Düsseldorf in alten Ansichten Band 1

Düsseldorf in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Hans Stöcker
Gemeente
:   Düsseldorf
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2665-6
Pagina's
:   136
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Düsseldorf in alten Ansichten Band 1'

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FesthaIIe der 55. (leneral-Versammlung der Katholiken Deutschlands

Düsseldorf 1908.

29. Auf diesem Gelände am Rhein, wo heute das Mannesmannhaus steht, erhob sich 1908 die Festhalle für die 55. Generalversammlung des Katholiken Deutschlands, Hinter der rechten Kuppel des riesigen Holzbaues ragen die Türme der Synagoge an der Kasernenstraße empor. 1982 erlebt Düsseldorf wieder einen Katholikentag. Eine Festhalle braucht dann nicht mehr gebaut zu werden. Das Rheinstation ist der großartige Rahmen für die Abschluß- K undge bung.

30. Die Schulstraße in der Altstadt vom Rhein aus gesehen. Im Hintergrund die Maxkirche mit dem angrenzenden Gymnasium, das in den 'Kasten' an der Alleestraße umzog und einer Realschule Platz machte, die dann als Gymnasium an der Klosterstraße weiterwuchs. Links der Südflügel des Palais Hontheim. Justiz und Strafvollzug, Kunstakademie und (hier) Militärbüro - alles unter einem Dach.

31. Das Foto um die Jahrhundertwende könnte zur Vorlage für die polnischen Restauratoren gelten, weltbekannte Meister ihrer Kunst, die das Haus Citadellstraße 7 - ein trauriges Überbleibsel einstiger Pracht - von der Stadt Düsseldorf für neunundneunzig Jahre übernommen haben. Bald wird es, wie hoffentlich die ganze Straße, in altem Glanze erstrahlen.

32. Hier der Giebel des 1911 niedergelegten Hauses Citadellstraße, Ecke Schulstraße. Seinen Namen 'Im Schenske' können auch Plattkundige nicht übersetzen. Rechts ein Teil des Palais Nesselrode, hinter und neben dem 'Schenske' die Remisen und Ställe für Wagen und Pferde der reich begüterten Familie, die dem Land Berg tüchtige Verwalter geschenkt.

33. Die Düsseldorfer Friedhöfe sind nach Norden gewandert. Vom Stiftsplatz um Sankt Lambertus über die Steinstraße auf die Golzheimer Insel. Caspar Scheuren hat einen Teil des Go1zheimer Friedhofes, noch immer das lebendige Düsseldorfer Geschichtsbuch des 19. Jahrhunderts, festgehalten. Im Hintergrund der Rhein. Auf dem Gelände steht heute der Riesenbau des Regierungspräsidenten.

34. Ein Rest Go1zheimer Friedhof. Eine seltene Amateuraufnahme aus dem Jahre 1907. Eine Grabstätte inmitten der neuen Clever Straße. Die Erben hatten sich geweigert, das Grab aufzugeben, als die Straße durch den Friedhof bis an den Rhein geführt wurde, weil das Grab laut Vertrag unberührt erhalten bleiben sollte. Unberührt! Die Stadtverwaltung hat den Buchstaben des Gesetzes erfüllt. Das Grab durfte nicht 'berührt' werden. Nach einem Jahr hatten Regen und Wind den Hügel abgetragen. Der Schornstein gehörte zu der Haar- und Wollspinnerei Gebrüder Herzfeld, 1911 niedergelegt.

35. Die alte Brauerei Schlösser, 1625 erbaut an der Straße 'Altestadt' in der Altstadt. Die 'Schlösser' sind immer größer und höher geworden, weil sie nicht '1m Monde lagen', sondern sich als ein köstliches Naß erwiesen, das, in Fässer und Flaschen gefüllt, weit in die Lande rollte. Das 'Rosenkränzchen' an der Ecke zur Lambertuskirche mußte 1933 dem Sudhaus der Brauerei weichen. Generationen haben hier ihren Schoppen getrunken.

36. Der 'Eingang' zur Altstadt durch die 'Altestadt' - so heißt die Straßenbezeichnung wurde früher von diesen beiden Häusern flankiert. Eine alte Streitfrage der Düsseldorfer kann jetzt geklärt werden: das 'Rosenkränzchen' war hier nicht beheimatet. Das Schild an dem Giebel weist mit einer Hand, die bisher nicht beachtet worden war, auf das 'Rosenkränzchen' neben der Brauerei Schlösser hin. Eine Sezession aus dem Malkasten hatte seit 1931 hier ein neues Zuhause gefunden.

37. Ein gewichtiges Dokument. Diese Karte aus dem Jahre 1900 zeigt ebenfalls die beiden ersten Häuser der 'Altestadt' . Im großen Eckhaus (rechts) war ein Restaurant mit einem Brauerei-Ausschank und einem Weinhaus untergebracht. An diesem Weinhaus mag sich die 'Rosenkränzchen-Legende' entzündet haben.

38. Die alte Kurze Straße im Schmuck ihrer schönen niederrheinischen Barockgiebel Damals meist Wohnhäuser, ein paar Läden. (Heute: Theke neben Theke.) Auch eine Streitfrage: Kurze Straße, weil nur ein paar hundert Meter lang, obwohl der östliche Teil, heute Andreasstraße, dazu gehörte. Oder: Kötterstraße, weil hier die kleinen Bauern wohnten, die draußen ihren Kotten verlassen hatten und wegen der Steuervergünstigung in die Stadt zogen? Kötterstraße ist richtig.

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