Dortmund - Wickede - Asseln in alten Ansichten

Dortmund - Wickede - Asseln in alten Ansichten

Auteur
:   Werner Hartwig
Gemeente
:   Dortmund-Wickede-Asseln
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1906-1
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dortmund - Wickede - Asseln in alten Ansichten'

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Wickede. Total

9. Über den Rübenkamp gelangt man zum Bahnhof. Diese Aufnahme wurde aus dem Bahnhaus nördlich des heutigen DB-Haltepunktes gemacht. Wir sehen den Süden Wiekedes mit unverfälschtem dörflichem Leben! Im Hintergrund liegt der Hellweg rnit der Johanneskirche, Rechts erkennt man die heutige Stcinbrinkstraße, damals Soelder Weg, mit dem alten Wetzelschen Haus, Hinter den beiden Häusern in der Mitte verläuft der Rübenkamp. Rechts steht das heute noch existierende Fachwerkhaus Kalthoff, früher auch als Schrimpfsches Haus bekannt und 1873 von Kampmann erbaut. Links daneben liegt das bereits abgerissene Stiepermannsche Gebäude.

10. Vor der Bahnunterftihrung Soelder Weg, heute Steinbrinkstraße, lag damals die Gastwirtschaft 'Zur Linde', heute 'Alt Wickede'. Das Foto entstand um 1930, als Walter Stiepermann das Lokalleitete. Das Gebäude war Anfang der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts erriehtet worden, als es hier noch keine Eisenbahn gab und auch der hohe Bahndamm noch nieht existierte. Am 18. Oktober 1874 eröffneten Heinrich und Henriette Blomberg darin eine Gastwirtschaft, welche 1883 vom Schwiegersohn Fritz Stiepermann übernommen wurde. 1920 führte dessen Sohn Walter das Restaurant weiter. Heute bewirtschaftet die Familie Pritzel den Betrieb.

11. Neben dem Stiepermannschen Gebäude liegt die gefürchtete enge Bahnunterführung. Das Foto zeigt die Erneuerung dieser alten Brücke am 6. Dezember 1931. Es handelte sich damals um technisches Neuland, denn die Konstruktion war die erste vollständig geschweißte Brücke der Reichsbahn in ganz Deutschland und wurde daher noch monatelang von Spezialisten überwacht. Im Hintergrund vor dem heute noch existierenden Bahnhaus erkennt man den schon längst abgerissenen backsteinernen Wasserturm der Eisenbahn, der im Krieg zur Notwohnung umgebaut worden war.

12. Wir sind wieder zum Hellweg zurückgekehrt und stehen vor dem heutigen Gebäude Wiekeder HelJweg 74. Errichtet wurde es 1890. Eigenttimer war lange Zeit Bäcker Wilms. Um 1922 kaufte es der Pferdernetzger Lampersbach. Aus dieser Zeit stammt auch das Foto. Wir sehen rechts, wo heute Wohnungen liegen, den Laden des Pferdernetzgers. Es wird berichtet, daß selbst von Massen viele Bürger kamen, um hier Pferdefleisch einzukaufen. Der linke Gebäudeteil diente damals Wohnzwecken. Heute betreibt hier ein Friseur seinen Salon.

13. Diese Postkarte zeigt die evangelische Johanneskirche um 1910. Die Kirche wurde 1239 erstmals urkundlich erwähnt und steht heute unter Denkmalschutz. Davor steht das bereits erwähnte Kriegerdenkmal mit der Viktoria, Rings um die Kirche lag bis 1867 der sogenannte Dorffriedhof, auf dem über 1 000 Jahre lang die Toten beigesetzt worden waren. Rechts erkennt man einen Teil eines alten, inzwischen abgerissenen Fachwerkhauses, in dem früher der Sattler Wöllenstein lebte. Im Hintergrund Ecke HellwegjEîchwaldstraße, damals Courler Straße, liegt das Koertsche Eckhaus, in dem 1952 die 'Eichwald-Apotheke' als erste Apotheke Wiekedes eröffnet wurde. Ganz früher war darin das Schuhgeschäft Rosenbaum untergebracht.

