Dorfen in alten Ansichten Band 2

Dorfen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Joe A. Schmöger
Gemeente
:   Dorfen
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6550-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dorfen in alten Ansichten Band 2'

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29 Zur Kreuzung zurückgekehrt, wenden wir uns der anderen Platzhälfte zu, dem Marienplatz, wo 'Brauerei und Gasthof Jas. Bachmayers Nachf' nicht zu übersehen sind. 1847 hatte Martin Bachmayer den alteingesessenen "TrornerBràu' übernommen und den Besitz durch Zukäufe beträchtlich erweitert. Ein großerTeil der Wirtschaften im Markt gehörten dem Bachmayer. Sein Sohn Joseph war eine der Hauptfiguren des Dorfener 'Bierkriegs' . Als 'Ökonomierat', dargestellt von Gustl Bayerhammer, in den Geschichten Georg Lohmeiers vom 'Königlich Bayeri sc hen Amtsgericht' ist er über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden.

Die Karte, gestempelt 18. Dezember 1918, trägt den Vermerk 'Feldpost'.

(Vgl. Band!, 29 und 30.)

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30 Die vierte Platzanlage, die wir aufsuchen, ist der Rathausplatz, hier in Nord-SüdRichtung gesehen. Links ist gerade noch die Einfriedung des Gerichtsgebäudes erkennbar. In der Mitte sehen wir eine eher kärgliche Grünanlage. Die Häuser der linken Zeile weisen eine große Vielfalt von Stilarten auf In der Mitte entdecken wir zwei mit Grabendächern und Blendfassaden, wie sie in den InnSalzach-Städten (etwa in Wasserburg und Rosenheim) noch häufig anzutreffen sind. Das mächtige Eckhaus ist das 'Max Streibelsche Casthaus', genannt 'Zurn Greißl'. Am rechten Rand schließt das Rathaus die Ansicht ab.

Karte datiert 1907.

(Vgl. Band I, 32 und 33.)

3 1 Wohl etwas später ist die Ansicht aus der Gegenrichtung anzusetzen. Amtsgerichtsgebäude, Marktkirche und Grünanlage schließen die Häuserfluchten rechts und

links, wo wieder das Rathaus erkennbar ist, in der Tiefe ab. Karte undatiert, etwa 19001910.

(Vgl. Band I, 14 und 32.)

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32 Von einem erhöhten Standort aus gesehen öffnet sich der Rathausplatz, dessen Umbauung wir nun schon kennen, hin zum Marktgeviert mit Brothaus und Wesnertor, und zum Rupprechtsberg. In der Grünanlage, die auf eine Initiative des Hauptlehrers ]osef Michl (1853 bis 1914) zurückgeht, ist ein Springbrunnen dargestellt, der weder in den mir bekannten schriftlichen Unterlagen erwähnt ist, noch in den Erinnerungen älterer Einwohner festgehalten war. Heute ist dort die Figur eines 'Hemadlenzen' (eine Dorfener Faschingsfigur in Nachthemd und Zipfelmütze) aufgestellt, die Professor Wandinger geschaffen hat.

Karte datiert 1904. (Vgl. Band I, 13.)

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33 Der bauliche Zustand am Rathausplatz ist bei dieser Karte unverändert geblieben. Aber am Rupprechtsberg ist der Neubau des Pfarrhofs (vgl. Bild Nr. 20) dargestellt. In der Grünanlage ist zwar ein Brunnen (Sockel und Becken), aber keine Fontäne zu sehen. Wieder finden wir Hinweise auf die Elektrifizierung (vgl. Bild Nr. 20).

Karte gestempelt 3 O. August 1919.

(V gl. Band I, 1.)

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34 Mit der Bahnhofstraße (heute Bahnweg) war nicht nur der Zugang zum Bahnhof, der auf dem Grund der früher selbständigen Gemeinde Hausmehring lag, hergestellt, sondern zugleich eine Trasse für die Erweiterung des alten Marktbereichs abgesteckt. Villenartige Bebauung und ein Grünzug kennzeichnen bis heute diese Wohnlage. Karte datiert 1919.

(Vgl. Band 1,36,39.)

35 Die Ansichten selbst, die wir hier sehen, kennen wir zumeist schon. Die Art, wie sich Dorfen präsentiert, ist jedoch so originell, daß die Darstellung sich zum Titelbild geeignet hätte. Ein Ballonflug über Dorfen, das war bei Erscheinen der Karte sicher das 'non plus ultra' denkbaren Luftverkehrs, heute ist es dagegen eine Art nostalgischer Erinnerung an die 'Gute alte Zeit'. Die Hauptansicht zeigt Dorfen von der Bahnseite her (vgl. Bilder Nr. 41-44), das eingeblendete Bildchen den Marienplatz (vgl. Bild Nr. 29) vom Floriansbrunnen aus. Karte vor 1900.

36 Vor dem IsenerTor, im freien Feld, steht die Kapelle, die nach einem Gelöbnis der Bürger 1635 gebaut und dem Pestpatron St. Sebastian geweiht wurde (vgl. Bild Nr. 9). Bemerkenswerterweise sprechen alteingesessene Dorfener die Endsilbe des Heiligennamens mit einem Nasallaut, wie Franzosen oder Portugiesen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Kapelle der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde, die durch den Zuzug zahlreicher Flüchtlinge stark angewachsen war, für ihre Gottesdienste zur Verfügung gestellt worden, bis die Gemeinde sich in den vergangenen [ahren in der Innenstadt ein eigenes Gotteshaus errichtete.

Karte undatiert, um 1925.

37 Auch bei dieser Darstellung würde ich mir wünschen, daß das Bild farbig wiedergegeben werden könnte. Wie schon auf anderen Abbildungen sehen wir auf dem großen Bild Dorfen von Süden, mit den mehrfach erwähnten Gebäuden. Das kleine Bild links wiederholt die Darstellung des Rupprechtsberges, wenngleich die Pfarrkirche keineswegs mit der Darstellung oben übereinstimmt. Besonders bemerkenswert ist die Miniatur rechts: da steht freilich eine Kapelle, die unschwer als die Sebastianskapelle zu identifizieren ist. Was aber soll der Turm rechts davon darstellen? Die Marktkirche sicher nicht, und auch die Tore wiesen zu keinem Zeitpunkt so auffälli-

ge barocke Hauben (etwa wie der 'Schone Turm' in Erding) auf Hier scheint die Phantasie mit dem Zeichner durchgegangen zu sein!

Karte gestempelt 20. September 1905.

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38 Östlich der Jahnstraße (Bundesstraße 15) reihen sich öffentliche Gebäude aneinander: die Kleinkinderbewahranstalt (heute Kindergarten), die Turnhalle (errichtet 191 0; heute befinden sich dort das Jugendzentrum und eine Anlage derTelekom) und der inzwischen aufgelassene Schlachthof.

Karte datiert 1918. (V gl. Band I, 66.)

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