Edenkoben in alten Ansichten

Edenkoben in alten Ansichten

Auteur
:   Günter Kopetschny
Gemeente
:   Edenkoben
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5991-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Edenkoben in alten Ansichten'

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39 Der Blick an den Anfang der Luitpoldstraße zeigt eine Reihe von Häusern, die alle nicht mehr vcrhanden sind. Im ersten Bau links war im Obergeschoß ein Teil der katholischen Volksschulklassen untergebracht. Rechts am Eck das Kolonialwarengeschäft von Heinrich Stang jr. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm Herr Bork dieses Lebensmittelgeschäft.

40 Das Haus auf der linken Seite mit den schönen Reben an der Hauswand, war nach einem Umbau lange jahre ein Blumengeschäft, erst von Frau Anneliese Textor geborene Kohl, dann von Frau Urich. Später hat das Geschäft die Tochter von dem Gastwirtsehepaar Keilbach übernommen. Alle drei Häuser sind mittlerweile abgerissen. An ihrer Stelle wurde ein Wohn- und Geschäftshaus errichtet.

Luitpoldstraf;e u. kath. Kirche

41 Das katholische Schwesternhaus diente den Schwestern, die irn Krankenhaus und im katholischen Kindergarten Dienst raten, als Wohnstadt. Um 1740 wurde das Gebäude, im damaligen Holzweg als katholische [ohann-Nepomuk-Kirche errichtet. Im [ahre 1887 wurde in Edenkoben die Schwesternstation eingerichtet. Ein Teil der Kirche wurde dann als Schwesternstation umgebaut und am 7. Oktober 1891 von den Niederbronner Schwestern bezogen. Dahinter ist noch das Schulgebäude der katholischen Grundschule zu sehen.

42 Mit dem Bau der heutigen katholischen Kirche wurde im Iahre 1888 begonnen. Im Iahr 1890 wurde sie als St.-Ludwigs-Kirche feierlich eingeweiht. Die Kirche ist im neugotischen Stil erbaut worden. Erbauer der Kirche war der Architekt Ferdinand Bernatz aus Speyer. pfarrer in dieser Zeit des Kirchenbaues war Martin Wothe (1869-1909). Die Kirche wurde zum 100jährigenJubiläum in den jahren 1988-1990 unter pfarrer Norbert Waldschmitt umfangreich renoviert. Die im Zweiten Weltkrieg größtenteils zerstörten Fenster konnten, Dank Auffindung der alten Entwürfe, angefertigt werden. Auch wurden bei

dieser Restaurierung die Dekken und Wandausmalungen unter einigen 'Übermalungen' freigelegt und in den Urzustand zurück versetzt.

43 pfarrer Martin Jäger der als Nachfolger von Pfarrer Wothe (Kirchenerbauer) von 1909 bis 1923 katholischer pfarrer in Edenkoben war. Martin Jäger war als 'Fritz Claus' in der pfalz als Schriftsteller, Mundartdichter und Sänger des pfàlzerwaldes bekannt. Dieser Gedenkstein mit seinem Künstlernamen befindet sich in Leimen.

Luftkurort Leime),

4-4 Das Wohnhaus der Familie Kuby. Die Familie hat sich in Edenkoben um vieles verdient gemacht. 1896/97 wurde von August Kuby (Weinhändier) das Kurhotel Waldhaus erbaut. Sein Bruder, Oberlandesgerichtsrat Ferdinand Kuby, war treibende Kraft bei der Errichtung des Ludwigsdenkmals auf dem Marktplatz, sowie vieler Denkmäler auBerhalb Edenkobens auf die wir später noch zurückkommen.

45 Das königliche Amtsgericht das 1898 in der Luitpoldstraße errichtet wurde. Das frühere Landgericht das 1879 in Amtsgericht umbenannt wurde, war bis zur Errichtung des neuen Gebäudes im alten Stadthaus im Obergeschoß untergebracht. Direkt dahinter wurde das Gefàngnis gebaut. Das große Tor und eines der vergitterten Fenster ist noch auf der Karte zu sehen. Das Gefàngnis wurde in den siebziger [ahren abgerissen. Das Amtsgerichtsgebäude und das alte Rentamt dienen heute als Schulgebäude der Fachhochschule für Finanzen.

~denlcbben.

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46 Eine Abbildung der Gewehrschaftfabrik von Joh. Adam Schneider zeigt, welch gewaltige Ausmaße das Fabrikgelände hatte. Rechts der Luitpoldstraße sieht man die beiden Gebäude mit den Arbeiterwohnungen. In der Fabrik wurden hauptsächlich Gewehrschäfte aus Nußbaumholz hergestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Werk hauptsächlich als Sägewerk und zur Herstellung von Furnierhölzern genutzt. 1963 wurde der Betrieb ganz eingestellt.

A. Schneider, Gewehrschafliabrik, Edenkoben (Pfalz)

Gruss aus Edenkoben (Pfalz)

47 Der Kurbrunnen wurde 1714 entdeckt und war lange Zeit Streitpunkt, da er auf der Grenze zwischen Edenkoben und Maikammer lag. 1765 wurde der Brunnen endgültig Edenkoben zugesprochen. Das Wasser war stark schwefelhaltig und roch nach faulen Eiern. Noch 1955 war er ein bellebter Spielplatz für uns Jugendliche. Durch die verschiedenen Baumaßnahmen im Kurbrunnenweg ist die Quelle nach und nach versiegt. Heute steht auf dem Gelände das Hallenbad und nur ein Gedenkstein erinnert an den Brunnen.

48 Das Hotel-Restaurant Tivoli in der Edesheimer Straße, das früher eine der vielen Bierbrauereien von Edenkoben war. Die damals dem Heinrich Mayer gehörende Brauerei hieß um die Jahrhundertwende schon 'Zum Tivoli'. Heute wird das Hotel von Heinrich Göring und seiner Frau betrieben. Der Saal hat ûber viele jahrzehnte hinweg den Vereinen als Veranstaltungs- und Tanzsaal gedient und so manch einer hat hier auf dem Tanzparkett seine Runden gedreht.

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