Duisburg - Hüttenheim in alten Ansichten Band 1

Duisburg - Hüttenheim in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Harald Molder
Gemeente
:   Duisburg-Hüttenheim
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3085-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Duisburg - Hüttenheim in alten Ansichten Band 1'

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69. Es war im Jahr 1928. Der 'Bürgerschützen-Verein-Hüttenheim' hatte sich gerade gegründet und tat die ersten Atemzüge, da faßte 'Heinrich Theobald' (Bildmitte) mit einigen Gleichgesinnten den Entschluß, ein Tambourkorps ins Leben zu rufen. Vom Geld der Spielkameraden wurden die ersten Instrumente angeschafft, und siehe da, unter der Stabführung von 'Hein' Theobald präsentierte sich das "I'ambourkorps Gut Spiel' beim ersten Ausmarsch mit folgenden Kameraden: Kurt Waldmann, Karl Günter, August Gertges, Josef Römer, Alfred Radfeld, Fritz Keuper, Willi Bertram, Joharm Lyczewek, Fredi Theobald, Karl Lamottke, Hermann Stellbrink, Willi Walter, Edmund Caspari sowie den Gebrüdern Sommer und Kilbratowski. Bei Sonnenschein ging es dann mit Spiel und Klang durch die Straßen.

70. Beim zehnjährigen Bestehen des 'TURA-Hüttenheim' im Jahr 1930 (nicht wie zu lesen 1931) postierten sich die damaligen Mitglieder zu einem Gruppenfoto vor dem Vereinslokal Hickmann, dessen Wirt Stefan Hickmann wir links im Bild am Fahnenmast sehen. Neben ihm erkennen wir noch viele bekannte Gesichter, wie Lehrer Lenz und Paul Fastenrath, zwei der Vereinsgründer, in der Bildmitte, oder die damalige erste Mannschaft (hinten links). Davor sehen wir die ersten Spieler des Vereins von 1920, und in der ersten Reihe die Vereinsjugend. Rechts ist noch ein Stück des alten 'Terrassengartens' der Wirtschaft an der Rosenbergstraße zu erkennen. Im Saal gab es an den Wochenenden auch später noch 'Tanzabende', an die viele sich gerne zurück erinnern.

71. 'De Kartoffelhändler ist da!', schallte es meistens am 'Zahltag', dem Freitagjeder Woche, durch die Straßen Hüttenheims. Aber auch viele andere 'fahrende Händler' fanden früher hier reißenden Absatz ihrer Waren. Hier sehen wir 'Kartoffel- und Gemüsehàndler Peitz' aus Huckingen mit seinem Pferdewagen an der Mittelstraße. Damals gab es die Ware noch 'frisch vom Feld', und demjenigen, der nicht zum Wagen kommen konnte, wurde seine Bestellung auch in die Wohnung gebracht. Hier in der 'großen Hüttenheimer Familie' fanden alle Bauern der Umgegend eine gute Abnahmequelle. Der Torbogen im Hintergrund wurde 1946 zum Gerätehaus und zur Garage für das Löschfahrzeug der freiwilligen Feuerwehr umgebaut.

Gruß aus Hüttenheim

72. Auch dies ist ein Stück von Alt-Hüttenheim, das es nicht mehr gibt. Diese Aufnahme von 1928 zeigt die damalige 'Wohnstraße' (später 'Im Stuppert'), die ihrem Namen alle Ehre machte, denn einem Auto war es kaum möglich, hier hindurch zu kommen. Der damalige Verkehr wurde auch auf Feuerwehr-, Kohlen-, Möbel- und Leichenwagen beschränkt. Der Bliek geht von der Huckingerstraße zur Ungelsheimerstraße. Die Siedlung war 1923 nach zweijähriger Bauzeit zum Beziehen freigegeben worden. Die Wohnstraße war damals nur drei Meter breit, und hatte etwa in der Mitte einen vierzig Meter langen 'Ausweichplatz', der begrünt, und von hochstämmigen Bäumen bestanden war. Erst Mitte der siebziger Jahre wiehen die kleinen Häuschen einem heute fast unbenutzten Parkplatz.

73. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1927 zeigt das alte 'Arzthaus' von 'Dr. Neyen' an der Huckingerstraße. Dr. Neyen war kurz nach dem Ersten Weltkrieg als erster praktischer Arzt nach Hüttenheim gekommen, und hatte seine erste Praxis im Turm an der Rosenbergstraße. Er selbst wohnte in der Gaststätte Kleinbongartz. Seine Hausbesuche machte er noch mit dem Fahrrad. Für die Geburten war die Hebamme Frau Henrichs in Hüttenheim zuständig, da diese früher größtenteils zu Hause geschahen. 1923 zog Dr. Neyen dann in dieses Haus, und 1929 in den Neubau an der Ecke Huckingerstraße/Jülichstraße, Hier zog danach das Hüttenheimer Postamt ein, das sich zuvor irn Haus Rosenbergstraße 28 befunden hatte, und heute immer noch hier zu finden ist.

74. Gegenüber der 'Alten Kolonie' entstanden Ende der zwanziger Jahre mehrere Neubauten, wie der des Bäckermeisters Johann Brors, oder die Metzgerei Aps, Unser Bild zeigt den Neubau von Friseurmeister Karl Rauscher im Jahr 1929 kurz vor seiner Fertigstellung. Am Treppenaufgang in die Friseurstube sowie am Dach wurde noch gebaut. Rechts schloß der Neubau der Drogerie Mack an. Hier befand sieh später noch das 'Lebensmittelgeschäft Stolte', das 'Textilwarengeschaft Gryglewiez' und die 'Eisenwarenhandlung Kehnen'. Vor dem Haus sehen wir Friseurmeister Karl Rauscher, der neben Paul Fastenrath als zweitem Schriftführer, der 'Freien-Friseur-Innung-Angermund' als Beisitzer angehörte. Die anspruchsvolle Hausfassade wurde erst vor kurzem umgestaltet.

75. Auf dieser Aufnahme aus dem Jahr 1930 blieken wir von der Steinkau1 in die Förkelstraße. Auch hier ist wieder die Formenvielfa1t der verschiedenen Häuser zu erkennen. Auf der Straße ging es noch ruhig zu, und für die Kinder waren sie ein Tummel- und Spielplatz. Heute bietet sich dem Betrachter hier ein noch freundlicheres Bild. Hochstämmige Bäume, aus deren ausladenden Geäst die Amseln in die Stille der Sommerabende zwitschern, geben den Straßen etwas idyllisch ruhiges. Unter dem Giebel auf der rechten Straßenseite (Bildmitte) befand sich damals noch ein Torbogen. Nach dem Krieg richtete Irmgard Sackenheirn hier ihren 'Damensalon' ein. Rechts daneben hatte in den zwanziger Jahren Margarethe Kalisch ihre 'Tabak- und Gemischtwarenhandlung' eröffnet.

76. Und so sah es, ebenfalls im Jahr 1930, 'An der Steinkaul' aus, Der Fotograf hatte sich in Höhe der Bäckerei Bölke postiert, und lichtete den alten 'Ginsterberg', wie er in den Anfängen der Siedlung genannt wurde, ab. Hinten rechts sehen wir die Blöcke der 'Alten Kolonie', und rechts die 1921 erbauten Einfamilienhäuser. Die unterschiedliche Bauweise erklärt sich dadurch, daß die Familien, die 1912 nach Hüttenheirn gekommen waren, aus Essen 'städtische Verhältnisse' gewohnt waren, und daß schnell für 530 Familien Wohnraum geschaffen werden mußte, während die Bewohner der neuen Siedlung aus Zechenkolonien oder vom Lande kamen, und Stall und Garten am Haus haben wollten. Im Eckhaus zur Lindenstraße befand sich damals das Schuhgeschäft Max Effelsberg.

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