Düsseldorf in alten Ansichten Band 1

Düsseldorf in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Hans Stöcker
Gemeente
:   Düsseldorf
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2665-6
Pagina's
:   136
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Düsseldorf in alten Ansichten Band 1'

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Düsseldorf

Kaserne des NiederrheIn, Füsiller-Regts. Nr 39

59. Die 3ger Füsiliere, aus der Innenstadt nach Norden verlegt, fanden an der Roßstraße neue große Kasernen. Die benachbarte Golzheimer Heide war ein ideales Ubungsgelände in nächster Nähe. In diese veralteten Bauten ist nach 1945 das Ernährungsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen eingezogen.

j)üsselciGrj fipo ot~el1tll!

60. Auch ein Geschenk der Ausstellungen und Messen. Auf dem Gelände der aufgehobenen ebenerdigen Bahnhöfe am Ende der Königsallee schuf der Architekt Hermann vom Endt um 1900 das Apollo-Theater, durch seinen Kuppelbau und sein Variété-Programrn ein Haus von Rang, ein Magnet für Düsseldorf von höchster Anziehungskraft.

j)üsse/dorj. Arabisches Café.

61. Auf dem Wege zum neuen Hauptbahnhof siedelte sich in nächster Nähe zum ApolloTheater 1902 das Arabische Café an. Morgenland am Rhein!

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~russ aus DüsseldGrf

62. Die Stände waren eine parlamentarische Vertretung des gesamten Rheinlandes nach dem Stadtrat und dem Kreistag. Sie begarmen ihre Arbeit in der Enge des alten Schlosses. Der Berliner Architekt J.C. Raschdorff hat das Ständehaus hinter der Haroldstraße am Kaiserteich gebaut. 1880 war es vollendet. Seit 1949 ist es Sitz des Landtages von Nordrhein-Westfalen. Ursprünglich ganz auf Repräsentation eingerichtet, ist es zu klein geworden. Eine Bürgerinitiative hat das Haus ais Baudenkmal gerettet. Der Landtag zieht in einen Neubau im Hafengelände.

fischerhaus, Strassenseite.

63. Ob allerdings nach dem Auszug des Landtages diese Idylle wiederkehren wird, wagen wir zu bezweifeln. Doch das Fischerhaus mit seinen Terrassen am Wasser und den Booten auf Schwanenspiegel und Kaiserteich ist geblieben.

64. Der 'Märchenbrunnen' im Hofgarten, auf der Westseite des Ananasberges. Obwohl an Bildhauern in Düsseldorf nie Mangel herrschte, erhielt der Franzose Max Blondat 1905 den Auftrag. Und für die Düsseldorfer sind diese drei Kinder, die den wasserspeienden Fröschen zuschauen, einer ihrer liebsten Brunnen. In der Schweiz und Frankreich, in Nord- und Südamerika und vor der Oper in Odessa wurde dieser Märchenbrunnen nachgebildet.

65. Klein war die Kneipe 'Zur Wichsdos' an der Rheinstraße. Drei Tische und eine lange Bank. Im 'Garten der Semiramis' (rechts) vor vier Blumenkübeln ein Tisch. Und oft genug hat der Wirt seine Gäste aufgefordert, ihr viertes oder fünftes Glas Bier auszutrinken und ihren Stuhl neuen Gästen mit größerem Durst zu überlassen. Es soll Gäste - vor allem Fremde - gegeben haben, die nur in die Wichsdos gingen, um herausgebeten zu werden.

Original Bauern-Schänke von Rob. Kral! Düsseldorf, Krämerstr.8. Karte _ '0.3. Küche

66. In der Bauernschänke des Kneipenbesitzers Robert Krall an der Krämerstraße ging es zünftig zu. Der Wirt hatte zu einer offenen Feuerstelle eine Fülle von originellem Hausgerät zusammengetragen. Sogar ein paar Schießeisen waren zu bewundern. Damals war dieses 'alte Gerümpel' bei einem Altrüscher (Lumpensammler) für ein paar Pfennige zu erwerben.

Holtonditorei nnd Cale ttgo Bierholl, Düsseldorf. Tolcphon 7255 u. 7256. Laden und Café.

67. Düsseldorfer Gaststätten und Hotels haben ihre eigenen Gesetze. Die einen prunken mit vollen Tischen, die anderen mit vornehmer Leere. Die Hofkonditorei Bierhoff, am Tor zum Bankenviertel gelegen, war so vornehm, daß die Gäste nicht auf die Platte gebannt werden durften. Das Bild der Hofkonditorei erhält in unseren Tagen Seltenheitswert. Café und Hotel müssen vor der Untergrundbahn weichen. Eine Großbank wird auf dem Bauplatz ihren Erweiterungsbau hochziehen.

68. Und wie es der Zufall, der große Planer, auch in der Stadtgeschichte will: der Hotelbesitzer plant mit dem Café Bierhoff auf den Ananasberg auszuweichen, dessen Restaurant einst mit ein paar Ananas in Stein geschmückt war.

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