Düsseldorf in alten Ansichten Band 1

Düsseldorf in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Hans Stöcker
Gemeente
:   Düsseldorf
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2665-6
Pagina's
:   136
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Düsseldorf in alten Ansichten Band 1'

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19. Wieder 'weiße Kinder' - diesmal aber aus weniger festlichem Anlaß. Der Reigentanz wurde für einen Elternabend in der evangelischen Volksschule an der Aachener Straße eingeübt, Die Jahreszahl ist leicht zu ermitteln: 1915 oder 1916, vielleicht auch noch 1917. Denn 'Der Ertrag dieser Karte ist zum Besten der für uns kämpfenden 400 Väter und Brüder unserer Schule bestimmt'.

NIEDERRHEiNISCHE BACKSTEINHÄUSER. ALT DÜSSELDORF.

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20. Als der Dreißigjährige Krieg in Deutschland tobte, konnte der neue Landesvater Wolfgang Wilhelm, der 1614 seine Herrschaft angetreten hatte, seine Hauptstadt vor den Schrecken und Verwüstungen bewahren. Das Haus 'Zum Helm', Ecke Flinger- und Bergerstraße, und nicht minder eindrucksvoll das Haus ' Zum Kurfürsten' (Flingerstraße) sind in den Kriegsjahren gebaut worden. Als Wil helm von Schadow 1826 die Leitung der Kunstakademie übernahm, fand er im ersten Stock 'Zum Helm' eine geräumige Wohnung.

21. Die Garnisonstadt Düsseldorf in ihrer Gesamtheit. Die Kastanienallee, später Königsallee, bestimmte die Osttangente des gewaltigen Areals. Oben die Bahnhöfe der noch ebenerdigen Eisenbahnen. Hier Wandel zu schaffen, bedeutete eine gewaltige Aufgabe für einen weitschauenden Kommunalpolitiker. Oberbürgermeister Marx fühlte sich zu dieser Aufgabe berufen.

22. Die alte Garnisonkirche im Bereich der weitgestreekten Kasernenbauten mit dem Exerzierplatz zwischen der Kanalstraße (heute Königsallee-West) und der Kasernenstraße. Oberbürgermeister Marx hat die Kasernen in die Außenbezirke in Nord und Süd verlegen lassen. Auf dem freigelegten Gelände wuchsen die Trutzburgen der Banken und Verbände empor. Düsseldorf - Schreibtisch des Ruhrgebietes.

Düsseldorf

SfahJhof

23. Trutzburgen - offensichtlich die richtige Bezeichnung. Denn der Stalhof (ohne h) der Hanse in London hatte sicherlich nicht die Ausmaße seines Düsseldorfer Nachfolgers. Hier residierten die Verbände und Organisationen der Guß- und Stahlindustrie im nahen Ruhrgebiet. Die Städte des Reviers - Duisburg, Hamborn, Mülheim, Essen und Bochum waren den Düsseldorfern oft gram, weil die Kunst- und Gartenstadt sich von den Essen und Schloten weitgehend freigehalten hat.

Düsseldorf. - Barmer Bankverein.

24. Viel architektonisches Pathos auch im Bankenviertel. Die Niederlassungen entwiekeiten sich in alphabetischer Reihenfolge. Es begann mit dem A-Schaffhausen'schen Bankverein über das 'B' des Barmer Bankvereins. Heute hat hier das 'C', die Commerzbank, ihren Hauptsitz.

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25. Das Berger Tor, 1396 zum ersten Male erwähnt, aber in seinen damaligen Ausmaßen nicht bekannt, schloß die Citadellstraße nach Süden ab. Hier die Südfront als Übergang zur Berger Allee. Das markante Bauwerk, das keinem im Wege stand, wurde 1895 niedergelegt, um dem 'wachsenden Verkehr' über die Berger Allee neue Wege zu erschließen. Auf diesen Durchgangsverkehr wartet die Berger Allee noch heute.

26. Das Berger Tor, zur Citadellstraße geöffnet. Der Unterschied zu der liebevollen Zeichnung auf der Seite zuvor ist schlagend. Offensichtlich hatte man das schöne alte Bauwerk verkommen lassen, um den Abbruch rechtfertigen zu können. Im Berger Tor herrschte der Polizist Vater Ratz, der die kleinen Sünder bei Selbstverpflegung für ein oder zwei Tage einsperrte, Die großen Sünder wanderten ins 'Strofhotel' an der Schulstraße.

27. Eine seltene Aufnahme: Hochwasser in der Altstadt im Jahre 1882, denn das Rheinufer war noch nicht höher gelegt. Nur die Aufnahme ist selten, Hochwasser gab es in Düsseldorf fast in jedem Jahr. Der Nachbarschaftsverkehr wickelte sich - wie hier in der Citadellstraße vor dem Berger Tor - über Laufstege und mit Kähnen ab.

28. Das Berger Tor - vor allem sein Abbruchhat die Düsseldorfer doch mehr beschäftigt als wir heute ahnen. Sogar die Abbrucharbeiten wurden festgehalten. Die Werksleute haben sich in Positur gesetzt und gestellt.

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