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Eckernförde in alten Ansichten

Eckernförde in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Bronnmann
Gemeente
:   Eckernförde
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6598-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eckernförde in alten Ansichten'

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Einleitung

In dieser Reihe der Städte in alten Ansichten soll nun auch die alte Hafenstadt Eckernförde an der Ostküste von Schleswig-Holstein vorgestellt werden. Sie weist eine nun bald siebenhundertjährige Geschichte auf, von der wir über das Bild natürlich nur einen kleinen Teil erfassen können.

Wer das heutige Eckernförde kennt und dazu vielleicht die Entwicklung der letzten zwei oder drei Jahrzehnte, kann gewiß viele Veränderungen und Modernisierungen feststellen. Doch schon vor dreißig Iahren war Eckernförde die lebendige Einkaufsstadt mit dem belebten Geschäftsviertel in der Innenstadt, dem Hafen, der die Besucher von auswärts und die Sommergäste anzog. Im Sommer ist das Ostseebad immer gut besucht. Die Badegäste sind naturlich hauptsächlich an den Stränden zu finden, wo eine Vielzahl von Strandkörben aufgestellt sind, doch auch in der Geschäftsstraße und am Hafen bilden sie dann ein zusätzliches belebendes Element. Das ist - mit kurzen Worten umrissen - das heutige Eckernförde mit inzwischen wohl mehr als 25 000 Einwohnern, sich ständig an den Rändern erweiternd, mit neuen Industriegebieten und im Stadtbild deutlich erkennbar darum bemüht, ökologische Akzente zu setzen.

Diese modernen Entwicklungen werden in unserem hier vorliegenden Bildband noch nicht sichtbar. Sie zeigen noch die Bilder aus der liebenswerten Kleinstadt, wie sie vor hundert und mehr Iahren ausgesehen hat. Damals kannte noch fast jeder seine Eckernförder Mitbürger. Die Entwicklung zum Badeort hatte schon begonnen, allerdings auf der Borbyer Seite. Zum Städtebild gehörten die vielen Türme der Fischräuchereien. Am Hafen waren noch Schiffswerften im Betrieb. Segelschiffe beherrschten noch die Szenerie. Eine Ortsumgehung gab es noch nicht, der Verkehr liefin vollem Umfang durch die Innenstadt, die sich im Stil der Zeit präsentierte. Auf den Märkten sah

man noch die Pferdewagen der Bauern aus der Umgebung. Als Verkehrsmittel hatten die Eisenbahnen einen hohen Stellenwert. Neben der Kiel-Flensburger Eisenbahn, an die Eckernförde angeschlossen war, gab es auch Kreisbahnen, die von Eckernförde aus nach Kappeln bzw. nach Owschlag führten. Das Auto spielte damals noch eine sehr geringe Rolle.

In diese Zeit werden wir versetzt mit unserem Bildband 'Eckernförde in alten Ansichten' . Die Betrachter und Leser seien herzlich eingeladen zu einer Reise in die Vergangenheit.

Die größten Veränderungen sind zweifelsohne in den letzten einhundertfünfzig Iahren eingetreten. Diese können wir denn auch in etwa erfassen mit den alten Postkarten, die sich seit Iahren großer Beliebtheit erfreuen bei den alten Eckernfördern und daher auch von vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern gesammelt werden.

Für den vorliegenden Bildband stellte Frau Ingrid Werner, Eckernförde, aus ihrer großen Sammlung den wesentlichen Teil der hier vorgestellten Postkarten zur Verfügung. Viele Iahre intensiven Sammelns stehen dahinter. Jede neu erworbene Karte war eine Freude für die Sammlerin. Nun können sich viele alte Eckernförder mit ihr darüber freuen. Dafür sprechen wir unseren herzlichen Dank aus.

Das Betrachten der Postkarten allein ist für diejenigen, die ihre Stadt lieben und sich für ihre Geschichte interessieren, ein hohesVergnügen. Das wird jedoch wesentlich erhöht durch zusätzliche Informationen von jemandem, der sich im Detail auskennt und neben dem zur Identifikation nötigen Sachwissen auch noch mancherlei zu berichten weiß über das Leben der Stadt in früheren Zeiten. Da werden die Geschichten wieder lebendig, die man sich früher in der Stadt erzählt hat.

Für die Zusammenstellung der Bildkarten aus einer sehr großen Auswahl und die Erstellung des größten Teils der Begleittexte habe ich vor allem Herrn Ernst Pinn aus Eckernförde zu danken, der hier Jahrzehnte als Tischlermeister tätig war und Land und Leute sehr gut kennt. Wo er selbst nicht genug wußte, hat er sich bei alten Eckernfördern Auskünfte eingeholt. Ihm kommt das größte Verdienst daran zu, daß dieser Bildband den Betrachtern vorgelegt werden kann.

