Duingen in alten Ansichten

Duingen in alten Ansichten

Auteur
:   Friedrich Becker
Gemeente
:   Duingen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5802-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Duingen in alten Ansichten'

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19. Die Apotheke am Tie ist hier noch als Textilgeschäft Karl Umbereit zu sehen. Dieses war früher die Gaststätte 'Der Krug'. Auf der Rückseite des Hauses befanden sich der Tanzsaal und die Kegelbahn. Der Schneidermeister Karl Umbereit erwarb es im Jahre 1912. Von 1919 bis 1924 war Karl Umbereit Bürgermeister in Duingen. Während dieser Zeit war hier das Bürgermeisteramt untergebracht. Es war die schwere Zeit der Inflation mit der rigorosen Rationierung der Lebensmittel, die sicher manche Bürger noch in unangenehmer Erinnerung haben.

20. Dieses ist das früher auf dem Tie stehende Kriegerdenkmal, das an die Duinger erinnerte, die vom Feldzug Napoleons nach Rußland (1812/13) nicht zurückkehrten und die im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 gefallen sind. Das Denkmal ist abgerissen, als 1963/64 vor der Katharinenkirche ein neues Ehrenmal errichtet wurde. Die an diesem Denkmal stehenden Namen sind nach dort übernommen. Das Bild wurde 1898 gemacht.

21. An der Stelle eines baufällig geworden en Ratskellers ließ die Gemeinde Duingen im Jahre 1731 einen Neubau errichten, der 1847 durch einen Pferdestall, über dem ein Tanzsaallag, erweitert wurde. 1860 verkaufte man das Gebäude für 4 410 Thaler an Friedrich Kyrieleis. Der Käufer hatte jedoch eine verschließbare Ratsstube mit Ofen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Diese Pflicht wurde 1976 abgelöst. Das stattliche Fachwerkhaus neben dem Ratskeller (rechts) wurde 1789 von dem Töpfhändler Johann Christian Pilster und seiner Ehefrau Ilse Sanna Maria erbaut. Vorher stand an dieser Stelle eine Töpferei, die mehrfach den Besitzer wechselte. 1823 wurde das Haus an den Arzt Dr. med. Varges verkauft, der von 1824 bis zu seinem Tode im Jahre 1844 Bürgermeister war. Seine Erben verkauften das Gebäude an August Grünhagen aus Salzhemmendorf, der hier die erste Duinger Apotheke einrichtete. Seit 1988 befindet sich hier der Kulturtreff Töpfermuseum.

22. Das ehemalige Gemeindehaus stand im Oberen Winkel. Es wurde 1971 abgerissen. Seine Grundfläche diente zum Teil der Erweiterung der Straße. Auf dem anderen Teil steht jetzt der Ausstellungsraum der Firma Farben-Balke. In diesem Haus wohnte in der Regel der Gemeindediener, der meistens auch den Gemeindeziegenbock hielt. Heute wäre das wohl im Zentrum des Ortes kaum noch vorstellbar. In den ersten Jahren nachdern Zweiten Weltkrieg plante man zeitweise, dieses Haus zum Rathaus umzubauen. Das neue Rathaus wurde dann aber an der Stelle errichtet, an der im Hintergrund ein Teil der Topfscheune von Kyrieleis zu sehen ist.

23. Auf dem Windmühlenberg oberhalb der Schule wurde die erste Windmühle im Jahre 1661 errichtet. Sie gehörte dem Amt Lauenstein, das sie an Müllermeister verpachtete. Nachdem diese Mühle schon Anfang des 18. Jahrhunderts baufällig geworden war, ließ der damalige Bürgermeister Johann Jobst Starke eine neue bauen (Bild). Diese hat bis 1928 gestanden. Ihr letzter Besitzer, der bei Windstille auch mit einem Motor mahlen konnte, war August Brüning.

24. Das Haus Töpferstraße 4, vor dem hier eine Gruppe von Kirchgängern zu sehen ist, war früher zeitweise eine Töpferei. Es gehörte zuletzt der Familie Handke, bis es im Jahre 1986 dem Ausbau der Straße weichen mußte. Ebenso erging es dem dahinter stehenden Haus Töpferstraße 2, in dem sich viele Jahre der Konsum befand. An der Stelle dieser Häuser liegt heute ein kleiner Park.

25. Das Haus Zweftje 8 (früher Reihenstelle 83) stand der Schule gegenüber. Seine Besitzer können bis 1689 zurückverfolgt werden. 1858 kam es in den Besitz der Familie Albrecht, die es 1952 auf Abbruch für eine Mark verkaufte. Heute steht hier das Wohnhaus der Familie Kliem.

26. Vor dem Haus Töpferstraße 25 ist hier noch der 'Ziegenbrunnen' zu sehen. Es ist das Haus Siever, in dem sich bis vor einigen Jahren das Friseurgeschäft befand. Der 'Ziegenbrunnen', der mehrere Familien der Umgebung mit Wasser versorgte, wurde während der Typhusepidernien, die in den zwanziger Jahren Duingen heimsuchten, geschlossen. In der Mitte der Personengruppe steht ein kleiner Junge vor seiner Mutter. Es ist der 1906 geborene Friseurmeister Fritz Siever sen.

27. Das Wohnhaus des Bode'schen Hofes stand an der Stelle des heutigen Friseurgeschäftes Siever. Die Namen der früheren Besitzer dieses Hofes lassen sich bis 1649 zurückverfolgen. 1914 wurde er von Hermann Jahns gekauft. Dadurch wurde der Jahn'sche Hof der größte in Duingen. 1978 kaufte Friseurmeister Fritz Si ever das Haus und ließ an seiner Stelle einen modernen Friseursalon errichten.

28. Die Bäckerei von Christian Starke im Jahre 1912. Heute Pohlan, Eckhardtstraße 8. Vor dem Eingang stehen unter anderen zwei Soldaten in der Uniform des damaligen Infanterieregimentes 79, Hildesheim. Rechts der Tischlermeister August Bartels.

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