Ebersberg in alten Ansichten Band 1

Ebersberg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Markus Krammer
Gemeente
:   Ebersberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3045-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ebersberg in alten Ansichten Band 1'

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s Ebers erg!

59. Zu den einst best besuchtesten Gastwirtschaften mit der schönsten Sicht über den Markt Ebersberg gehörte der 'Sommerkeller' an der Eichthalstraße. 1895 war es noch der Haan'sche SommerkeIler, da der Gutsbesitzer Jakob Haan der Eigentümer war. Der Name SommerkelIer kommt vom darunterliegenden Sommerbierkeller, also in den Berg eingegrabene Lagerräume. Der ehemalige Ebersberger Bierbrauer Benno Scharl schreibt 1814 darüber: Der Sommerbierkeller ist der Ort, wo das Lagerbier im Sommer, wenngleich die größte Hitze ist, aufbewahret und erhalten wird. Glûcklich ist der Brauhausinhaber, welcher einen guten, frischen, trockenen, und vor allem Eindringen der Wärme gesicherten Sommerbierkeller hat. Schon lange Zeit befindet sich an diesem wohl schönsten Ebersberger Aussiehtspunkt keine Gaststatte mehr.

60. Bekannt im ganzen Ort waren die in der Gastwirtschaft 'Sommerkeller' abgehaltenen Feste. An heißen Sommertagen konnte man im Garten unter den großen schattenspendenden Kastanienbäumen sitzen und die überaus schöne Aussicht ins Gebirge oder aber auf den Marktflecken genießen. Es muß schon ein groß aufgezogenes Kellerfest am 'Sommerkeller' gewesen sein, das man am 29. Mai 1877 feierte, da der Wirt, wie die Abbildung zeigt, so viele Kellnerinnen benötigte. Die Kellnerinnen trugen dabei eine wunderschöne Tracht mit Miedergewand, Miedertüchl und G'schnür.

61. Beim Radfahrerverein Ebersberg gab es ein großes Hallo, als am 12. Mai 1895 das erste Motorrad auftauchte. Es wurde von allen Seiten als das größte Wunderwerk der Technik bestaunt. Zur Probefahrt auf der Rennbahn beim Gasthaus Moossteff1 waren die Vereinsmitglieder mit ihren Stahlrössern vollzählig erschienen. Folgende Personen sind auf dem Originalfoto mit schwarzen Zahlen gekermzeichnet: 1. Joharm Hollenburger. 2. Max Wellnhofer, 3. Josef Bierwirt, 4. Peter Schurer, 5. Xaver Weber.v ó, Brandhuber, 7. Anton Andres, 8. Reheis, 9. Josef Baumgartner, 10. Franz Saißrainer, 11. Pangraz Meyer, 12. Georg Eichberger, 13. Josef Maier, 14. Schütz, 15. Sebastian Kubitschek, 16. Georg Mayer und 17. Aschauer (Straußdorf).

62. Der Katholische Gesellenverein Ebersberg führte am 2./3./9. und 16. April 1911 jedesmal vor ausverkauftem Haus im Oberwirt-Saal die 'Märtyrertragödie Sebastian', geschrieben von Amalie Ringseis. auf. Wie auf dem Bild zu ersehen ist, waren bei diesem Stück eine Menge Mitwirkender aber auch eine umfangreiche historisch Kostürnierung nötig. Nach der Legende war ja der Kirchenpatron von Ebersberg zur Zeit des römischen Kaisers Diokletian als römischer Hauptmann mutig vor dem Despoten für seinen Glauben eingetreten. Er wurde daraufhin an einen Baum gebunden und mit Pfeilen beschossen. Nachdem Sebastian nach seiner Genesung wieder vor Diokletian trat, erschlugen ihn die rörnischen Henkersknechte und warfen den Leichnam in die Kloaken von Rorn.

63. Während des Ersten Weltkrieges, im Februar 1917, spielte der Katholische Gesellenverein zusarnmen mit dem Turnverein im Oberwirt-Saal das Theaterstück 'Die Lieder des Musikanten', Mitwirkende waren dabei (von links): Josef Stacheter, Josef Janker, Josefa Haselsberger, Kooperator Peter Bergmaier (Einstudierung), Georg Weber, Xaver Weber, Leni Westerrneier, Anni Westerrneier, Josef Weber, Alfons Staudter, Theresia Schmiedmeister, Hans Morgenrot und Karl Bösl. Der Reinerlös dieser Veranstaltung karn dabei notleidenden Kriegerfamilien zugute.