Auch aus dem Fundus der Heimatgemeinschaft Eckernförde, die ich derzeit vertrete, und der Sammlung von Frau Antj e Pinn, Eckernförde, sind Postkarten mit aufgenommen worden. Auch im Namen von Frau Ingrid Werner und Herrn Ernst Pinn wünsche ich allen Lesern und Betrachtern Freude an diesem Bildband!

Eckernförde, im November 1999 Wilhelm Bronnmann

1 Mit dem 'Gruß ausAltEckernförde' wollen wir den alten Stadtkern erst einmal vorstellen. Braun und Hoghenberg veröffentlichten diesen kolorierten Stich im Iahre 1588. Gut zu erkennen ist das heute noch in seinen Grundzügen erhaltene Straßensystem auf der von drei Seiten umgebenen Halbinsel, die nur nach dem Süden hin eine Landverbindung aufweist. Gut zu erkennen sind die Nicolaikirche und das davor liegende Rathaus mit dem Rathausplatz - so wie heute noch. Viele interessante Einzelheiten können studiert werden. Nach Westen hin ist die Stadt durch

eine Brücke verbunden mit dem gegenüber liegenden Ufer, wo wir weiter nach Norden hin eine Bockmühle auf dem Mühlenberg und die Borbyer Kirche entdecken.

Daß schon damals reicher Schiffsverkehr bestand, zeigt der belebte Hafen

2 Die Postkarte 'Cruß aus Eckernförde-Borby' aus dem Iahre 1897 weist schon daraufhin, daß die Stadt und das gegenüber dem Hafen liegende NachbardorfBorby bei allem Hang, eine jeweils eigene Identität zu behaupten, sich schon lange vor der offiziellen Eingemeindung Borbys in Eckernförde als eine Stadt verstanden haben. Die sechs dargestellten Bilder zeigen charakteristische Stadtansichten und besondere Bauten in Eckernförde- Borby vor reichlich einhundert Iahren. Schon damals war die Holzbrücke ein Wahrzeichen der Stadt, die den Badeort Borby mit dem

Fischereihafen Eckernförde verband. Die Ansicht über den Binnenhafen zeigt die Altstadt mit der Nicolaikirche und dem alten Salzspeicher, der heute schön restauriert ist und immer

noch als ein charakteristisches Gebäude unserer Stadt gelten kann. Die zum Bad Borby gehörenden Gebäude sind zum Teil nicht mehr vorhanden.

3 Blick vom Rundsilo auf den Innenhafen. Vorn quer verläuft der Steindamm, der Eckernförde mit Borby verbindet. Der Steindamm war bis zum Bau der Umgehungsstraße Anfang der fünfziger Iahre die wichtigste Verbindung zwischen Kiel und Schleswig und mit Langebrückstraße, Kieler- und Schleswiger Straße die Bundesstraße 76, eine der meistbefahrenen Straßen Schleswig-Holsteins. Links vom Steindamm bogen Kreisbahnstraße

und Noorstraße ab. Dazwischen lag das Hotel Patzenhafer und hinter der Noorstraße das prächtige Geschäftshaus der Firma Schröder. Vorne rechts sieht

man das Haus der Firma Ströh mit den drei Etagen, die später von Helmut Koch weitergeführt wurde. In den siebziger Iahren wurden alle Gebäude im Rahmen der Stadtsanie-

mng und des Ausbaus der Reeperbahn - nach dem Motto' alles was alt ist, muß weg', unterstützt durch Abreißprämien des Bundes - abgerissen. Der Kessel zwischen den bei-

den Schornsteinen ist der alte Gasometer, inzwischen auch Vergangenheit. Am oberen Rand des Fotos erkennt man das Windebyer Noor.

r

4 Dieses Foto vom Anfang des Jahrhunderts gibt einen Blick wieder über das kleine Noor. Bis zum Bau der Eisenbahnlinie Kiel-Flensburg und dem Abbruch der 'langen Brücke' war die Eckernförder Bucht mit dem Windebyer Noor verbunden. Die 'lange Brücke' war eine hölzerne Brücke und verband Eckernförde mit Borby. Sie wurde durch einen festen Damm, den Steindamm, ersetzt. Hafen und Noor waren durch eine Unterführung verbunden, groß genug, daß kleine Boote durchfahren konnten. Erst durch den Bau des Eisenbahndammes wurde ein Teilstück des

Noores zugeschüttet und es entstand das sogenannte kleine Noor. Direkt an der Wasserkante wurde dann die Kreisbahnstraße gebaut, die, wie der Name schon sagt, die Zufahrt

vom Steindamm zum Kreis bahnhof herstellte. Auch diese Straße ist inzwischen längst verschwunden, hier steht heute ein Parkhaus. Am Ende des 'kleinen Noores'

erkennt man den Steindamm, das zweite Haus links ist das Hotel Patzenhafer und ganz hinten rechts die Borbyer Kirche.

