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Egeln in alten Ansichten Band 1

Egeln in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hans Grube
Gemeente
:   Egeln
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5557-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Egeln in alten Ansichten Band 1'

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EINLEITUNG

Egeln - eine kleine Stadt in der Magdeburger Börde

Der Egelner Raum hat eine fast 3 000 Jahre alte Besiedlungsgeschichte. Mit den Funden aus den Westeregelner Gipsbrüchen - die in unserem Burgmuseum betrachtet werden können - wird die Anwesenheit des eiszeitlichen Menschen belegt. Mit einer andauernden Besiedlung ist mit dem Beginn des Neolithikums (4500-1800 v.Chr.) zu rechnen.

In seine urkundlich nachweisbare Geschichte war unser Ort mit einer Schenkungsurkundevon 941 eingetreten. Als Osterund Westeregulon wurde der Ort'von Otto 1. an den Sohn des Markgrafen Gero vergeben und gehörte damit in den Einflußbereich des Stifts Gernrode.

Das in der Urkunde genannte Kastell wird auf dern westlichen Bodeufer, dem jetzigen Ortsteil Altemarkt, zu suchen sein, wo es den strategisch und wirtschaftlich wichtigen Bodeübergang zu kontrollieren hatte. Im Laufe des 11. Jahrhunderts wurde Egeln nach Osten über die Bode ausgedehnt. Als nach 1250 die Hadmersleber Grafen ihren Hauptsitz nach Egeln verlegt hatten, wurde der Ort mit einer Mauer befestigt; es gab schon Münz- und Stadtrechte, und im Osten des Ortes wurde eine verhältnismäßig große Burg errichtet. 1259 stifteten die Grafen von Hadmersleben das Zisterzienser-Nonnenkloster 'St. Marienstuhl' in Altemarkt und schufen damit einen starken Siedlungsstützpunkt, der sich über 650 Jahre bewährte. Nach dem Tode des letzten Hadmerslebeners kamen 1416 Burg und Stadt an Barby und dann an die Bischöfe zu Magdeburg, welche die Burg ab 1560 zum Schloß umbauten und es als ihren Sommersitz und Mensalgut nutzten.

Die Bauernkriege hat die Stadt gut überstanden, viel schlimmer erging es dem Ort im Dreißigjährigen Krieg, wo der Besitzer oft gewechselt wurde und auch durch die Pest großes Unglück hereinbrach.

1645 warfür Egeln der zerstörerische Krieg zu Ende gegangen. Das noch bestehende Kloster und das nunmehr brandenburgische Schloß mit seinen großen Besitzungen begünstigten den Wiederaufbau der geschundenen Stadt und ihrer Umgebung. Handel und Handwerk - die Schule war schon 1350 erwähntund eine bedeutungsvolle Poststation haben den Fortschritt maßgeblich begünstigt. Die Egelner Märkte erlangten wieder ihre alte große Bedeutung. Neben dem begehrten 'Egelei-Bier' - aus bisweilen achtzig Brauereien - hatten Federn, Wolle, Käse, Butter und Flachs ihre besondere Bedeutung.

Mit dieser günstigen Entwicklung wurde die Stadt zu dern, was sie heute noch im Stadtkern darstellt - mit dem Breiten Weg, dem Marktplatz und all den verbindenden Nebenstraßen - zu einer Wirtschaftsmetropole, die eine weite Umgebung anzog. Was in der Not des Dreißigjährigen Krieges begann, als Egeln mehr als das Dreifache seiner eigenen Bewohner als Flüchtlinge aus der Umgebung aufnahm, das gestaltete die Verbindungen. die Egeln zum Mittelpunkt der Egelner Mulde machte.

Um das Jahr 1700 wurde die Adler-Apotheke gegründet. 1701-1703 wurde die evangelische Stadtkirche St. Christophorus neu erbaut und 1735 die katholische Klosterkirche eingeweiht. Es gab seit dem 16. Jahrhundert zwei Hospitäler, und für den Straßenverkehr, unter anderem Berlin-Halberstadt, sorgte eine große Poststation. wo zeitweilig bis zu 120 Pferde zur Verfügung standen.

Nachdem 1806 die Franzosen die Stadt besetzt hatten. wurde 1808 zur Beschaffung nötiger Geldmittel für den Hofstaat Jeromes das Kloster aufgehoben und enteignet und die Nonnen wurden vertrieben.

Zur Verbesserung des Verkehrs durch Egeln wurden 1812 das Halberstädter und das Magdeburger Stadttor abgebrochen.

Zu einem besonderen Ereignis wurde 1827 die Verhinderung der totalen Abholzung des Egelner Waldes durch eine Bürgerinitiative beim preußischen König. Zum Gedenken daran gab es das 'Holzfest' , was 1832 der Anlaß zur Gründung des Schützenvereins war. Als bei Westeregein im Jahre 1832 unter flachen Erdschichten abbauwürdige Braunkohle entdeckt wurde , begann die Braunkohlenförderung im Tagebau, was dann 1904 mit der Grube Caesar im Tiefbau bei Egeln fortgesetzt wurde. Im Herbst 1841 wurde das Dorf Alternarkt, aus dem einstmals die Stadt entstanden war, mit Egeln vereinigt.

Die Gründung der ersten Egelner Zeitung geschah 1847, die später 'Egelner Tageblatt' hieß und in den dreißiger Jahren eingestellt werden mußte.

