Eberswalde zu Großvaters Zeiten Band 1

Eberswalde zu Großvaters Zeiten Band 1

Auteur
:   Friedrich-Wilhelm Grotefend
Gemeente
:   Eberswalde
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5122-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eberswalde zu Großvaters Zeiten Band 1'

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69. Wir zeigen das zweite für Ausflüge lohnende Ziel von Eberswalde: das Schiffshebewerk in Niederfinow. Dorthin kann man unter anderem gelangen, indem man an der gezeigten St.-Georgs-Kapelle und an der Provinzial-Landes-Anstalt über Liepe vorbei fährt. (Entfernung ca. 11 km.) Es ragt weit über das Tal der Oder empor. Der Großschiffahrtsweg Berlin-Stettin wurde 1909-1914 erbaut. Er überwindet 36 m Gefälle. Dieses bewirken vier Schleusen mit 9 m Abstand und je 250 m Länge. Das benötigt jedoch zwei Stunden. Daher wurde zwanzig Jahre später: das Schiffshebewerk gebaut. Das Werk ist 20 m hoch, 94 lang, 27 m breit. Der Trog hängt an 256 Drahtseilen und hat 192 Gegengewichte. Dadurch sind nur vier Motoren à 75 PS für das Heben und Senken erforderlich, Der Trog kann einen Schleppdampfer und drei Kähne aufnehmen.

70. Die dritte Sehenswürdigkeit, die von Eberswalde aus besucht werden kann, ist die Schorfheide mit dem Werbellinsee und darin dem Jagdschloß 'Hubertusstock'. Dieses Bild zeigt den Werbellinkanal. Dieser verbindet den Finowkanal mit dem Werbellinsee, den wir Ihnen auf dem nächsten Foto zeigen möchten.

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71. Der Werbellinsee liegt in der südlichen Uckermark und wird von der Schorfheide umrahmt. Diese ist Naturschutzgebiet und ist zugleich mit 370 qm das größte zusammenhängende Waldgebiet der Mark Brandenburg. Nicht nur Eberswalder fahren an den Werbellinsee, sondern zahllose Bewohner Berlins und anderer Orte, und zwarnach Altenhof, Brunoldhaus, Groß Schönebeck, Hubertusstock.

72. Das Jagdschloß 'Hubertusstock' zeigen wir mit dieser Aufnahme von 1910. Diese und die folgende Aufnahme versuchen etwas von der idyllischen Schönheit des Schlosses zu reigen. Dieses Bild zeigt den röhrenden Hirsch zwischen den zwei Häusern. Das Jagdschloß wurde im Stil einer Schweizer Villa durch König Friedrich-Wilhelm den IV. (1894) erbaut. Es enthält (damals) einfach, aber geschmackvoll eingerichtete Zimmer mit Geweihen und Abbildungen.

73. Auch dieses Bild stammt von 1910 und zeigt eine stattliche Jagdgesellschaft mit ihrer noch stattlicheren Jagdstrecke. Innen der Speisesaal ist mit Jagdtrophäen geschmückt, und es sind Privatgemächer noch vom Kaiser her vorhanden. Vor dem Schloß aus fütterte die Kaiserin Augusta Victoria die Tiere und die Prinzen verlebten ihre Flitterwochen. Im Norden des Schlosses befindet sich ein Bildstöckl mit St. Hubertus zur Erinnerung an die damalige Gründung. Auch ein Siegfriedbrunnen war damals dort.

74. Am Schluß unserer Serie alter Bilder rnöchten wir Abschied von Eberswalde nehmen und begeben wir uns zum Bahnhof. Dieses Foto seigt den Bahnübergang nach Westend, und zwar vor dem Umbau 1908. Ursprünglich war der Schienenübergang nur durch einfache Holzschranken geschützt! Links ist der Postpaketschuppen zu sehen und rechts hinter dem Überweg geht es zum Kupferhammerweg.

75. Dieses Foto entstand nach einer Reproduktion von A. Bandow. Damals im September 1910 (1) fuhr noch die Straßenbahnlinie Nr. 2 (ihr begegnen wir auf Bild Nr. 27). Pferdekutschen warteten auf ankommende Reisende. Links sind die Bäume des Bahnhofsrestaurants zu sehen. Viele Eberswalder werden den Pächter Paul Köhler noch kennen, der 22 Jahre lang, ab 1916, das Restaurant leitete. Musik erklang bisweilen im Garten der Bahnhofswirtschaft, unter anderem die 'Post im Walde'. Dann spielte ein Hornist - hinter Sträuchern versteekt - das Echo. Dieses Stück wurde von den Besuchern besonders gern gehört.. .

76. Als letztes Bild bringen wir noch ein Foto, das den Bliek von der Wilhelmsbrücke aus zeigt auf den Finowkanal in Richtung Hubbrücke (Friedensbrücke). Rechts sind noch die beiden Gasometer des Gaswerkes zu sehen, dahinter die Türme des E- Werkes.

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