Duisburg - Hüttenheim in alten Ansichten Band 2

Duisburg - Hüttenheim in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Harald Molder
Gemeente
:   Duisburg-Hüttenheim
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6475-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Duisburg - Hüttenheim in alten Ansichten Band 2'

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69 Eine schöne Ansicht aus dem alten Hüttenheim, die es schon lange nicht mehr gibt, ist hier zu sehen. Sie muß im [ahr 1928 entstanden sein. Vom alten 'Danes Kotten', den wir rechts im Bild sehen, geht der Blick über die Mündelheimer Straße, die damals einem besseren Feldweg glich, in Richtung Hüttenheim. In der Bildmitte wächst langsam der wuchtige Neubau des evangelischen Gemeindehauses heran und der Blick ist noch frei bis zur Ungelsheimer Straße. Bereits ein [ahr später wurden auf dem Acker links im Bild die Häuser Im Höschegrund gebaut und verdecken seitdem den Blick auf Alt -Hüttenheim. Auch hier

hat sich das Bild bis zum heutigen Tag grundlegend gewandelt.

70 Eine Kaffeetafel bei Familie Plehn im Sommer des [ahres 1932 zeigt diese Aufnahme. Nichts Außergewöhn liches sollte man meinen. Und dennoch, zwei Dinge sind markant auf unserem Foto. Zum einen sehen wir im Hintergrund den Stallanbau des aus dem Mittelalter stammenden Hofes Medefurth, der einige [ahre später abgebrochen wurde. Und die Familie van Fritz Plehn wohnte damals direkt im Werksgelände der Firma Mannesmann, denn Fritz Plehn war lange [ahre der Chauffeur des Werksdirektors. Fast könnte man annehmen, das einem der frische Kaffeeduft durch die Nase weht.

Heute finden wir an dieser Stelle die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes.

7 1 Schlimme Zeiten warfen ihre Schatten im [ahr 1932 in Hüttenheim voraus. Es war im Spätsommer des [ahres, als Dr. Peter Dahm aus seinem neuen Haus dieses Foto vom sogenannten Kampfring machte. Es handelte sich hierbei um einem Zusammenschluß nationalgesinnter Anhänger in den Hüttenheimer Vereinen und Gruppen. Wir erkennen hier eine Abtei1ung des 'Marine-Vereins Graf Spee' aus Huckingen auf der Mündelheimer Straße. Ein [ahr später begann auch für die Hüttenheimer eine Epoche, die sie zwölf]ahre später in Not und Elend führen sollte.

72 Die Belegschaft der alten H üttenheimer Tankstelle Kordt hat sich hier im [ahr 1930 vor dem alten Geschäftslokal aufgestellt. Von links erkennen wir Adolf Schmitz, Willi Schliffka und den Besitzer Willi Kordt. Die Zahl der Automobile nahm von [ahr zu [ahr stetig zu und an der Huckinger Straße war eine hervorragende Lage für eine Tankstelle, handelte es sich doch um eine Haupteinfallsstraße nach Duisburg. Doch wie wir sehen, führte Willi Kordt auch so manche Dinge des alltäglichen Bedarfs. Sehr schön, und für die damalige Zeit typisch, waren die alten, handbetriebenen Wäscheschleudern links im Bild.

73 Die alten Hüttenheimer verstanden es noch, die Feste so zu feiern, wie sie fielen. Obwohl es sehr oft schlechte Zeiten für die Familien in Hüttenheim gab, wenn es etwas zu feiern gab, war alles mit dabei, was irgendwie auf zwei Beinen laufen konnte. Und besonders schön waren die zahllosen Waldfeste im 'Ehinger Büschken'. Wir sehen hier den Hüttenheimer Wirt Jakob Kleinbongartz ganz rechts im Bild, der mit seiner Mannschaft für die durstigen Kehlen der Besucher sorgte. Aus mächtigen Holzfässern floß der Gerstensaft damals in Strömen. Und für die Kleinen gab es die allseits beliebte Knickerbrause frisch aus dem eigenen Mineralbrunnen der Hüttenheimer Getränkehandlung Hartmann.

74 Sommerspaziergang zu Beginn der dreißiger [ahre. Sicherlich kein besonderes Ereignis. Doch wurden Frau Maria Haus und ihre Kinder (van links Josef, Elisabeth, Jakob '[akki' und Käthe) an einem Ort aufgenommen, den es schon lange nicht mehr in dieser Form gibt. Handelt es sich doch um die alte Wohnstraße, später Im Stuppert. Ihrem Namen wurde sie damals wahrlich gerecht, was auf unserer Aufnahme sehr schön zu erkennen ist. Denn so gerade eben paßten die Familienmitglieder durch diese hindurch. Für die anfangs noch seltenen Automobile und erst recht für Lastkraftwagen war eine Durchfahrt schier unmöglich.

Jakob Haus, langjähriger Präsident der Hüttenheimer Bürgerschützen, war 1929 von Ruhrort nach Hüttenheim gekommen und arbeitete als Vorarbeiter im neuen Thomaswerk. Die Häuser der

Straße sind längst verschwunden. Sie wurden 1975 abgerissen.

75 Eine Gruppe Hüttenheimer Kinder tummelt sich hier in den früher so beliebten Kuhwiesen von Hüttenheim. Diese befanden sich gleich hinter der großzügig angelegten Schrebergartenanlage an der Gartenstraße, deren Häuser man im Hintergrund erkennt. Es war für die Hüttenheimer ein schönes Naherholungsgebiet, konnten sie doch über freies Feld bis nach Serm, Mündelheim und Ehingen gelangen. Für die Kinder der Siedlung war es ein kleines Paradies. Erst zu Beginn der sechziger [ahre verschwandt dieses durch die Werkserweiterung der Firma Mannesmann. Die Kinder auf unserer Aufnahme sind übrigens, von links, hinten: Anne-

liese und Irmgard Rokicki; vorne [ohann 'Hennes " Franz und Rudi Becker. Eine Erinnerung an ein Stück Hüttenheim, das es so heute nicht mehr gibt.

76 Auf dieser Aufnahme sehen wir jenen Mann, dem wir die meisten 'Histörchen' in unserem Buch zu verdanken haben. Es handelt sich um den Fotografen Alfons Weghuber, geboren 1889. Er kam 1920/21 mit seinem Kollegen Fritz Eichner aus Berlin nach Duisburg- Wanheim. Fortan bannten die beiden Herren mit ihren Plattenkameras zahllose wichtige und alltägliche Begebenheiten, die Häuser und die Menschen des Duisburger Südens auf die Platte. Alfons Weghuber verstarb im [ahr 1952. Wir sagen 'Danke' für seine schönen Erinnerungen an das alte Hüttenheim.

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