14. Ansicht der Kirchen-Nordseite um 1900 mit der sogenannten Bauernkuhle. Während die alteingesessenen Bauern und Kötter seit alters her ihre Erbbegrabnisse auf dem Dorffriedhof hatten, wurden alle übrigen Toten gegen eine Hinterlegung von 30 Stübern (Münzeinheit) in der 'Bauernkuhle' beigesetzt, Aber auch im Kircheninneren wurde bis 1796 beerdigt, und zwar die Geistlichen im Chorraum und die anderen Honoratioren und Adeligen von Haus Massen im Kirchenschiff. Das Kirchengelände ist noch von einer Bruchsteinmauer umgeben, und in der Remise befand sich der Leichenwagen. Die Courler Straße im Vordergrund, heute Eichwaldstraße, ist noch nicht ausgebaut.

15. Während der Renovierung der Kirche um 1961 wurde auch das Innere umgestaltet und von allerlei Beiwerk befreit, so daß der ursprüngliche Hallenbau in seiner ganzen Schlichtheit wieder zur Geltung kommt. Das Foto zeigt dagegen de.i alten Zustand. Rechts und links, nicht abgebildet, befanden sich hölzerne Emporen für Kirchenbesucher, Um 1870 wurde an der nordöstlichen Kirchenseite eine Sakristei angebaut, wobei auch der Altar umgestaltet und die Kanzel außerhalb des Chores verlegt wurde, während zugleich eine neue Orgel auf der Empore des Turmes ihren Platz fand. Vor dem Umbau bildeten Altar, Kanzel und Orgel eine Einheit.

16. Wir sehen die Kirche um 1930 mit ihrem Zernentputz, den sie von ungefahr 1875 bis 1960 trug. Davor steht das Krieger-Ehrenmal für die Toten des Ersten Weltkriegs, Die Bro nze-Statue des Denkmals stellte einen Jüngling dar, 'Jung-Siegfried ' genannt. In der Kirche soll um 1560 Vikar Herling erstmalig die lutherische Lehre verbreitet haben. Um den Besitz der Kirche entbrannte später ein rund 200 Jahre langer Streit zwischen 'Reformierten' und 'Lutheranern', so daß sich sogar Friedrich der Große im fernen Berlin in einer Kabinetts-Order vom 13. April 1754 damit befassen mußte und aus Hamm preußisches Militär einmarschieren ließ, um die Streithähne auseinanderzubringen. Erst 1833 wurden die beiden Gruppen zu einer einzigen evangelischen Gemeinde vereinigt.

17. 1m Jahre 1928 wurde diese Ansichtskarte abgestempelt, welche aus den oberen Räumen des Kaufmannschen Hauses in der Eiehwaldstraße nach Süden hin aufgenommen wurde. Wir blieken auf die Rückfronten der nördlichen Hellweghauser, Im Vordergrund sehen wir den 1926 eröffneten Sportplatz, welcher heute unter dem Namen 'Pappelstadion' bekannt ist. Die charakteristischen Pappeln waren damals nicht einmal gepflanzt. Früher war das Gelände unter dem Namen Buschmanns Wiese bekannt. Vor der Kirche steht der Geräte- und Übungsturm der freiwilligen Feuerwehr. Die beiden großen Gebäude links gehören zur ehemaligen Lutherschule. Der kleine ältere Trakt wurde 1964 abgerissen, während sieh der andere bis 1980 halten konnte. Links daneben liegen die Toilettenanlagen.

18. Das war die freiwillige Feuerwehr Wiekedes vor ihrem Gerätehaus um 1929. An der Eingangstür hängt ein Plakat mit dem Hinweis: 'Ernst Thälmann spricht in der Westfalenhalle'. Der Übungsturm tragt die Inschrift: 'Alle Zeit-hilfsbcreit". Davor ist die Mannschaft angetreten, und wir sehen von links neben einem Rote-Kreuz-Helfer den Feuerwehrhauptmann Stiepelmann mit Schnauzbart, ferner unter anderen den Anstreicher Becker, Heim. Ulrich, Karl Reinecke, Ernst Kalle, Karl Engelhardt. Wilh. Lauenstein, Fritz Ulrich, Hugo Kröger, Gustav Bleidick, Aug. Einhaus, Bernh. Finke und Aug. Kalle. Früher war der Löschwagen in einem kleinen Gerätehaus neben der Gaststätte Röchling untergebracht, wahrend der ehemalige dazugehörige Teich als Löschwasser-Spender diente.

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