Duingen in alten Ansichten

Duingen in alten Ansichten

Auteur
:   Friedrich Becker
Gemeente
:   Duingen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5802-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Duingen in alten Ansichten'

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39. Der Fernhandel wurde mit Planwagen betrieben. Dabei kamen Duinger Topfhändler im 18. Jahrhundert bis Riga. Dieses um 1900 in Elze gemachte Bild zeigt Christian Becker mit seinen Gespannen auf dem Weg nach Hannover.

40. Im Jahre 1909 wurden die 'Norddeutschen Steinzeugwerke' als Aktiengesellschaft gegründet. Aktionäre waren hauptsächlich Duinger Bürger. Sie konnten das Werk jedoch nicht halten, so daß es schon bald in die Hände der Bremer Industriellen Gebrüder Muhle überging. Es produzierte zunächst nicht nur Steinzeug, sondern versorgte Duingen auch mit Strom. 1973 übernahm die Dr.-Bock-Gruppe das Werk. Sie stellte die Steinzeugproduktion im Jahre 1983 ein.

41. Die Töpfer der 'Norddeutschen Steinzeugwerke' mit ihrem Meister Emil Erfurth (Dritter von rechts), der aus Thüringen nach Duingen gekommen war. Das Bild entstand in den zwanziger Jahren.

42. Neben den reichen Tonvorkommen lagert im 'Weenzer Bruch' hochwertiger Quarzsand. Die Töpfer benutzten ihn zur Magerung des Tones. In den zwanziger Jahren entstand hier die große Sandgrube der Firma 'Duinger Glassandwerk Bock & Co'. Das Bild zeigt neben der damals neuerbauten Sandwäsche noch den alten Aufzug, der durch ein Göpelwerk angetrieben wurde. Fuhrleute mußten ihre eigenen Pferde vorspannen, um den Sand aus der Grube hochzuziehen.

43. Aus den kleinen Gipslöchern der Weenzer Bauern entstand im 20. Jahrhundert eine Gipsgrube. Als der Betrieb während der großen Wirtschaftskrise eingestellt wurde, füllte sie sich mit Wasser. Wegen der an den Rändern aufragenden Felsen und nach Durchführung einer entsprechenden Landschaftsgestaltung nannte man das Gewässer 'Kleiner Königsee'. Nach 1945 ließ man das Wasser ab. Die Firma Niemeier, Weenzen, nahm den Gipsabbau wieder auf.

44. Die 'Duinger Holzwarenfabrik Wilhelm Niemeier' entwickelte sich aus einer kleinen Drechslerei, die 'Irn Sacke' (heute Niemeierstraße) stand. Rechts der Gründer des Unternehmens, Wilhelm Niemeier sen. Sein Sohn Wilhelm entwickelte das Werk, das nun an der Triftstraße lag, zum größten Industrieunternehmen Duingens.

45. Die 'WINI-Werke' beschäftigten auf ihrem Höhepunkt mehr als 1 000 Menschen. Wilhelm Niemeier hörte es in fortgeschrittenem Alter gern, wenn man ihn 'Vater von Duingen' nannte. Soweit die Werksanlagen heute noch stehen, gehören sie zur Dr.-BockGruppe. Sie sind an verschiedene Unternehmen verpachtet.

46. Von 1903 bis 1927 gab es in Duingen ein Zwelgwerk der 'Deutschen Spiegelglas AG' Grünenplan. Im Winkel 2 war Sitz des sogenannten Glasbodens. Der damalige Besitzer des Hauses, Friedrich Rosenthal, war Betriebsleiter. Das Bild zeigt die Belegschaft im Jahre 1913.

47. Als Folge zunehmender Industrialisierung der Ith-Hils-Mulde wurde in den Jahren 1895/96 mit dem Bau einer Eisenbahn von Voldagsen nach Duingen begonnen. Die von der 'Deutschen Eisenbahn-Betriebsgesellschaft' übernommene Strecke konnte 1897 in Betrieb genommen werden. Im gleichen Jahr erfolgte der Weiterbau bis Delligsen, der 1901 fertiggestellt war. Die Bahn ist heute nur noch bis Duingen für Materialtransporte in Betrieb. Das nach Delligsen führende Gleis wurde 1967 abgebaut. Auf dem Bahnhof Duingen konnten die Lokomotiven mit Wasser und Kohlen versorgt werden.

48. Bedienstete der Bahn vor einer Lokomotive auf dem Bahnhof Duingen. Auf der Lok der bei einem Eisenbahnunglück im Jahre 1923 tötlich verunglückte Lokomotivführer Gottfried Becker.

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