Donauwörth in alten Ansichten Band 2

Donauwörth in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Günther Liepert
Gemeente
:   Donauwörth
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6631-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Donauwörth in alten Ansichten Band 2'

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29 Wir gehen wieder zurück bis zum Saubad und lassen die Wörnitzbrücke links liegen. Dieser Teil der Wörnitz brachte der Stadtmühle viele Jahrzehnte das notwendige Wasser, um Korn zu mahlen und Holz zu sägen. Die Wörnitz hat bis hierher bereits den größten Teil ihrer etwa 100 km langen Reise zurückgelegt.

30 Hier ein idyllischer Blick auf das Leben an der Wörnitz kurz vor der Stadtmühle. Im Hintergrund ist einmal mehr Heilig Kreuz mit seinem filigranen, 73 Meter hohen Turm zu erblicken und auf der linken Seite ist der Wasserturm zu sehen. Die Kirche Heilig Kreuz wurde van 1717 bis 1720 vom Wessobrunner Baumeister Josef Schmuzer erbaut.

31 Vom Turm der Heilig Kreuz Kirche wenden wir den Blick noch einmal zurück, der uns den Westteil des Stadtgebietes zeigte. Unten links ist die Stadtmühle, in der Mitte die Gärtnerei Müller, links der Bahndamm und vorne rechts ist der Wasserturm in der Hadergasse zu sehen.

32 Bevor wir die Onkel Ludwig-Anlage entlang gehen, schauen wir uns den Namensgeber an, dessen Statue vor der Heilig Kreuz Kirche die Erinnerung an ihn wach hält. Lehrer Ludwig Auer wurde 1839 in Laaber in der Oberpfalz geboren und erwarb 1878 Kloster und Kirche Heilig Kreuz. Er war eine engagierte Persönlichkeit, die viel für Lehrer, Kinder, Stadt und Kirche bewegte.

33 Der Hochaltar von Heilig Kreuz ist eine eindrucksvolle Darstellung des bayerischen Barock, wie er in so manchen Kirchen die Macht Gottes durch des Menschen Hand preisen lässt. Er wurde um 1 72 0 von Xaver Schmuzer errichtet. Das Altarblatt ist van Johann Georg Bergmüller. Die Figuren auf den Seiten zeigen die Apostelfürsten Peter und Paul sowie dem Heiligen St. Ulrich und St. Magnus. Renoviert wurde der Altar in den Jahren 1878,1937 und 1976.

34 Ein gern besuchter Spazierweg entlang der Kleinen Wörnitz gibt den Blick frei auf die HeiligKreuz- Kirche und das Cassianeum, in dem schon seit Iahren eine sechsstufige Realschule Knaben Wissen vermittelt. Das Cassianeum beherbergte von 1049 bis 1803 ein Benediktinerkloster, das der Säkularisation zum Opfer fiel. Ludwig Auer errichtete 1875 eine Schule, eine Buchhandlung, später einen Verlag und eine Buchdruckerei. 1910 wandelte Auer seinen Besitz in die Pädagogische Stiftung Cassianeum Donauwörth um.

35 Auf dem Weg weiter erreichen wir das Färbertörl an der alten Stadtmauer. Dieses Tor passierte ich viele Iahre auf meinem Weg von der Wohnung in der Bahnhofstraße zum Kindergarten und später zur Volksschule. In den siebziger Iahren war es dann wieder meine Passage vom Ruhetal zum Bahnhof. Das Färbertörl ist eines von ehemals 38 Stadtmauertürmen.

36 An den Häusern an der Kleinen Wörnitz hängen hier noch die Fischernetze, die zeigen, dass auf der Wörnitz viele Jahre Fischer eine einträgliche Beschäftigung hatten und damit ihr Brot verdienten. Seit 1985 wird auf der Wörnitz wieder das 'Fischerstechen' durchgeführt. Dies knüpft an eine lange Tradition an, die seit 1850 in Vergessenheit geraten war.

37 Wir steigen nun ein paar Stufen empor und kommen zum Riedertor, einem der Wahrzeichen der Stadt. Erbaut wurde es im 16. Jahrhundert. Zum Zeitpunkt der Aufnahme und seit 1985 wieder beherbergt das schmucke Gebäude das Städtische Archiv und Museum, während es nach Ende des

38 Das Ried ist das Kernstück der Stadt. Gegründet wurde es von Fischern, die hier einem natürlichen Schutz von zwei Flüssen hatten und aus den beiden Wörnitz armen genug Nahrung fanden. Die Gebäude links werden heute von der Raiffeisen- Volksbank genutzt. Rechts im Bild war nach dem Krieg ein kleiner
Edeka-Laden, dahinter heute wie damals das Schmuckgeschäft Wagenknecht und in dem schönen Gebäude in der Mitte, in dem heute eine Apotheke Medikamente verkauft, konnte man früher Fleisch und Wurst erwerben.

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