Dorfen in alten Ansichten Band 2

Dorfen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Joe A. Schmöger
Gemeente
:   Dorfen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6550-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dorfen in alten Ansichten Band 2'

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9 Auf dieser Luftaufnahme läßt sich der alte Isenlauf vor der Regulierung (1935) gut verfolgen. Links im Vordergrund entdecken wir die Pestkapelle St. Sebastian (siehe Bild Nr. 36), rechts vorne den Stadtpark und, gegen den rechten oberen Rand zu, den Bahnhof'Dorfen Markt' an der Bahnlinie nach Velden und die sie kreuzende Straße (heute: Buchbacher Straße). Karte datiert 192 9.

10 Auf einer weiteren Luftaufnahme ist vorne die Einmündung des baumgesäumten Bahnwegs erkennbar, weiter rechts die der Haager Straße; zwischen den Bäumen auf dem Rupprechtsberg ist rechts das sogenannte 'Baronhaus' (Eigentümer 1950:

Baron von Zoller) zu sehen, und am rechten Rand der Neubau des Krankenhauses von 1926/28. Links vorne steht die sogenannte 'Meindlvilla': rechts jenseits eines Weges die Villa, die auf dem Panoramabild (Bild Nr. 4/5) angekreuzt war. Der Absender der Karte, ein Soldat, erinnert die Adressatin an die 'glücklichen Stunden', die er mit ihr verbracht habe.

Karte datiert 1940.

1 1 Wieder nimmt der Blick auf den Markt von Süden her den größten Raum auf dieser Karte ein. Daneben enthält sie die Abbildung des Innenraums der pfarrkirche (vgl. auch die folgende Karte) mit der Ausstattung des Historismus. Seitlich vom Hochaltar sind die farbigen Glasfenster im Chorraum erkennbar. Karte undatiert, um 1900. (Vgl. Band 1,2.)

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12 Bei der Neugestaltung des Kirchenraumes ab 1868 war nicht nur der Asamsche Hochaltar fast zur Gänze dem Purismus des 19. [ahrhunderts zum Opfer gefallen. Auch die ursprünglich schlicht einfarbigen Wandund Deckenf1ächen zwischen den Fresken (van Akademiedirektor [ohann Huber, Augsburg, 1786) waren mit einem Gestrüpp von Ornamenten bedeckt worden. Erst die Renovierung von 1963 bis 1971 hat den Fresken ihre unverstellte Bildwirkung zurückgegeben.

Karte undatiert, um 1900. (Vgl. Band 1,2.)

13 Das Priesterhaus (vgl. zur Geschichte des Hauses Band 1, Bild Nr. 3) war nach 1914 von den 'Armen Schulschwestern' als Ruheheim für alte und kranke Angehörige ihres Ordens erworben worden. Die Karte zeigt die Kapelle des Hauses. Die Figurengruppe des Altars von 1 77 5/1 77 6 stellt die Taufe J esu durch Johannes dar, daneben die Apostel Petrus und Paulus. Die farbigen Kirchenfenster und die beiden weiteren Figuren (St. Joseph und - vermutlich - St. Aloisius) stammen wohl vom Ende des 19. [ahrhunderts.

Karte datiert 7. Februar 192 8. (Vgl. Band 1,3.)

14 Auf dem Rupprechtsberg finden wir eine weitere Andachtsstätte: den ehemaligen Karner, über dem der Bau der Allerseelen- oder Schulterwunden-Kapelle errichtet ist. 1925 war diese Kapelle den Gefallenen des Ersten Weltkriegs gewidmet und im Auftrag der Gemeinde durch den Münchener Kunstmaler Professor Paul Thalheimer (1884-1948) ausgemalt worden. In einerTechnik der Kalkmalerei ('fresco secco') gestaltete er die Wandbilder, die seinerzeit hoch gelobt wurden. Später allerdings wurden sie übermalt, und der Innenraum wurde durch die Unterbringung der neugotischen Figuren aus der Pfarrkirche neu gestaltet. Der Künstler war unter der Nazi-

herrschaft verfemt und ist heute fast vergessen. So ist diese Darstellung sicher ein seltenes Überbleibsel aus der Zeit um 1925.

Karte datiert 29. Dezember 1928.

1 5 Bis der Markt sich, im Zusammenhang mit dem Bau der Bahnlinie, nach Süden erweiterte, waren wesentliche Veränderungen im Baubestand nur auf dem Rupprechtsberg zu verzeichnen. Anstelle zweier älterer Gebäude wurde das Marienstift errichtet (heute Alten- und Pflegeheim). Der Friedhof, der ursprünglich die Kirche umgeben hatte, wurde nach Norden verlegt; 1832 entstand ein neues Schulhaus (später Knabenschulhaus), 1888/89 ein eigenes Mädchenschulhaus. Die Karte zeigt das Stift mit seiner Gartenanlage, den Friedhof und das Schulhaus, sowie einen Ausblick auf die Straße nach Taufkirchen.

Karte datiert 1913.

(Vgl. Band 1,1 und 5.)

16 Die Reproduktion einer Karte, die zu einer Postkartenausstellung in Erding wiederaufgelegt wurde, führt uns über den ]ohannisplatz zur 'Stcpfcu' , der Wallfahrtsstiege, und zur Kirche. An der Stelle des Hauses ']osefStangassinger' befinden sich heute Gebäude des Mühlenbetriebs 'Löff1 & Holzner' (der alten 'Stepfenrnûhle'). Im Obereck ist das Gnadenbild dargestellt. Karte etwa 1910.

(Vgl. Band 1,1.)

1 7 Das stimmungsvolle Bild bringt ein Wegkreuz mit einer andächtigen Frau in bäuerlicherTracht (unter anderem 'Isengauer' Kopftuch, siehe Bild Nr. 62 und Band 1, Bilder Nr. 51 und 52), links sitzend ein junges Mädchen vor der Kulisse der aufragenden Pfarrkirche. Heute wird dieser Blick durch Bäume verdeckt; an einem ähnlichen Kreuz (allerdings ohne Bildtafel) führt der Rad- und Wanderweg nach Oberdorfen vorbei. Zwischen ihm und der Fahrstraße liegt ein Holzlagerplatz der Sägemühle.

Karte datiert 1900.

DORFEN

18 Bisweilen ist es gar nicht leicht, ein Privatfoto einem Ort zuzuordnen, wenn wie bei dieser Abbildung zwar der Stempel 'Dorfen ' lautet, das Haus aber nicht ohne weiteres zu lokalisieren, weder die Aufschrift auf der Fassade zu lesen, noch die Hausnummer zu erkennen ist. Aber mit tatkräftiger Mithilfe konnte ich in Dorfen ein Haus finden, das nach Erscheinungsbild und Lage eine weitgehende Übereinstimmung mit dem gezeigten aufweist. Die Stufengiebel sind freilich inzwischen in die gewöhnlichen Schräggiebel umgebaut. Weiteres über das Haus herauszufinden - das heute die Hausnummer 12 der Erdinger Straße trägt, an den Hang des Rupprechtsberges angebaut ist und an das 'Bräustüberl' der Brauerei Bachmayer angrenzt - war mir nicht möglich. In der 'Häusergeschichte

des Marktes Dorfen' (1938) von Pfarrer ]osef Gammel, die eine Fundgrube für die Besitzverhältnisse bis 1 71 7 zurück darstellt, ist das Haus überraschenderweise nicht aufgeführt.

Karte gestempelt S. März 1909.

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