Duingen in alten Ansichten

Duingen in alten Ansichten

Auteur
:   Friedrich Becker
Gemeente
:   Duingen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5802-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Duingen in alten Ansichten'

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29. Die Namen der Besitzer dieses Hauses (früher Eckhardtstraße 14) können bis 1689 zurückverfolgt werden. Zuletzt gehörte es der Familie Möhle. Erst 1984 wurde es abgerissen. Dadurch trat eine erhebliche Veränderung des Ortsbildes in diesem Teil der Eekhardtstraße ein.

30. Das Haus Eckhardtstraße 26 war einst Wohnhaus des Duinger Meierhofes Nr. 4. Es stand an der Stelle des heutigen großen Wohnhauses Eckhardtstraße 5 gegenüber dem Ehrenmal vor der Katharinenkirche. Nach Abbruch und Wiederaufbau an der heutigen Stelle erhielt es die ReihensteIlennummer 4a. Es ist noch erkennbar, daß sich der Hauseingang früher in der Mitte der Straßenfront befand. Leider hat man dort ein unpassendes Fenster eingesetzt. Es war bisher nicht zu ergründen, warum dieses Haus im Volksmund 'Der Himmel' genannt wird.

31. An der Stelle, an der auf dem Sportplatz vor dem Duinger Wald das Urnkleide- und Gerätehaus des Sportvereins steht, stand vor dem Zweiten Weltkrieg die Ausflugsgaststätte 'Waldlust' von Albert Becker. Sie wurde an schönen Sommertagen gern besucht.

32. Die ehemalige Töpferei Strauch ist alten Duingern noch in dieser Form in Erinnerung. Manche kannten sicher auch Fräulein Isenberg, die letzte Besitzerin vor dem Zweiten Weltkrieg. Hier steht heute das Baustoffgeschäft Waje. Dahinter liegen jetzt die Kleingärten. Auf dem Bild sehen wir Gerhard Hermann, der die Ziegen hütet.

33. Das Töpferhandwerk und die Industrie. Jahrhunderte hindurch lebten die Duinger Einwohner vorwiegend von der Töpferei. Im Jahre 1689 gab es bei 557 Einwohnern 42 selbständige Töpfer. Wieviele Arbeiter dabei insgesamt beschäftigt waren, läßt sich leider nicht mehr feststellen. Man stellte seit dem 16. Jahrhundert Steinzeug her, das in Norddeutschland, Holland, Dänemark und in den Baltischen Ländern verkauft wurde. Im 19. Jahrhundert verlor dieses traditionsreiche Handwerk schnell an Bedeutung. Duingen verwandelte.sich in einen Industrieort. Zwei Steinzeugwerke, eine Holzwarenfabrik und das Quarzsandwerk gaben im 20. Jahrhundert dem Ort das Gepräge. Die Töpferei Heuer (Bild) hatte sich schon im 19. Jahrhundert zu einer Fabrik entwickelt. Im Jahre 1912 wurde sie an den in Hannover wohnenden Juden Steinberg verkauft. Als dieser sie in den dreißiger Jahren aufgeben mußte, firmierte sie unter der Bezeichnung 'Duinger Steinzeug- und Tonwarenfabrik Knolle & Co.' Heute steht an ihrer Stelle ein Supermarkt.

34. Einer der letzten Töpfermeister, die bei der Firma Knolle & Co. noch auf der Scheibe drehten, war Christian Albrecht. Man nannte ihn 'Titschan'. Er wurde 1866 geboren und starb im Jahre 1957.

35. Töpfermeister Heinrich Müller (1869-1950) betrieb die letzte Duinger Töpferei noch nach dem Zweiten Weltkrieg und vererbte sie seinem Sohn. Hier treibt er über ein Göpelwerk die Tonmühle an.

36. Töpfermeister Heinrich Müller (links), sein Bruder Gustav (Mitte) und Fritz Siever, der wohl der letzte Töpferlehrling in Duingen war, an ihren Töpferscheiben. Mit der Aufgabe dieser Töpferei endete die große Handwerkstradition in Duingen am 31. Mai 1974.

37. Die alte Töpferei Waje, die sich am Alfelder Weg befand, stellte nach dem Ersten Weltkrieg die Produktion ein und betrieb nur noch den Topfhandel. Im Jahre 1945 eröffnete Christian Waje wieder einen Töpfereibetrieb in dem Gebäudekomplex, in dem sich heute der Baumarkt befindet. 1955 wurde der Betrieb wieder aufgegeben. Hier arbeitete auch der aus Schlesien stammende Töpfer OttoBeyer. Er übte dieses Handwerk früher in Naumburg am Queis aus, das in der Nähe der einst bedeutenden Töpferstadt Bunzlau liegt.

38. Duinger Topfhändler versorgten den Nahbereich auf diese Weise. In der Stockkiepe trugen sie schwere Lasten oft viele Kilometer weit. Es ist vorgekommen, daß Händler unter der Last zusammenbrachen und an Entkräftung starben. Beim Schützenfest des Jahres 1939 marschiert hier Heinrich Basse als Topfhändler mit Stockkiepe im Festumzug.

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