Donauwörth in alten Ansichten Band 2

Donauwörth in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Günther Liepert
Gemeente
:   Donauwörth
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6631-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Donauwörth in alten Ansichten Band 2'

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59 Eine der beliebtesten Kartenmotive ist der Blick von der Donaubrücke auf die Stadtmitte. Heilig Kreuz und Stadtpfarrkirche dominieren seit Jahrhunderten das Stadtbild. Vorne auf der unteren Wörnitzbrücke ist noch ein Pferde
fuhrwerk zu erkennen, obwohl die Karte schon von 1938 ist.

60 Wer kennt noch die Donau- Lichtspiele? Sie waren vor dem Krieg im Gasthof Becher, einem Lokal an der Donau, das es heute noch gibt, untergebracht. Die Karte ging 1939 an Fräulein Leni Lüchtow in Wiederitzsch bei Leipzig. Die Eltern schreiben, dass sie von Dinkelsbühl mit der Bahn bei herrlichem Sonnenschein Donauwörth erreichten. In den letzten Jahren bietet es auch Zimmer an, wenn es auch 1980 nur fünf Betten gab. Dafür wurden zum gleichen Zeitpunkt 100 Plätze in der Gastwirtschaft offeriert.

DONAUWÖRTH

61 Nach dem Gasthof Becher geht es weiter die Kapellstraße hinauf. Links am Gebäude sehen wir das von der Reifenfirma Continental gesponserte Hinweisschild nach Dillingen und Ulm. Auf der rechten Seite sind heute lauter Geschäfte und Lokale, wo damals noch hauptsächlich Wohngebäude standen.

62 Am oberen Ende der Kapellstraße befindet sich links das Deutschordenshaus, das heute die Städtische Kunstgalerie mit dem Enderle-Saal beherbergt. In meiner Jugendzeit war dort das Finanzamt untergebracht. Dahinter kommt das Bürgerspital, in dem ich als Nikolaus und meinem Vater als Knecht Rupprecht einige Jahre die alten Leute besuchte.

63 Nach dem ersten Teil der großen Schleife haben wir wieder den Rathausvorplatz erreicht. Der 1854 erstellte neugotische Marienbrunnen an der Südseite spendet noch immer Wasser, während man im Gebäude neben dem Rathaus im Gegensatz zu vor vierzig Jahren, kein 'Eis vom Bundschuh' mehr kaufen kann. Gab es damals doch die Kugel Eis für fünf Pfennige, während man sonst überall zehn Pfennige berappen musste. Im langen Gebäude daneben verwaltete die Volksbank - mein Ausbildungsbetrieb - viele Jahrzehnte die Gelder vieler Kunden. Heute ist dort das Stadtarchiv untergebracht, in dem mein 'Berater' für Donauwörth und Arnstein Dr. Ottmar Seuffert als Stadtarchivar die Geschichte Donauwörths dokumentiert.

64 Durch das Ochsentörl erreichen wir die Promenade. Vorher blicken wir kurz die Sonnenstraße hinauf, einer heimeligen Straße mit vielen kleinen Geschäften. Am oberen Ende erkennen wir die frühere Mädchenvolksschule, die meine drei Schwestern lange Jahre besuchten.

65 Als 'Stadtpark' ist auf dieser Karte die Promenade beschrieben. Stets war sie ein Hort des Ausrastens und des Ausruhens von der Hektik des Alltags. Vor allem Mütter mit kleinen Kindern und ältere Leute wurden magnetisch von Wasser, Schatten und Sonne, je nach Lust und Laune, angezogen. Eine ausführliche Dokumentation der gesamten Promenade wurde von meinem Vater Georg Liepert Anfang der achtziger Jahre verfasst.

66 Der Spielplatz ist auch heute noch der häufigste frequentiertest Teil der Promenade. Zum einen konnte man im Winter mit dem Schlitten schön den kleinen Berg hinunterrodeln und zum anderen konnten die Kinder im Sommer im großen Sandspielplatz ihre Burgen und Gräben bauen. Außerdem gab es gleich Wasser an dem kleinen Brunnen zu trinken, der hier noch verschlossen ist. Dazu gaben die spielenden Kinder aus Stein dem Platz ein wohnliches Ambiente.

67 Ein Kernstück der Promenade ist der Mangoldfelsen, der auf mehreren Wegen erreichbar ist. Man kann sich kaum vorstellen, dass diese Wege heute Teil des 600 Kilometer langen Radwanderweges entlang der Donau sind. Ich erinnere mich, wie mein Vater einmal heftig schimpfte, weil ihm der Stadtpolizist zwei Mark Strafe abnahm, da er in der Promenade mit dem Rad zur Arbeit in die damalige WMD fuhr.

68 Das städtische Krankenhaus ist jedem älteren Donauwörther recht vertraut. Zwischenzeitlich hat es eine gewaltige Vergrößerung erfahren. Heute ist in den Gebäuden das Seniorenheim am Mangoldfelsen untergebracht.

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