Eberswalde zu Großvaters Zeiten Band 1

Eberswalde zu Großvaters Zeiten Band 1

Auteur
:   Friedrich-Wilhelm Grotefend
Gemeente
:   Eberswalde
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5122-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eberswalde zu Großvaters Zeiten Band 1'

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49. Diese Ansicht vom Restaurant Wasserfall zeigt die idyllische Lage unter den Laubbäumen. G. Pescht war damals von 1906 bis 1913 Pächter.

50. Die nächste Ansicht zeigt den Bornemannspfuhl. 1831132 wurde im Belauf Bornemannspfuhl der Oberförsterei Biesenthal ein Forstgarten (Pfeïlsgarten) mit der Bestimmung angelegt, teils als forstbotanischer Garten, teils in bezug auf Pflanzenerziehung dem Unterrichtszweek zu dienen (Rudolf Schmidt). Ein großer Musikpavillon, der früher an der Schwärze stand, überließ Mundt, als er Mundtshof noch nicht erbaut hatte, seinem Bruder Hegemeister Mundt in Bornemannspfuhl. Die Entfernung von Eberswalde nach Bornemannspfuhl betrug 3.5 km.

51. Die alte Aufnahme zeigt Liesenkrüz. Zu ihm gelangte man über den Zainhammer (Bild Nr. 46), dann Spechthausen das Nonnenfließ entlang in etwa 6.5 km Fußmarsch (laut Straube Führer 1909). Hier stand früher ein Kreuz zur Erinnerung an eine Mordtat. Es stand eine Schutzhütte in idyllischer Umgebung. Der Bomemannspfuhl liegt 3 km entfernt. Man kann beide Wanderziele Bornemannspfuhl und Liesenkrüz auch über die Bernauer Heerstraße erwandern und kommt dabei an der so vielen Eberswaldem noch bekannten prächtigen Königskiefer vorbei, die nun leider gefällt werden mußte.

52. Die St.-Johannis-Kirche am Alsenplatz geht auf die 1691 eingewanderten Schweizer zurück (Bild Nr. 7). 1892 wurde der Grundstein der Kirche gelegt die durch Maurermeister Paul Arend erbaut wurde. 1894 erfolgte die Einweihung des gotischen Backsteinbaues, dessen Westturm 41 m hoch ist. Damals kostete der Bau 6 781 Mark. Auf dem Bild links sehen wir das damals noch bestehende Haus, in dem Schneidermeister Gottlieb Sydow und der Gymnasialprofessor Loreek (Geschichte) wohnten. Die seltene Ansicht stammt von der Papierhandlung Berteld, Eberswalde.

53. Wir gehen die Karlstraße hoch und kommen zur Realschule. Diese begarm am 12. April 1904 und war anfänglich bis 1906 im Gymnasialgebäude. Bereits am 15. Oktober 1907 kam sie in die eine Hälfte der Bürgerschule IJ in die Düppelstraße (Friedrich Engelsstraße). Ihr erster Direktor war Professor Dr. Friedrich Boldt (1850-1925), erster Realschullehrer war Herr August Grabert. Am 10. August 1928 zog man vorn alten Schulhaus in das gleich daneben liegende neue Schulhaus, das eine bauliche Zierde der Stadt bildet (Rudolf Schmidt). Am 10. Juli 1925 wurde der Ausbau der Anstalt zu einer Oberrealschule genehmigt. Die Höhere Töchterschule erhielt 1892 ein eigenes Gebäude in der Jägerstraße (Puschkinstraße). 1908 wurde die Schule in ein Lyzeum umgewandelt. Seit 1928 befinden sich die Schulräume in der alten Bürgerschule Il. In ihr befand sich seit 1925 auch die Handelsschule mit zweijährigem Lehrgang.

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54. Auf dem Bild befinden wir uns auf dem Alsenplatz (Karl-Marx-Plarz). Seit 1865 hat der Alsenplatz seinen Namen zur Erinnerung an den Übergang deutscher Tuppen nach Alsen am 29. Juni 1869. Später schreibt der Ortschronist, 'daß der Alsenplatz bis zum Jahrestag seiner Namensgebung in Ordnung gebracht und mit Ahornbäumen bepflanzt worden war'. Noch einmal fällt unser Bliek auf die St.Johannis-Kirche (Bild Nr. 52). Links von ihr beginnt die damalige Kaiser-Friedrich-Straße (heute Rudolf-Breitscheid-Straße). Hinter dem Betrachter verläuft die Eisenbahnstraße (Wilhelm-PiekStraße), die wir in den nächsten Bildern betrachten wollen.

55. Eisenbahnstraße 1895/96; damals 'beherrschten' noch Pferdefuhrwerke das Straßenbild. Von links nach rechts zeigt die Straße das allen Eberswaldern bekannte Café Kleinschmidt, die Eisenwarenhandlung l.P. Duvinage (da nicht jedermann französisch konnte, sagte ein Kunde: 'Düwenpopo'). Daneben Sanitätsrat Dr. Wisch und Drogerie Weiß. Die Eisenbahnstraße führt zum Gymnasium (heute Oberschule) und zum Postamt.

56. Ein weiteres Bild von der Eisenbahnstraße aus der Zeit der Pferdefuhrwerke. Rechts geht die Straße zum Alsenplatz hin.

57. Allen Eberswaldern bekannt ist das Café Kleinschmidt. Auf den vorigen Bildern sahen wir es nur spärlich von der Seite. Hier bringen wir die Gesamtansicht des Hauses. 'Kamerad Kleinschmidt erschoß sich 1887 die Jubelkönigswürde bei der 50Jahr-Feier der Biesenthaler Gilde,' schreibt der Chronist der Eberswalder Schützengilde.

58. Noch einmal eine alte Ansicht von der EisenbahnstraBe. Sie zeigt links das Elektrogeschäft der Brüder Otto und Julius Siekmann, die Einmündung der Zimmerstraße, das Möbelhaus Carl Utesch sowie die Commerz- und Privatbank. Diese war ursprünglich die erste Privat-Großbank am Ort, eine Niederlassung der Berliner Bank, und zwar an der EisenbahnstraBe 93. Sie wurde jahrzehntelang von einem geborenen Eberswalder , Bankdirektor Fritz Schulze, geleitet.

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