5 Eine Gesamtaufnahme des Stadtkerns von Eckernförde, noch vor 1950 aus südlicher Richtung von oben aufgenommen, zeigt dieses Bild. Dominierend im Mittelpunkt die Eckernförder St.-Nicolai-Kirche und hinten links der Rundsilo, der Anfang der dreißiger Iahre erbaut wurde und seitdem das wohl am meisten fotografierte Gebäude der Stadt ist. Man erkennt den Rathausplatz mit den Häusern vom Uhrmacher Jacobsen, wo es schon seit 1860 tickte, wie Stefan Deiters in den Eckernförder Nachrichten schreibt, Papier-Heldt und Modehaus Markus Witt. Der erste Bus des Eckernförder Stadt-

verkehrs, der die Strecke Borby - Eckernförde- Altenhof befuhr, erhielt von der Bevölkerung den Spitznamen 'Markus', dennWitt war der erste Geschäftsmann in der Stadt, der an

pen und Ställe von Delm's Gasthof, Gastwirtschaft Schärff - neben Wiedemann - und Bäckerei Maß.

den Bussen Werbung anbrachte. Aber auch die Gebäude, die dem neuen Rathaus und dem Bleicherhof weichen mußten, sind hier noch alle vorhanden. Zum Beispiel: die Wagenschup-

6 Im Iahr 1874 eröffnete der 'Vaterländische FrauenVerein' in der Schleswiger Straße ein Krankenhaus. Der Neubau eines Krankenhauses für Eckernförde war notwendig geworden, weil das alte städtische Krankenhaus durch die verheerende Sturmflut von 1872 so zerstört worden war, daß ein Wiederaufbau nicht in Frage kam. Der 'Vaterländische FrauenVerein', dessen Nachfolger heute das Deutsche Rote Kreuz ist, baute das Krankenhaus auf einem von der Stadt zurVerfügung gestellten Grundstück an der Schleswiger Straße.

Die Kosten von 43 200 Mark konnten durch Spen-

den sowie Zuschüsse des Hauptvereins in Berlin und durch ein Geschenk der Kaiserin Augusta aufgebracht werden. 1920 übernahm der Kreis das Krankenhaus, das während der

vergangenen Zeit ständig Zuschüsse von Stadt und Kreis bekam. Der im Iahr 1906 wegen Preissteigerungen angehobene Pflegesatz betrug in der ersten Klasse 4.50 Mark. Im Iahre

1962 wurde das Krankenhaus geschlossen, 88 Iahre nach der Eröffnung. Heute sind hier Asylanten untergebracht.

7 Bis zur Gebietsreform im Iahre 1970 wurden hier im Eckernförder Kreishaus die politischen Weichen gestellt. Heute sind hier noch einige Nebenstellen des Kreises RendsburgEckernförde und Bücherei und Archiv der Heimatgemeinschaft untergebracht. In dem Mitte der neunziger Iahre aufwendig renovierten Kreissaal finden seit einigen Iahren wieder Veranstaltungen statt. Das Kreishaus wurde, nachdem zuvor der 'Exer' als Standort vorgesehen war, am

2. Juli 1894 auf dem Mühlenberg in Borby feierlich eröffnet. Das anschließende Festessen war die letzte Amtshandlung, die im bis-

herigen Tagungsort, dem Hotel 'Stadt Hamburg' , stattfand. 1913 wurde ein weiterer Flügel angebaut, die Fassade ist bis heute unverändert. Im kleineren Haus rechts wohnte als

Werft vorbei, durch die Anlagen von der Bergstraße zum Vogelsang führt, auch für die Öffentlichkeit geöffnet.

letzter Amtsträger Landrat Dr. Walter Menzel. Hinter dem Landratshaus liegt der Landratsgarten, der bis zum Vogelsang reicht. Seit einigen Iahren ist der Fußweg, der, an der Siegfried-

8 Gegenüber dem Kreishaus, hier schon mit dem 1913 angebauten Ostflügel -links hinter den Bäumen

- stand jahrelang Möllers

kleiner Kiosk. Hier gab es Süßigkeiten, Zigaretten, Brause und alkoholische Getränke. Herr Möller war ein freundlicher Mann, bei dem man gern kaufte, nur zum 'Soforttrinken' mußte man - wegen der fehlenden Ausschankgenehmigung - fünfMeter Abstand nehmen. Regen Zuspruch fanden seine Waren bei den Schülern, denn auf der anderen Straßenseite war eine Bushaltestelle, wo die Stadtbusse, aber auch die Fernbusse nach Kiel und Flensburg, hielten. Für

'Spätheimkehrer' hatte Möller verschiedene Automaten aufgestellt, außer für Zigaretten auch einen mit Fächern für Schokolade und Obst. Aber er hatte auch Probleme, denn an

seinen Automaten mußten auch die nachts dem Norden Zustrebenden vorbei, und nicht immer hatten sie das passende Kleingeld parat. Der Kiosk stand genau an der Einfahrt der

einst hier stehenden Mühle, der mittleren der drei Borbyer Mühlen, die teils vor und teils nach der Jahrhundertwende abgebrochen wurden.

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