Zu den großen wirtschaftlichen Ereignissen zählte auch der Beginn des Zuckerrübènanbaues, und um das 'Weiße Gold' zu gewinnen, entstanden überall um Egeln zahlreiche Zuckerfabriken. So in Egeln 1847 an der Halberstädter Straße und die Amtsfabrik 1852, die dann 1900 zur Molkerei umgerüstet wurde. Um 1840 entstand die Maschinenfabrik Van Außem und 1864 in der WalIstraße eine Fabrik zur Leuchtgasherstellung. An dem bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung war auch die Salzförderung maßgeblich beteiligt. Damit kam es zu einem mächtigen Arbeitskräftebedarf, der nur durch Heranführung fremder Arbeitskräfte gedeckt werden konnte. So kamen viele nach Egeln und Umgebung: Arbeitssuchende aus dem Eichsfeld und aus Polen, um in der Saison hier zu arbeiten, und mit dem verdienten Geld oder mit Waren im Herbst in ihre Heimat zurückzukehren. Viele dieser Arbeiter blieben auch hier, gründeten Familien und sind heute mitten unter uns.

Handel und Wandel brachten Geld ins Land, und so kamen auch Banken in die Stadt: 1875 die Sparkasse, später vier wei-

tere Banken, wobei die Commerzbank ab 1922 eine bedeutende Rolle spielte.

Aus den vielen brauberechtigten Bauern entstanden im 19. Jahrhundert größere Brauereien, so besonders die Fa. Schrader und Otto an der Halberstädter Straße. Nach Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die beiden Turnvereine 'Jahn' und 'Friesen' gegründet und gingen in eigenen Sportstatten eifrig der neuen Freizeitbeschäftigung nach.

Oft hatten ansteckende Krankheiten die Menschen in Schrekken versetzt, so daß es notwendig wurde, 1881 in der Mühlenstraße ein Krankenhaus zu bauen. Im gleichen Jahr wurde die Eisenbahnstrecke Staßfurt-Blumenberg über Egeln eingeweiht und in Betrieb genommen.

1895-1904 wurde für alle Häuser im Egelner Stadtgebiet die Kanalisation verlegt, was seitens der Behörden die Voraussetzung dafür war, daß 1896 das neue Rathaus erbaut werden durfte. Egeln hatte auch bald eine eigene Trinkwasserversorgung, denn 1912-1914 wurden der Tiefbrunnen erbohrt, der Wasserturm errichtet und eine 12 km lange Wasserleitung verlegt. Unsere Schulen, die in Egeln eine alte Tradition und Bedeutung hatten, wurden 1904 durch die Stadtschule am Plan und die Oberrealschule 1927, die ab 1991 zum Gymnasium erhoben wurde, wesentlich ergänzt.

In dieser kleinen Chronik sollte das Werden und Wachsen dieser kleinen Stadt in der Egelner Mulde mit seinen 5 000 Einwohnern geschildert sein, das Auf und Ab und auch die Lebensqualität der Menschen, die in diesem Raum ihre Heimat haben und sich wieder wohlfühlen sollen in ihrem Lebenskreis.

Hans Grube

1. Um 1900 hatte man so den Bliek zum Breitenweg und zum Marktplatz mit dem Rathaus und der Stadtkirche. Im Hintergrund sehen wir die Paketpost, die gerade das neue Postamt verläßt; die Personenpostkutsche ist eben angekommen.

2. Mit dieser schönen Postkarte, die am 1. Januar 1900 geschrieben wurde , grüßt Egeln mit einigen Sehenswürdigkeiten. üben links das neue Postamt von 1890, daneben das Klostergut, das in dieser Form 1690-1734 umgebaut wurde, und rechts das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Kriege 1866 und 1870/71.

3. Um 1905 ein Gruß im Jugendstil. Links vom Rathaus das Möbel- und Polsterwarengeschäft von Badelt und rechts das Wohnhaus des Bauern Unger, der durch seine Weigerung, das Haus zu verkaufen, das ungleichmäßige Rathaus entstehen Iieß. Es wurde 1935 noch einmal versucht, dieses Haus für den Erweiterungsbau zu erwerben; es mißlang.

4. Eine alte Postkarte von 1901 zeigt den Marktplatz mit dem neuen Rathaus von 1896 und das Kriegerdenkmal von 1889. Den Rahmen gibt das Titelblatt des 'Egelnschen Tageblattes' vom Oktober 1901, dessen Erstausgabe 1847 bei Müller in Egeln gedruckt wurde.

5. Diese schöne Postkarte von 1902 bietet einen Bliek vom Altenmarkt über die Bodebrücke zum Breitenweg. Im Vordergrund links liegt das Grundstück der Lohgerberei Schröder, wo heute die Einfahrt zum Busbahnhof ist. Rechts sehen Sie ein reizvolles Fachwerkhaus des Fleischermeisters Lemgau, vormals Felgentreff, das an der Hofseite eine interessante Galerie hatte. Wegen der Probleme der Erhaltung und Nutzung wurde es als baufällig erklärt und 1969 abgerissen.

6. Eine Postkarte von 1905. Zu den Sehenswürdigkeiten von Egeln zählten damals neben dem Marktplatz besonders das mittelalterliche Schloß - das Amt - und das Schützenhaus. Unten die alte Schule am Pestalozziplatz - früher der Plan - von 1800.

7. Der Egelner 'Ratskeller' wurde 1922 abgebrochen; er war sehr baufällig geworden und sollte dem Neubau der Commerz- und Privatbank Platz machen.

8. Egeln um 1930 aus der Luft gesehen. 1m Vordergrund links die Mühle, rechts die Wasserburg, vom Park umgeben. Darüber die Stadtschule, die Stadtkirche St. Christophorus, und oben die Oberrealschule, heute das Gymnasium.

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