Ebern damals und heute

Ebern damals und heute

Auteur
:   Rolf Feulner
Gemeente
:   Ebern
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6752-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ebern damals und heute'

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20b.

Die beiden Scheunen vor dem Ossarium und der Kirche sind einem Wohnhaus und dem abgegrenzten Sparkassenhof gewichen. Im Rahmen der Altstadtsanierung wurde 1989 der früher aufgebrachte Asphaltbelag entfernt und durch eine Pflasterung mit Porphyr-Steinen ersetzt. Akazienbäume grenzen nun die Parkflächen ab und durchgrünen den Straßenraum.

21 a. Ehemalige Volksschule Georg-Nadler-Str. 1

Das Volksschulgebäude wurde 1880 errichtet. Um einen direkten Zugang zu schaffen, mußte seinerzeit die südliche Stadtmauer durchbrachen werden. Im Hintergrund sieht man links den Grauturm (41 m hoch) und rechts den Diebsturm (ehemaliges Gefängnis, 27 m hoch). (Aufnahme etwa 1940)

21b.

Nach Errichtung neuer Schulgebäude sollte das leerstehende Schulhaus zunächst abgerissen werden. 1978 wurde es von der Katholischen Kirchenstiftung Ebern übernommen, renoviert und einer neuen Nutzung zugeführt. Seit 1980 sind dort im Erdgeschoss der Kirchliche Kindergarten und im Obergeschoss das Pfarrzentrum untergebracht. Der Bildstock war schon früher um etwa SO m nach Osten vor die Metzgerei Fuchs versetzt worden.

22a. Krankenhaus Coburger Straße 21

Das Bezirkskrankenhaus wurde 1912 fertiggestellt. Rechts ist der Isolierbau zu sehen, der zur Unterbringung von Patienten mit ansteckenden Krankheiten diente. Im Vordergrund stehen Sanitäter mit einem Krankenwagen der damaligen Zeit. (Aufnahme 1914)

22b.

Nach mehrfachen Um- und Erweiterungsbauten erhielt das Krankenhaus 1998 sein heutiges Aussehen. Es ist als 'Haus Ebern'Teil der 'Haßberg-Kliniken' und verfügt über 100 Betten, wovon 52 der Inneren Medizin, 46 der Chirurgie und zwei der Gynäkologie zugeordnet sind.

23a. Kugelfischerwerk nördlich von Ebern

Nördlich des Bahnhofes am Weg zum Judenfriedhof besaßen die Freiherren von Rotenhan aus Rentweinsdorf ein Sägewerk. Ihm schloss sich östlich der 'Schießanger' an. Da

das Sägewerk seit 1924 außer Betrieb war und über einen eigenen Gleisanschluss verfügte, eignete sich dieser Standort besonders für eine Industrieansiedlung. 1940 kaufte die Industriellenfamilie Schäfer aus Schweinfurt das Sägewerk und das angrenzende Gelände. Unter der Firma 'Industriegesellschaft Steigerwald und Haßberge' baute sie hier zusammen mit der Firma 'Deutsche Carborundumwerke Düsseldorf' eine Schleifscheibenfertigung auf.Außerdem verlagerte sie ab 1941 (verstärkt nach den Fliegerangriffen 1943) Teile ihrer Kugelfertigung von Schweinfurt und Eltmann nach Ebern. Die Partnerfirma Carborundum schied 1943 aus. Nach der Demontage in den [ahren 1946/47 erfolgte derWiederaufbau. (Aufnahme etwa 1960)

23b.

Ab 1950 wurden im sogenannten Kufi-Werk Autoteile entwickelt und gefertigt. Nach der Auslagerung der anderen Betriebszweige und mehreren Eigentümerwechseln werden nun komplette Brems- und Kupplungssysteme für Kraftfahrzeuge hergestellt. Die Umbenennung in 'FTE automotive' erfolgte 1993. Heute sind dort rund 2000 Arbeitnehmer beschäftigt. Der Betrieb ist die wirtschaftliche Grundlage für die Stadt Ebern und die umliegenden Gemeinden.

24a. Bahnhof

Die Nebenbahnlinie wurde 1895 von Breitengüßbach bis Ebern und 1896 weiter bis Maroldsweisach gebaut. Die zunächst beabsichtigte Weiterführung bis Bad Königshofen kam nicht zustande. Der Bahnhof Ebern mit seinem Stellwerk lag etwa in der Mitte der Strecke. Hier begegneten sich die Züge aus beiden Richtungen. Der Bahnhofsvorsteher (offiziellerTitel = Bahnagent) Karl Zier strahlt Stolz und Autorität aus. (Aufnahme etwa 191 0)

Hb.

Die Personenbeförderung wurde auf der Teilstrecke Ebern - Maroldsweisach 1988 eingestellt. 2001 folgte die endgültige Stilllegung dieserTeilstrecke und der Verkauf des Bahnhofsgebäudes. Auf der Bahntrasse wird derzeit ein Geh- und Radweg errichtet. Für das Bahnhofsgebäude ist eine neue Verwendung noch nicht gefunden.

25a. GasthofBahnhofstraße 2

Der Name 'Hotel zur Eisenbahn' wurde wegen der Nähe zum Bahnhof gewählt. Er zeigt aber auch, wie stolz die Eberner Bürgerschaft auf die seit 1895/1896 durch Ebern führende Nebenbahnlinie Breitengüßbach-Maroldsweisach war. Rechts im Hintergrund ist ein Teil des Postgebäudes zu erkennen. (Aufnahme 1950)

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