64. Der Katholische Gesellenverein, erstmals 1859 gegründet und 1899 wieder ins Leben gerufen, hat sich im Laufe der Jahrzehnte sehr um das kulturelle Leben im Markte Ebersberg angenommen. Im Oktober 1929 scharte Pfarrer Martin Guggetzer die noch lebenden Gründungsrnitglieder von 1899 zum 30jährigen Jubileum um sich. Von links, unten: Gerhardinger sen., Pfarrer Martin Guggetzer, Kooperator (?) und Wellnhofer. Mitte: Georg Weber, Simon Scharl, Baptist Müller, Andreas Huber und Kaspar Hupfauer. Oben: Hafnermeister Staimer, Gärtnermeister Weber, Josef Gerhardinger jun., Hans Zimmermann, Schneidermeister Lodermeier und Sebastian Birkmaier.

65. ZUI Gründung der Sanitätskolonne Ebersberg am 5. April 1905 entstand an der Straßenbiegung der Pfarrer-Bauer-Straße beim heutigen Kindergarten dieses Bild. Es zeigt von links: Karl Bösl, Xaver Weber, Michael Cornelius, Josef Weber, Dr. Steindl (praktischer Arzt), Josef Hinterberger, Meindl, unbekannt, Josef Bierwirt, Georg Mayer, Johann Promberger, Sebastian Kubitschek, Georg Steinberger und in der Trage Kunstmaler Staller.

66. Im Jahre 1872 wurde die Freiwillige Feuerwehr Ebersberg gegründet. Fünfzig Jahre vorher aber schon erließ die Gemeinde für den Markt eine Feuerlöschordnung, in der festgelegt worden ist, wer, wenn Feuerlärm geschehe, vor seinem Hause einen Zuber mit Wasser zu stellen und beständig zu unterhalten hat, damit davon die herumstehenden Wasserfässer gefiillt werden konnen, weil im Ort Wassermangel herrscht. Belohnungen wurden ausgesetzt für den, der als erster mit zwei Pferden bei der großen Feuerspritze anlangte. 1898ließen sich die aktiven Feuerwehrmänner fotografieren. Von links, erste Reihe sitzend: 5. Josef Mascher, 6. Jakob Weilhammer und 7. Sebastian Birkmaier. Zweite Reihe: 1. Kaspar Hupfauer, 2. Beham, 6. Kajetan Loibl und 7. Sebastian Schuster, genannt Mugler, Dritte Reihe: 1. Baptist Müller und 2. Georg Eichberger. Vierte Reihe: 2. Georg Mayer und 3. Xaver Weber.

67. Das kulturelle Leben im Markte Ebersberg wurde in der Hauptsache durch die örtlichen Vereine, darunter auch dem Turnverein, in hervorragender Weise gestaltet. Außer bei Turn- und Sportwettkämpfen traten sie auch mit Theaterspiel und sonstigen Auftritten an die Öffentlichkeit. Das oben gezeigte Bild entstand um 1919 im Oberwirt-Saal. Es zeigt in der ersten Reihe von links: 1. Leni Westermeier, 2. Lina Bernschneider, 3. Wolfgang WaHner, 4. Alfons Bräu, 5. Agnes Höpfl, 6. Georg Kern, 7. Haselsberger, 8. Kaspar Eichberger, 9. Hanni WalIner, 10. Trautvetter, 11. Barbara Huber und 12. Georg Schechner. Zweite Reihe: 2. Kar! Kroiß, 5. Anni Kroiß, 7. Rosa Hingerl und 10. Josef Meyer. Dritte Reine: 2. Hingerl, 3. Anni Monn, 4. Karl Birkmaier, 5. Anni Huber, 6. Georg Standl, 7. Hanni Eichberger, 8. Otto Meyer, 9. Eichberger und 10. Lehrer Mühlbauer.

68. Einer der ältesten Vereine Ebersbergs ist der Gesangsverein, der im Juli 1842 gegründet worden ist. Der Verein konnte im Laufe der Jahrzehnte auf viele glanzvoll ausgerichtete Veranstaltungen zurückblicken. Im Jahre 1900 fuhr cinc Abordnung aus Ebersberg zu einern Sängerfest nach Wien. Zur Erinnerung wurde das obige Foto 'geschossen', Von links sind stehend abgebildet: Pankraz Meyer (Malermeister), Josef Maier (Steinmetzmeister und Fotograf), Adam, Kajetan Loibl und Emil von Scala. Sitzend: Josef Eggl (Bäckermeister) und Gottfried Loib!.

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