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Düsseldorf in alten Ansichten Band 1

Düsseldorf in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Hans Stöcker
Gemeente
:   Düsseldorf
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2665-6
Pagina's
:   136
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Düsseldorf in alten Ansichten Band 1'

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9. Wie anders die Nordwestecke der Altstadt, mit Maleraugen gesehen. Erich Nikutowski hat das 'Kohlentor' in Farben festgehalten. Das Eckhaus, die Bierwirtschaft 'Zum Drachenfels' , wird auch heute noch immer wieder mit dem 'Weinhaus Zum Drachenfels' verwechselt, das Jakob Stang an der Rheinstraße eröffnet hatte. Stang, aus Königswinter und ein paar Semester in Bonn Student, zählte die Komponisten Burgmüller, Vater und Sohn, und den genial-unglücklichen Poeten Christian-Dietrich Grabbe zu seinen Freunden. Im 'Drachenfels' hat Grabbe manche Nacht 'durchwacht'.

10. Bier, in Düsseldorf 'Alt' oder 'Obergärig' geheißen, ist das heimische Nationalgetränk. Die bayerischen Bierbrauer, die nach 1614 mit den Pfalz-Neuburgern an den Rhein kamen und unter Jan Wellern einen Neubau 'Hofbräuhaus' an der Hafenstraße bezogen, haben sich nicht halten können. 1788 wurde das große Gebäude an die Düsseldorfer Kaufmannschaft verpachtet.

11. Napoleon hatte 1811 beim Besuch in Düsseldorf einen Freihafen gefordert. Er wurde nördlich der Lambertuskirche angelegt. Das ausgehobene Erdreich wurde im Hofgarten zum Napoleonsberg aufgeschüttet. Als beim Brand des Schlosses die Kunstakademie ihre Ateliers verlor, erstand 1879 eine neue Kunstakademie vor dem Freihafen. Für den Bau der ersten festen Rheinbrücke (1898 fertiggestellt) mußte der Freihafen zugeschüttet werden.

DOSSELDORF

RATHAUS

12. Der Marktplatz: drei Autos vor der Rathaustür, eine Droschke, eine Straßenbahn. Ein paar Marktstände. Der Neo-Renaissance-Klotz des Baurrieisters Westhofen (auf der linken Seite) erdrückt fast das Rathaus. Die Drei-Fenster-Front in der linken Ecke davor, ehemals Kanzlei-Gebäude, dann Ball- und Konzerthaus Gilles, hat 1811 die erste Düsseldorfer Musterschau aufgenommen. Das Urteil Napoleons: 'Die Ausstellung eines großen Landes!' Die Kaufleute, durch die Kontinentalsperre vom Handel über den Rhein abgeschnürt: 'Ja, aber seine Wirtschaft ist es gewesen!'

13. Löst man sich aus den engen Straßen und Gassen der Altstadt und steigt in der Kommunikationsstraße, die begradigt in die Bolkerstraße aufgegangen ist, ein paar Stockwerke in die Höhe, beherrschen der Turm der Neanderkirche mit der wohlgefügten Haube und dem Urngang für die Posaunenbläser und der schiefe Turm von St. Lambertus den Raum zwischen Himmel und Erde. Im Vordergrund die Hunsrückenstraße.

Düsseldorf

t f

Inneres der St Andreas· Kirche

14. Unter dem ersten Pfalz-Neuburger Wolfgang Wilhelm (1614-1653), der katholisch geworden war wie die meisten seiner Landeskinder, kamen 1622 die Jesuiten nach Düsseldorf. Das Jesuitenbarock der Andreaskirche will mit den Engeln und Heiligen, den Bogen und Kapitelen ein Abbild des Himmels wiedergeben und den Gläubigen, die nicht alle lesen konnten, die Glaubenswahrheiten deuten.

15. Die Kapelle des Karmelitessenklosters, des späteren Theresienhospitals. An dieser Ecke war früher die Altstadt zu Ende. Das Merkmal dieser Karte: die Kinderscharen, vermutlich vom 'Klampen-Gymnasium' an der Eiskellerstraße. 'Klompen-Gymnasium' nannte der Volksmund die Volksschulen, in die die ärmeren Kinder in Holzschuhen kamen. Die Kinder des echten Gymnasiums trugen Lederschuhe. Das 'Klampen-Gymnasium' an der Eiskellerstraße ist längst geschlossen. Heute gibt es in der Altstadt Kneipen und Pizzerien, aber kaum noch Kinder.

NIEDERRHE!NISCHE BACKSTE!NHÄUSER. ALT DÜSSEL~ORF.

Karmelitessen- Klester ,

16. Die lutherische Kirche an der Bergerstraße, 1684 vollendet, liegt hinter den Häuserzeilen, abseits von der Straße. Heute sagen wir 'in der Geborgenheit eines Innenhofes'. Das Gotteshaus war zu klein für die vielen Gläubigen, daher die Emporen. Damals entsprach dieses 'Zurückgesetztwerden' den religionspolitischen Verträgen, die nur den Angehörigen der im Lande herrschenden Religionsgemeinschaft Gotteshäuser an Plätzen und Straßenfronten erlaubten.

17. Die evangelische Friedenskirche im Ständehausviertel. Der große Maler Eduard von Gebhardt, 1838 in Estland geboren und seit 1875 Lehrer an der Kunstakademie in Düsseldorf, hat sie nach 1900 - ganz entgegen evangelischer Tradition - bis in den letzten Winkel ausgemalt.

18. Doch zum Ereignis wurde die künstlerische Leistung des großen Malers in der Friedenskirche erst, als der Kronprinz aus Berlin eigens zur feierlichen Übergabe am 11. Mai 1907 an den Rhein kam. In Gala-Uniform. 'Weiße Kinder' in hellen Scharen. Neugierige Frauen drängen sich durch die Lorbeerbäume.

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