Duingen in alten Ansichten

Duingen in alten Ansichten

Auteur
:   Friedrich Becker
Gemeente
:   Duingen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5802-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Duingen in alten Ansichten'

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9. An der Stelle des heutigen Ehrenmals der Gemeinde stand dieses nach dem Ersten Weltkrieg errichtete Kriegerdenkmal. Das Bild zeigt die Einweihungsfeier am Totensonntag des Jahres 1924. Das links erkennbare Fachwerkhaus wurde 'Schwarzer Bär' genannt. Es brannte 1928 ab und wurde nicht wieder aufgebaut.

10. Duinger Pastoren. Seit am 27. April 1543 im Amte Lauenstein und damit auch in Duingen die Reformation eingeführt wurde, hatte die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde dreißig Pastoren. Der erste hieß Veit Pfleger (1543-1553). Der heutige Pastor Fritz Löchelt trat sein Amt im Jahre 1992 an. Das älteste vorhandene Bild eines Duinger Pastors ist das von G. Schmidtmann (1849-1861).

11. Einigen älteren Duinger Einwohnern ist sicher noch Pastor Wolperding in Erinnerung. Er war hier 29 Jahre tätig. Damals übten die Pastoren auch noch die Schulaufsicht aus. Bei Lehrern und Konfirmanden galt Wolperding als ein gestrenger Herr.

12. Sehr viele Duinger erinnern sich sicher auch noch an Pastor August Pollitz. Er war hier von 1922 bis 1938 tätig. Es fiel ihm manchmal schwer, mit der Rasselbande der Duinger Konfirmanden fertig zu werden, so daß Rektor Heynberg helfend eingreifen mußte.

13. Rund um den Tie. Der Tie, das ist der Platz, auf dem sich die Bürger aufBefehl der Obrigkeit zu versammeln hatten. Das unentschuldigte Fernbleiben von solchen Versammlungen stand unter Strafe. Hier wurden die Märkte abgehalten, zu deren Durchführung der Flecken Duingen berechtigt war. Deshalb war auch die Bezeichnung Marktplatz üblich. Die Oberförsterei am Tie war ein besonders schönes Fachwerkhaus. In diesem Haus wurde 1664 der Historiograph Prof. Johann Georg Eekhardt geboren. Dieser vom Kaiser geadelte Duinger gilt weithin als Begründer der Germanistik. 1808 erwarb August Glänzer das Gebäude. Er ließ es im Jahre 1900 abreißen. Links daneben die ehemalige Bäckerei Glänzer (heute Haus Kahlfuß). Hier stand bis 1826 die Teggenscheune (Zehntscheune). Ganz links im Bild das Bauernhaus, das früher Fritz Lampe (genannt Soldstipper) gehörte. Diese Aufnahme entstand um 1890, als der Tie und die Straßen noch nicht befestigt waren.

Duingen. Marktplatz

14. Das an der Stelle der ehemaligen Oberförsterei im Jahre 1902 von August Glänzer errichtete Geschäftshaus ging 1914 in den Besitz von Louis Albrecht über. Im Laufe der Jahre wurde es mehrfach verändert. Links im Bild ist das auf dem Tie stehende Kriegerdenkmal erkennbar, das an die Gefallenen des Krieges von 1870/71 erinnerte.

15. Links die Bäckerei Glänzer, die von den Bäckermeistern Honschopp und Bähr zuletzt gepachtet war (heute Textilhaus Kahlfuß). Geradeaus der Bliek auf die Häuser Am Tie 1 und 2. Am Tie 1 war der Meierhof NI. 1. Dieses schöne Fachwerkhaus wurde 1821 von Christoph Habeney, der, aus Fölziehausen stammend, die Hofbesitzerin Dorothea Dreyer geheiratet hatte, erbaut. Es waren die Urgroßeltern der heutigen Hofbesitzerin Elsbeth Kroll. Der Bau steht nicht an der gleichen Stelle, an der das alte Wohnhaus stand, sondern er wurde dichter an die Straße herangesetzt. Die Familie Albrecht/Kroll erwarb im Jahre 1911 auch die nebenan stehende ehemalige Töpferei, in der sich heute ein Blumengeschäft befindet.

16. Das Gespann des Bauern Albrecht (heute Kroll) wird hier von Adolf Kempf geführt, der zeitweise auf dem Hof als Gespannführer diente. Man erkennt, daß es sich bei der heute noch hier stehenden Scheune um einen Fachwerkbau handelt, der verputzt ist.

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nsprecher 9. Fremdenpensionat und Speisewirlschafl

17. Das 'Haus Tentrus' (heute Linse) steht zwar schon an der Großen Brücke (heute Dr.Bock-Brücke), gehört aber noch zum Komplex 'Tie'. Seit mehr als 290 Jahren betreibt die Familie Tentrus/Linse hier eine Schlachterei, zu der früher auch eine Gaststätte gehörte. Die tüchtige ehemalige Cheffin Anna Tentrus-Biermann ist vielen Duingern noch in guter Erinnerung. Sie wurde liebevoll 'Tante Anna' genannt.

Duingen Am Marktplat;f

18. In dem 1909 erbauten Haus Jahns befand sich früher die Duinger Polizeistation und die Dienstwohnung des hier stationierten Polizeibeamten. Vor dem Haus ist noch der heute verdeckte Brunnen erkennbar. Der Tie, Markt- und Versammlungsplatz, war von Linden eingerahmt.

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