Dresden einst

Dresden einst

Auteur
:   Dr. Ralf Busch
Gemeente
:   Dresden
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5128-3
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Dresden einst'

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EINLEITUNG

Dresden einst, das ist ein unerschöpfliches Thema. Das, was man liebevoll als das 'Elbflorenz' bezeichnete, ging in der Bombardierung der Stadt am 13. und 14. Februar 1945 weitgehend unter. Manches ist wiedererstanden, mit der Restaurierung des Zwingers begann man sogleich 1945. Andere Ruinen wurden abgerissen, so die Sophienkirche, Über die Zukunft der Schloßruine war man sich lange uneins. Nun, unter geänderten politischen Verhältnissen, wird man mehr als bisher Gedachtes zu retten wissen.

Der uniforme Altstadtmarkt der Wiederaufbauzeit wird als Zeugnis seiner Zeit überdauern, aber der ursprüngliche Charakter der barocken Residenz wird sich zukünftig stärker rekonturieren lassen. Die hier ausgebreiteten Bilder lassen erkennen, worum es geht. Ohne Zweifel sprechen wir von einer der schönsten deutschen Städte, Dresden ist es auch heute, nicht zu vergessen ist seine reizvolle landschaftliche Umgebung.

Was bis 1945 Bestand hatte, war langsam historisch gewachsen. Die Siedlungsanfänge reichen in vorgeschichtliche Zeit zurück, Die Anfänge der markgräflichen Burg liegen im zweiten Viertel des 12. Jahrhunderts, Die erste Pfarrkirche, die Frauenkirche, lag in

einer Iinkselbischen Siedlung und mag bald nach 1100 gegründet sein. 1216 ist das Stadtrecht bezeugt.

Dann aber wird entscheidend für die zukünftige Entwicklung, daß die Wettiner 1464 ihre ständige Residenz nach Dresden verlegen. Das gab der Stadt neue und nachhaltige Impulse. Aber erst ein Stadtbrand von 1491, der etwa die Hälfte der Stadt einäscherte , zwang zu großzügiger Neugestaltung. Unter Herzog Moritz wurde diese dann zu einer ersten großen Blüte der Stadt entwickelt, als er für die albertinische Linie des Hauses Wettin die Kurfürstenwürde erlangte. Eine große Bautätigkeit wurde jetzt entfaltet, neue Befestigungen geschaffen, das Schloß bemerkenswert ausgebaut. Neue Einrichtungen entstanden, so gelangte 1553 das Münzmeisteramt nach Dresden; sein erster Leiter wurde der berühmte Rechenmeister Adam Riese. 1560 erfolgte die Einrichtung der kurfürstlichen Kunstkammer , Grundlage der reichen Kunstsarnmlungen, die bis heute Dresdens Ruhm als Kunststadt begründen, So belebt sich die Stadt der Künste, in der Musik etwa, als Heinrich Schütz 1616 zum Hofkapellmeister bestellt wurde.

Unser Bild von der Stadt Dresden wird stärker noch von der Barockzeit geprägt, Balthasar Perrnosers Berufung nach Dresden im Jahre 1689 ist sicher ein er-

ster, wichtiger Impuls. Entscheidender für die folgenden Jahrzehnte ist aber der Regierungsantritt August des Starken 1694. Als er nach seinem Übertritt zum Katholizismus auch Polens König wurde, gewinnt Dresden europäische Dimensionen. Seine Regierungsjahre sind durch eine reiche Bautätigkeit geprägt. Matthäus Daniel Pöppelmann, der schon annähernd vierzig Jahre in Dresden wirkte, wird 1718 Oberlandbaumeister .

Auch nach dem Tod August des Starken 1733 wird Begonnenes fortgeführt. Die Stadt bleibt lebendig in ihrem Ausbau. Nach dem Wiener Kongreß wird die Bedeutung des Landes zwar beschnitten, aber die schönen Künste führen auf ihrem Feld Dresden zu einer Hochblüte der Romantik.

Nicht weniger bedeutend ist 1905 die Begründung der Künstlervereinigung 'Brücke'. Bis 1933 bleibt Dresden Heimstatt herausragender aktueller Kunst. Um 1925 begründet die Palucca ihre Schule für Ausdruckstanz, der Garten-Gedanke findet der Architektur in Dresden gültige Realisierungen. Vieles mehr hat die Stadt geprägt, was hier nur sehr bruchstückhaft angedeutet sein kann.

Wir können keine Stadtgeschichte in Kurzfassung versuchen, vielmehr nur den Hintergrund umschreiben,

der in den nachfolgenden Seiten Dresden im Bild zeigt. Dresden einst und auch einige Bilder von den Kriegswunden und was daraus wurde , lassen erkennen, daß diese Stadt noch immer ein Erlebnis wert ist. Viele der hier dargebotenen Bilder sind dem Dresdner Fotografen Walter Möbius zu danken. Er war in vielen Jahrzehnten ein aufmerksamer Beobachter 'seiner' Stadt.

Die Abbildungen:

Gesamtansichten 1-12; Schloß 13-22; Hofkirche 23-28; Frauenkirche 29-38; Zwinger 39-52;

Oper 53-56;

Brühlsche Terrasse 57-60; Großer Garten 61-63;

Auf Straßen und Plätzen 64-90; In der Neustadt 91-99; Umgebung 100-108.

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1. Ansichten aus der Stadt Dresden sind in einem Erinnerungsblatt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts festgehalten. Das zentrale Motiv zeigt das Elbpanorama von der Eisenbahnbrücke aus gesehen. Canalettos malerische Qualität wird dabei nicht erreicht. Die Randbilder zeigen Motive einzelner Gebäude.

2. Aus der Vogelschau sehen wir am Elbbogen rechts die Altstadt, links die Neustadt. Drei Brücken (links die wichtigste Augustbrücke als die älteste) verbinden die beiden Stadtteile.

3. Die Altstadt zwischen Zwinger und Frauenkirche zeigt aus der Luft alle repräsentativen Gebäude der Barockstadt. Diese Epoche hat das alte Dresden am nachhaltigsten geprägt.

4. Innerhalb dichter Bebauung dominierte einst die Frauenkirche über das Elbufer mit der Brühlsehen Terrasse. Die Kirche ist ein Symbol für die Stadt geworden, wie auch für die Kriegszerstörung.

5. Zwinger und Theaterplatz (zur EIbe hin das Italienische Dörfchen, so genannt in Erinnerung an die einst hier wirkenden Bauleute, die der Stadt mit ihr Gesicht gaben) zeigen aus der Vogelschau, wie großartig der Kern der Altstadt gestaltet wurde.

6. Neben dem Schloß das Taschenbergpalais und dahinter die Sophienkirche, einer der wenigen gotischen Bauten, die im barocken Dresden erhalten blieben. Der Abriß der im Krieg beschädigten Kirche war ein schmerzlicher und unverständlicher Verlust.

7. Anlegestelle der 'weißen Flotte' am Terrassenufer , im Hintergrund das Altstadtpanorama. Die Ausflugsdampfer führten unter anderem in das Elbsandsteingebirge. Auch heute beginnt man hier die Elbausflüge.

8. Dresden bei Nacht: Ständehaus (Landtagsgebäude), Schloß und Hofkirche.

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