Duisburg in alten Ansichten

Duisburg in alten Ansichten

Auteur
:   H. Haase
Gemeente
:   Duisburg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2431-7
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Duisburg in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

79. Duisburgs Gas-, Wasser- und Elektricitätswerke sind aus einer Privatgründung kapitalkräftiger Bürger an der Kreuzbrüderstraße, Ecke Kalkhof 1854 hervorgegangen, die 1880 von der Stadt übernommen wurde. Noch unter der alten Regie 1872 wurden die neuen Anlagen hier an der Zirkelstraße gebaut. Das Bild ist von 1891. Nach dem Umbau konnte die Gasanstalt jährlich 24 Mill m3 Gas erzeugen. Im Juli 1881 vereinigte man die Gas- mit der Wasserwerksverwaltung. Das Wasserwerk lag an der Ruhr in der Nähe der Aakerfährbrücke und der Wasserturm auf dem Kaiserberg. Erst 1903 wurde auch noch ein Elektrizitätswerk auf dem Grundstück an der Zirkelstraße am 15.9. in Betrieb genommen.

80. Südlich der Werthauser Straße in Hochfeld wurde 1856 die Firma Asmus, Vygen & Co, später nur HiJ. Vygen & Co, gegründet. Das Bild ist von 1890. Sie war eine der ersten deutschen Fabriken, die feuerfeste Steine und Formstücke herstellte, zum Beispiel Scharnatteretorten für Kokereien. Die westliche Front des Werkes lag direkt am Rhein. So konnten die Massenrohstoffe, die meist aus eigenen Gruben am Niederrhein oder aus dem Westerwald kamen, an eigenen Kaianlagen billig per Schiff an- und Fertigprodukte ausgeliefert werden. Erst 1927 stellte das Werk die Produktion ein. Heute werden solche Erzeugnisse von den Didier-Werken an der Düsseldorfer Straße hergestellt, die 1932 das bereits 1883 gegründete Werk für feuer- und säurefeste Produkte von Scheidthauer & Gießing übernahmen.

1 Duisburg

J

Rheinorûcke

81. An der Grenze zwischen Hochfeld und Wanheimerort lag diese Eisenbahnbrücke. An ihrer Stelle gab es für die am 16.7.1862 der Rheinischen Eisenbahngesellschaft konzessionierte Eisenbahnstrecke Osterath nach Essen, die von 1865 bis 1868 gebaut wurde, einen Trajektverkehr mit Schiffen. Vier eiserne Bögen der Brücke, auf drei kräftigen Strompfeilern ruhend, überspannten den Rhein. Die Uferpfeiler waren mit stattlichen Türmen bewehrt. Für Fußgänger waren auf beiden Seiten Steige eingerichtet. Es mußte eine Brückengebühr bezahlt werden. Den ehemaligen Trajekthafen baute die Rheinische Eisenbahngesellschaft dann anschließend zum Kultushafen vorn im Bilde aus.

82. Schloß Angerort war einer der befestigten Höfe im Tal des Angerbaches. Wie der Name sagt, lag es in dem Winkel zwischen der Angermündung und dem Rhein. Etwa 1433 gebaut hatte das Schloß eine bewegte Besitztums- und Kriegsgeschichte. Es erlebte den Großen Kurfürsten, der 1651 dort sein Heerlager hatte. Die hier gezeigte Gestalt von 1914 erhielt das bis 1772 als Bauerngut genutzte Schloß etwa 1742. Im Jahre 1478 schlossen dort Cleve-Mark und Jülich-Berg ein Schutzbündnis, das die Vereinigung der beiden Herzogtümer vorbereitete. 1908 erwarb das damals aufblühende Blechwalzwerk SchulzKnaudt das Schloß mit den umliegenden Ländereien vom Grafen Spee. So liegt denn Schloß Angerort heute inmitten ausgedehnter Fabrikanlagen der Mannesmann-Werke.

83. Südöstlich von Serm liegen die Holtumer Höfe. Dorthin führt von Serm herkommend der Holtumer Mühlenweg. Hier gab es früher eine von Pferden in Betrieb gesetzte Roßmühle. 1826 wurde dann eine Dampf- und Windmühle gebaut. Sie war ein Wahrzeichen der Landschaft um Serm. Im 2. Weltkrieg wurde sie stark zerstört. Im Juni 1952 besichtigten Baufachleute die Ruine um festzustellen, ob man dem Wunsch einer Jugendgruppe nachkommen könnte, das Baudenkmal in ein Heim umzubauen. Nach vielen auch anders laufenden Überlegungen geschah leider nichts. Am 25.2.1960 wurden die Reste der Mühle vollkommen abgetragen.

84/85 Das große Ausbaggerungsgelände der Wedau wurde nach Übergabe an die Stadt Duisburg ab 1919 zum Sportpark Wedau ausgebaut. Dazu gehörte die Anlage des Stadions westlich des Bertasees, der rechts noch durch die Baumsilhouette hindurchblinkt. Der Stadionbau begann 1920. Im Jahre 1922 konnte es mit Deutschen Leichtathletik Meisterschaften eingeweiht werden. Das Stadion besaß und besitzt auch heute noch den Ostausgang. Dort stehen die Urnkleide- und Gerätehäuser. In den letzten Jahren hat man am Westrand des Stadions einen neuen Eingang mit großer überdachter Tribüne und davor einen großen Parkplatz gebaut. Die alten Krupp-Arbeiterhäuser wurden abgerissen.

86. Das Wedaugelände wurde 1873 durch Friedrich Krupp von der Stadt Duisburg gekauft. Krupp hatte 1872 die Johanneshütte, in Hochfeld am Rhein gelegen, erworben. In der Wedau wurden einige Arbeiterhäuser gebaut. Gleichzeitig begann die Kiesgewinnung. Solange die J ohanneshütte betrieben wurde, kippte Krupp die ausgekiesten und mit Wasser vollgelaufenen Baggerlöcher mit Schlacken zu. Die bewachsene Schlackenhalde ist in der Bildmitte als breite Landzunge zu erkennen. Rechts liegt der Barbarasee, links daneben der Bertasee und ganz links der Margaretensee. Im Vordergrund baut sich auch noch das Eisenbahnausbesserungswerk Wedau auf. Der Bliek geht nach Nordwesten.

87. Am Ende des hier schon bewachsenen Schlackenberges zwischen dem Barbara- und dem Be

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek