt.

22 Hundert Meter weiter auf der rechten Seite steht der Gasthof Goldener Greifen, ein Lokal, in dem unsere Familie gerne ihre kleinen Feiern wie Geburtstag, Hochzeit -leider aber auch hin und wieder einen Leichenschmaus abhielt. Als Besitzer weist diese Karte von 1966 M. Weng aus. Für 15 Mark konnte man 1974 in einem der zwölf Betten schlafen.

23 Der Weg von der Pflegstraße zum Ruhetal, meiner ehemaligen Heimat, führt
an der Gärtnerei Müller vorbei. Die Betrachtung des Gebäudes, das viele Jahre unverändert so bestand, war für mich immer ein ästhetischer Genuss. Kunst- u. Handelsgärtnerei v. Josef Müller Donauwörth 24 Die Pflegstraße, die wir vorhin Richtung Norden begingen, geht in die Berger Allee über. Die Straße führt dann weiter nach Berg, Nördlingen oder Nürnberg. Die großen Gebäude beherbergten viele Jahre das Gymnasium und die Berufsschule. Hier durfte ich bei Studienprofessor Rudolf Mangold kurze Zeit die Bankfachklasse besuchen.

25 Wir wenden uns nun nach Westen und kommen an der Tennisanlage vorbei, um einen Blick auf die Sallinger Siedlung zu werfen. Vorne stehen die kleinen Einfamilienhäuser, die bereits vor dem Krieg wie Perlen an einer Schnur dort schön angelegt wurden. Dahinter stehen die großen Wohnblocks, die bald nach dem Krieg die bestehende Wohnungsnot lindern halfen.

26 Diese Aufnahme zeigt eine ähnliche Sicht - nur einige Jahre früher - wie auf der vorhergehenden Seite. Im Hintergrund ist der heutige Vorort Berg zu sehen und die Wohnblocks sind noch nicht gebaut. Dafür ist der Bahndamm, den ich als Bub regelmäßig zum Tennisplatz, zuerst als Ballbub und dann als Spieler benutzte, gut zu erkennen. Dahinter befindet sich die Gärtnerei Selzle, ein alteingeführter Betrieb, dessen frühere Inhaberin viele Jahre ein Original auf dem Wochenmarkt im Ried war. Im Hintergrund erblickt man die Jugendherberge, die 1939 erbaut wurde.

27 Hier blicken wir von Nordwesten auf das Stadtbild mit seinen markanten Türmen von Heilig Kreuz und der Stadtpfarrkirche. Vorne ist der alte Bahndamm zu sehen, auf dem früher die Eisenbahn Richtung Nördlingen unterwegs war. Unten im Bild sind die Wörnitzauen, auf denen es im Winter herrlich Schlittschuh laufen ging. Wenn die Wörnitz Hochwasser hatte und der Frost der Jugend ein hartes aber ungefährliches Eis zum Eislaufen und Eishockey spielen bescherte, war ich einer der ersten, der dies genoss.

28 Eine besonders reizvolle Erinnerung für viele ältere Donauwörther dürfte diese Aufnahme darstellen: Zeigt sie doch das alte Schwimmbad am Wörnitzwehr, das uns viele Jahre Hort des sommerlichen Vergnügens war und in dem so manche Sommerromanze seinen Anfang und vielleicht auch sein Ende.

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